Sven unterwegs in Nordthailand und Bangkok

Sven unterwegs in Nordthailand und Bangkok

Thailand – Erinnerungen von Papaya Salat bis Chang Bier, vom Weißen Tempel bis zur Rooftop Bar und von goldenen Buddhastatuen bis zu den vielleicht liebsten Menschen der Welt

Zum ersten Mal hieß es für mich auf nach Thailand – und nachdem ich bereits wunderschöne und faszinierende Länder wie Kambodscha, Indonesien und Singapur kennenlernen durfte, waren meine Erwartungen an das viel gelobte Land des Lächelns wirklich hoch. Beginnen sollte diese Reise in eine andere Welt schon an Bord der A380 von Thai Airways. Denn mit asiatischen Gerichten, freundlichem Personal und interessanten Dokumentationen und Berichten im Inflight – System zu Thailand kann man sich voll und ganz der Vorfreude auf neue Entdeckungen widmen. Nach etwa 11 Stunden erreichten wir Bangkok, doch vorerst war mein Weg hier nicht zu Ende, denn mit der Bangkok Airways ging es weiter in den Norden, bis nach Chiang Rai. Das erste Mal thailändischer Boden unter den Füßen – ein tolles Gefühl sich endlich in das Abenteuer zu stürzen. Und dieses Abenteuer sollte noch etwas wilder werden, als ich es mir hätte vorstellen können, denn leider kam mein Koffer auf dem Band des kleinen Flughafens nicht in Sicht und galt fortan erst einmal als verschollen, was sich für den Rest der Gruppe noch zum Running Gag der nächsten Tage etablieren sollte. Doch die Freude auf das, was noch kommen sollte, ließ ich mir trotzdem nicht nehmen und war bereits auf das erste Ziel unserer Reise gespannt: den Blauen Tempel, Wat Rong Suea Ten und damit den Einstieg auf einige unvergessliche Tage…

Der Blaue Tempel ist im Gegensatz zu seinem „großen Bruder“, dem Weißen Tempel, eher unbekannt und vielleicht auch nicht ganz so eindrucksvoll, wenn man schon einige buddhistische Tempel gesehen hat, jedoch ist er auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man etwas Zeit in Chiang Rai hat. Wie der Name schon sagt, ist der Tempel innen und außen in Blau gehalten und ist reich verziert. Der Blaue Tempel, der Weiße Tempel und ja, es gibt auch einen Schwarzen Tempel – gehen auf einen Architekten / Künstler namens Chalermchai Kositpipat zurück, der in Thailand ein echter Star ist und einfach nur der „Master“ genannt wird. Der blaue Tempel ist zum Glück nicht so überlaufen und war eine perfekte Einstimmung auf das, was noch kommen sollte.

Weiter ging es also zu einem der absoluten Highlights – endlich, der Weiße Tempel von Chiang Rai, Wat Rong Khun. Unverschämt weiß strahlte mich der Tempel in der Morgensonne an, man könnte auch durchaus meinen, er wäre schneebedeckt. Eine Mischung aus einfach nur imposant und irgendwie nicht so richtig in das Gesamtbild passend, machen diesen Tempel unverwechselbar. Überall verstecken sich hier kleine, für europäische Verhältnisse auch teils sehr skurrile Geschichten.  Hände und Totenköpfe, die aus dem Boden ragen und die Hölle darstellen sollen, eine Brücke die den Übergang von der Wiedergeburt zum Raum Buddhas darstellen soll und Skulpturen von Tieren, die für die vier Elemente stehen. Doch richtig um haut es einen, sobald man nach innen tritt. Den Blick auf eine Buddhastatue in der Mitte des Raumes kennt man mittlerweile, doch was sich an der linken Wand befindet, damit kann man nicht rechnen. Malereien von Keanu Reeves in seiner Matrix Rolle, Batman, Elvis, Luke Skywalker mit einem Laserschwert und ja, auch von Pikachu. Und nein, das ist kein Scherz, man muss es aber wirklich erst gesehen haben, um es zu glauben (Im Inneren darf man aber keine Fotos machen)! Nach diesen wirklich krassen Eindrücken gab es noch einen kurzen Besuch im benachbarten Künstlerstudio des „Masters“, was eher einer Galerie oder auch einem Museum ähnelt, in dem man wohl auch ab und zu dem Schöpfer all dieser Werke über die Schulter schauen kann. Übrigens: Das goldene Gebäude auf den Bildern ist (kein Scherz) das „Toilettenhäuschen“.

