Thailands unbekannte Paradiese

Thailands unbekannte Paradiese

Nach einer gewissen Zeit der Vorfreude ging es für mich am 03.Mai 2017 endlich los. Es war nicht nur meine erste Reise nach Thailand, sondern auch meine erste Fernreise. Umso gespannter war ich auf dass, was mich eine Woche lang erwarten wird. Los ging es in Frankfurt mit der Thai Airways in der Businessclass, der Service war ausgezeichnet und durch das breit gefächerte Unterhaltungsprogramm an Bord verging die Zeit schneller als erwartet. Angekommen in Bangkok überkam uns eine extreme Hitze. Nach einem kurzen Aufenthalt in Bangkok flogen wir auch schon weiter nach Sukhothai mit der Bangkok Airways.

Dort angekommen wurden wir direkt zu unserem Hotel, dem Sukhothai Heritage Resort gebracht, in dem wir freundlich mit ein paar Erfrischungsgetränken empfangen wurden. Doch kaum im Hotel angekommen ging es auch schon direkt zu unserem ersten Ausflug. Wir fuhren gemeinsam in das „Suthep Ceramic House“, ich war beeindruckt davon was diese Familie alles mit Keramik anstellen konnte. Danach ging es zum Changlom Tempel, dort saßen wir bei unglaublichem Unwetter in einer gemütlichen Runde beisammen und ließen den Abend entspannt ausklingen.

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Am nächsten Morgen ging es schon zeitig los, denn auf dem Programm für heute stand „Fahrrad fahren“. Zuerst war es kaum vorstellbar, sich bei Temperaturen bis zu 38 Grad auf ein Fahrrad zu setzen, jedoch war es ein großer Spaß. Trotz des Unwetters am Abend davor, welches für viele umgestürzte Bäume gesorgt hatte, war die Fahrt durch den Srisatchanalai Historical Park ein großartiges Erlebnis. Vorbei an imposanten Tempeln ging es weiter zu beeindruckenden Lotusblumenfeldern. Dort lernten wir auch wie man aus der Lotuspflanze Speisen und Saft herstellen kann. Am Abend stand noch der Besuch des Pasan Marktes an. Herzliche Thais zauberten dort aus den verschiedensten Zutaten die köstlichsten Gerichte, die wir natürlich auch in gerne probiert haben.  Mit den unterschiedlichsten Eindrücken des Tages ging es am Abend zurück in unser Hotel. Wir ließen ihn entspannt an der Bar mit Livemusik ausklingen, bevor wir in den Schlaf sanken.

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Nach einer ausgiebigen Portion Schlaf ging es am nächsten Morgen zu einer riesigen organischen Farm in Sukhothai. Für mich persönlich war es eines der schönsten Erlebnisse der ganzen Reise. Wir sahen wie die Arbeiter alles ganz natürlich herstellten und wie viel Wert sie auf gute Qualität setzen wenn es um Nahrung geht. Kaum angekommen mussten wir uns bei fast 40° in die warmen Arbeitssachen quälen, denn schließlich waren wir nicht zum Spaß da, ab jetzt hieß es – anpacken! Wir pflanzten ganz traditionell mit der Hand jeder unseren eigenen Reis an. Hier erfuhren wir auch das jede Region des Landes eine eigene Legende hat, die sie mit den Reiskörnern verbindet, erstaunlich.  Außerdem fiel mir auch die Aufgabe zu, die weißen Reiskörner von  den braunen zu trennen, da die dunklen um einiges nährstoffreicher sind als die weißen.

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Nachdem wir alles erkundet haben ging es auf zur 4-stündigen Fahrt nach Lampang. Direkt bei der Ankunft stiegen wir auch schon in die Pferdekutschen und machten uns auf den Weg zum Wat Pong Sanook. Ein beeindruckender Tempel mit großartigen Verzierungen aus Gold, imposanten Holzschnitzereien und farbenfrohen Wandbildern. Das Highlight des Tempels ist jedoch der riesige, liegende Bhuddha.

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Zwar nur kurz, aber dennoch, besuchten wir am Abend den Gad Gong Ta old Markt, bevor es zu unserem Papierlaternenworkshop ging. Es machte total Spaß die thailändischen Techniken zu lernen und dabei zuzusehen wieviel Leidenschaft in die Arbeit gesteckt wird. Nach einem arbeitsreichen und spannenden Tag machte sich nun die Vorfreude auf den nächsten Tag breit. Denn… es ging nach Koh Mak.