Nun hieß es hier wieder Abschied nehmen und unser Weg führt uns Richtung Südosten, mit Zwischenstopps bei einem „Big Buddha“ in der Nähe von Chiang Rai und einem leckeren Mittagessen in Phayao, bis nach Nan, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Im süßen Nan Boutique Hotel konnten wir kurz entspannen, für mich ging es aber relativ zügig wieder auf Shoppingtour, denn von meinem Koffer fehlte leider immer noch jegliche Spur.

Am nächsten Morgen brachen wir schon zeitig zu einer Fahrradtour durch Nan auf. Ein wunderschöner Ort, an dem fast nie ein Tourist unseren Weg kreuzte, ein Phänomen, welches sich aber auch noch durch die restlichen Tage hier im unbekannten Nordteil Thailands zog.  Ich bin zwar kein großer Fan vom Fahrradfahren, tatsächlich liegen die wichtigen Orte in Nan aber so dicht beieinander, dass es wirklich das perfekte Fortbewegungsmittel war. Unser Weg führte uns zum Wat Phumin, einem wirklich süßen Tempel, der mit seinen Wandmalereien die Geschichte eines verliebten Pärchens aus dem alten Lanna Reich erzählte. Dank unserer Reiseleiterin konnten wir mit einem kleinen Trick das Bild des Pärchens in unseren Fotos „einrahmen“. Man musste nur an der richtigen Stelle stehen und in eine kleine Spiegelfliese auf der gegenüberliegenden Seite fotografieren. Den Stolz, den die Bewohner für diesen Tempel und die Geschichte hegen, konnte man daran erkennen, wie oft es T-Shirts mit der Malerei zu sehen gab. Nach weiteren Stops, z.B. an einem sehr alten Teakholz-Haus kamen wir am Wat Phra Kerd an und begannen mit unserem „Tung Workshop“. Tung ist ein Begriff, der ebenfalls aus dem Lanna Reich stammt und bedeutet, dass man eine Flagge mit seinem Namen und Tierkreiszeichen erstellt und dann von einem Mönch segnen lässt. Da meine Bastelkünste nun wirklich keinen Preis gewinnen können, war ich dankbar über die Hilfe einer der lieben Thai Damen und konnte somit doch eine recht ansehnliche Flagge mit meinem Tierkreiszeichen, dem Hahn, basteln. Jede einzelne Flagge wurde durch einen buddhistischen Mönch gesegnet und dies schaffte eine unglaublich erhabene Atmosphäre. Jeder legte ihm einzeln seine Flagge vor. Als ich an der Reihe war, konnte man dem sonst so ernsten Mönch an kleines Schmunzeln ansehen – ob es nun daran lag, dass ich meinen Namen sehr groß auf die Flagge geschrieben habe (das war ein kleines Missverständnis mit der lieben Thai-Damen, die kein Wort Englisch sprach), wird wohl ein Geheimnis bleiben, für mich jedoch, war es einer dieser kleinen Momente, die ich niemals vergessen werde und die das Reisen zur schönsten Sache der Welt machen.

Am Abend wurden wir zum Wat Phra That Khao Noi gefahren, einem Aussichtspunkt mit einem kleinen Tempel und einer stehenden Buddha Statue, die sich direkt über der Stadt Nan erhebt. Einer der schönsten Sonnenuntergänge die ich jemals erleben durfte!

Nach der letzten Nacht in Nan machten wir uns auf den Weg nach Phrae, eine der ältesten Städte in Thailand und ein unglaublich authentischer Lanna Ort. Lanna ist übrigens ein altes Königreich, welches sich über den Großteil von Thailands Norden erstreckte und übersetzt soviel wie „Land der Millionen Reisfelder“ bedeutet. Unser erster Halt war das Vongburi Haus, eine unglaublich eindrucksvolle Villa, die komplett aus Teakholz errichtet ist und wie ein Museum liebevoll gestaltete Original-Räume und viele geschichtliche Fundstücke bereithält.

Da wir ja mittlerweile auch alle schon echte Bastelprofis waren, durften wir nun an einem Batik-Workshop teilnehmen und Schals und Tücher mit dem Blau der Indigopflanze färben. Es ist wirklich interessant, wie man mithilfe von ein paar Holzklemmen und Gummis unglaubliche Muster in den Stoff bekommt. Am Abend wurde es noch richtig typisch Thai und wir besuchten den Phrae Food Market. Genau so hatte ich mir authentisches Essen in Thailand vorgestellt – ein Platz voller kleiner Plastiktische und –stühle, eine Garküche an der anderen und alles voll besetzt mit den lauten Einheimischen – und wie gut das Essen einfach war, muss ich wohl niemandem erzählen, der schon einmal authentisch Thai gegessen hat.

Nach einer Nacht im Huern Na Na Hotel hieß es schon wieder Abschied von Phrae nehmen und es gab noch einige Stops auf unserer Reise, die uns nun wieder westlich nach Lampang führen sollte. In  der Nähe von Phrae liegt auf einem Hügel der Wat Phra That Choa Hae – nun könnte man meinen, wir hätten schon genug Tempel gesehen, doch diesen hätte ich ungern missen wollen. Wie eine kleinere Zwillingsversion der Shwedagon Pagode erhebt sich ein goldener Turm innerhalb der Mauern des Tempels. Allein das Gefühl an einem Ort zu sein, an dem man nur Einheimische erblickt und diese beim Beten oder religiösen Ritualen zu beobachten, hat etwas unglaublich beruhigendes. Ich ließ es mir schließlich auch nicht nehmen, den Tipp unserer Reiseleiterin zu befolgen und drei Runden um den Chedi zu drehen, denn das soll schließlich Glück bringen. Weiter ging es in den Pae Muang Phi Park, den man vielleicht als so etwas wie einen Mini-Grand Canyon bezeichnen könnte. Sandsteinpilze die durch Erosion entstanden sind prägen hier das Landschaftsbild.

Als wir in der Nähe von Lampang waren, machten wir einen Abstecher zum Wat Phra That Lampang Luang und nein, ich hatte noch nicht genug von Tempel, denn auch dieser Unterschied sich wieder deutlich von dem, was wir bereits gesehen hatten. Von einer dicken Mauer umgeben und auf einem Hügel glich dieser Tempel fast schon einer Festung und wurde tatsächlich in Notzeiten als solche genutzt. Eine von Nagas bewachte Treppe führt in den Innenhof, der von einem heiligen Chedi und einem zu allen Seiten offenen Tempel bestimmt wird.

Anschließend checkten wir noch im Coconut Hotel ein und es ging für mich zu einem der absoluten Höhepunkte der Reise – der Nachtmarkt in Lampang. Jedoch wird dieser nur sehr wenig von Souvenirs, Kleinkram und Kleidung bestimmt, sondern fast ausschließlich von kleinen Garküchen, von denen wirklich jede einzelne etwas anders zubereitet. Überall gab es für wenig Geld (fast alles kostet h zwischen 20 – 40 Baht, also etwa 0,50€ – 1€) kleine Portionen und so kann man sich hier quasi den ganzen Abend durch alles durchprobieren. Becher mit undefinierbaren, aber extrem leckeren Süßigkeiten, Grillspieße, Zuckerrohrsaft und ja, auch geröstete Insekten findet man hier. Was es nicht gibt: Beschriftungen in Englisch, also heißt es, entweder hat man Glück und man trifft die wenigen Thais, die englisch sprechen, man verständigt sich mit Händen und Füßen, oder man probiert einfach alles aus und lässt sich überraschen! Übrigens: die Mehlwürmer und Grashüpfer waren leicht gewürzt und sind tatsächlich Kartoffelchips relativ ähnlich und alles andere als eklig.

Übrigens: Von meinem Koffer fehlte immer noch jede Spur, Mal hieß es, er sei schon in Chiang Rai, einmal war es Bangkok und ja, auch das er noch in Frankfurt sein könnte wurde nicht ausgeschlossen.