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Ich war aufgeregt und konnte es kaum erwarten durch puderzuckerweißen Sand zu laufen und durch türkisblaues Wasser zu schnorcheln.Von Lampang flogen wir mit der Bangkok Airways über Bangkok nach Trat. Dort angekommen, wartete auch schon das Speedboot auf uns, welches uns in ca. 45 Minuten nach Koh Mak brachte. Angekommen sind wir im Norden der Insel und unser Hotel, das Ao Kao Beach Resort, befand sich im Süden. Nicht einmal 15 Minuten dauerte es mit dem Auto einmal quer über die Insel zu fahren. Nun blieb uns ein wenig Zeit zur Erholung, bevor wir den Weg zum Koh Mak Museum und dem berühmten Sea Food Restaurant auf uns nahmen.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und war voller Tatendrang denn das Motto des heutigen Tages war: Überleben! Mit dem Speedboot ging es auf die Insel Koh Kradad, ein winziges Eiland inmitten des Golfs von Thailand. Unsere Aufgabe war es nun, selbst Kokosnüsse von den Palmen zu holen, sie zu öffnen, um daraus zu trinken und das Innere zu essen. Außerdem lernten wir, wie man selbst Feuer macht und auf welche Art und Weise man es schafft sich auf einer einsamen Insel Reis zu kochen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und für den Fall, dass ich nun einmal stranden sollte, was ich nicht hoffe, bin ich gut vorbereitet und würde ganz sicher einige Tage überleben. Auf der Insel leben ca. 1400 Rehe, die der Besitzer dort angesiedelt hat. Es war ein außergewöhnliches Bild auf so engem Raum so viele Rehe auf einmal zu sehen. Sie waren extrem zutraulich und haben keine Scheu gezeigt.

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Am späten Nachmittag ging es zurück nach Koh Mak in einen organischen Garten, wo wir ausgiebig kochen und essen durften. Nach einem spannenden Tag sanken wir alle in einen tiefen Schlaf mit Vorfreude auf den nächsten und vorletzten Tag. Geweckt von der Sonne, machten wir uns mit dem Kayak auf den Weg nach Koh Kham. Ich freute mich riesig, da wir heute die Möglichkeit hatten, die bunte Unterwasserwelt zu erkunden. Koh Kham ist eine kleine Insel auf der man sich gern die Zeit vertreibt. Man kann unglaublich weit in das Wasser hineinlaufen, es ist glasklar und man kann schon von der Wasseroberfläche die verschiedensten Fische sehen. Nun machte ich mich also auf große Entdeckungstour. Ich konnte die buntesten Fische und Meeresbewohner beobachten, es war einfach faszinierend. Wir paddelten zurück und mussten nun wieder auf die Räder steigen, um zu unserem Hotel zu kommen. Wir machten uns also auf den Weg und am Abend ging es zu dem schönsten Aussichtspunkt für Sonnenauf- und untergänge auf Koh Rayang.

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Es war ein toller Abschluss. Gemeinsam genossen wir das Rauschen des Meeres während die Sonne langsam im blauen Wasser versank. Es war der letzte Abend in Thailand, ich legte mich in mein Bett und ließ alle schönen Momente Revue passieren bis ich in einen tiefen Schlaf sank.

Am Tag der Abreise wurde noch einmal ein kleines Highlight gesetzt. Wir belegten einen 4-stündigen  Kochkurs und wir alle waren begeistert aus welchen alltäglichen Zutaten kombiniert mit außergewöhnlichen  Dingen man die leckersten Gerichte zaubern konnte.

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Anschließend hieß es dann Abschiednehmen. Eine erlebnisreiche Woche ging zu Ende und ich bin mir sicher, diese Reise werde ich so schnell nicht vergessen. Am späten Nachmittag flogen wir mit der Bangkok Airways von Trat zurück nach Bangkok, wo wir noch einige Zeit zur freien Verfügung hatten. Um kurz vor Mitternacht brachte uns die Thai Airways sicher wieder zurück nach Frankfurt.

Ich war um einige Erfahrungen reicher und habe sehr viel mit nach Hause genommen,

Danke Thailand, wir sehen uns wieder.

 


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