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn heute war körperliche Ertüchtigung angesagt. Unser Ziel war der Wat Chalermprakiat – ein absoluter Geheimtipp! Doch das dieser Tempel (zum Glück) alles andere als überlaufen ist kommt nicht nur daher, dass Lampang selbst noch eine eher exotischen Region für Touristen ist, sondern wohl auch daher, dass er nicht so ganz einfach zu erreichen ist. Den ersten Teil der Strecke legt man noch auf der Ladefläche eines Pickup zurück und dann geht es jedoch zu Fuß weiter. Etwa 45-60 Minuten dauert der Aufstieg, der zu einem Großteil über Eisentreppen führt (Achtung: Bei Nässe ist es fast so , als ob man übe eine Eisfläche läuft). Doch wenn irgendein Aufstieg die Mühe wert ist, dann dieser. Ein unglaublicher 360° Blick über das schier unendliche Grün und die Aussicht auf gegenüberliegende kleine Bergspitzen mit weißen Stelen sind einfach unbezahlbar. Doch nachdem wir es genossen haben und unser Puls langsam wieder normales Niveau erreicht hatte, ging es auch schon wieder zum Abstieg, der auch nicht zu unterschätzen ist.

Den kommenden  Nachmittag und Abend nutzten wir um Gespräche mit lokalen Partnern und Vertretern zu führen.

Am nächsten Morgen unternahmen wir eine der berühmten Kutschfahrten in Lampang. Jedoch bot diese leider wenig sehenswertes und ich konnte mich auch selbst davon überzeugen, dass diese Tour  nicht die Kriterien erfüllt, die Asiamar an eine bewussten Umgang mit Tieren stellt, denn allein der Verkehr in Lampang ist für die Tiere unzumutbar.

Die Tour endete am Wat Pong Sanuk, bei dem ich zum ersten Mal sagen musste, dass es nach dem, was wir nun schon gesehen hatten, kein extrem besonderer, aber dennoch schöne Tempel war. Anschließend besuchten wir das Keramik Museum bzw. das „Home oft he Chicken Bowl“. Hier war Mal wieder Bastelstunde angesagt und nachdem wir viel über die Chicken Bowl und deren Erfinder erfahren hatten und auch der Produktion beiwohnen durften, konnten wir den Pinsel schwingen und ein eigens ausgesuchtes Gefäß bzw. eine Figur aussuchen und bemalen. Anschließend wurde das gute Stück noch einmal gebrannt und somit hatten wir ein (mehr oder weniger) tolles Erinnerungsstück.

Nach einem leckeren Mittagessen in einem lokalen Restaurant hieß es Abschied von Lampang und auch von Nordthailand nehmen. Wir hoben ab in Richtung der niemals schlafenden Metropole Bangkok. Wir checkten in keinem geringeren Hotel als dem COMO Metropolitan ein. Für Freunde von Luxus, minimalistischem Stil und guter Lage sicher immer eine Empfehlung wert. Gleich um die Ecke befindet sich eine der momentan angesagtesten Straßen in Bangkok, in der die Burgerläden, Bäckereien und Thai Restaurants alle ein wenig hipstermäßig wirken. Jedoch gab es hier kaum Touristen zu sehen und wir stärkten uns im nahegelegnen Thai Restaurant „The Naga“. Hier hat alles gepasst –cool eingerichtet, günstig, echtes Thai Essen und extrem lecker! Bangkok-typisch ließen wir den Abend dann in einer Rooftop Bar ausklingen, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Zwar befindet sich die Bar „nur“ auf dem 33. Stock, jedoch liegt das “Above Eleven“ (auf den Fraser Suites) mitten in Sukhumvit, somit hat man Blick direkt auf die umliegende Skyline und kann nach dem Besuch noch die Stadt unsicher machen. Abgerundet wird das Ganze von wirklich guten und hochkarätigen DJ’s die hier auflegen und den vergleichsweise vernünftigen Preisen für die Getränke.

Zurück im Hotel sollte mich noch eine unerwartete Überraschung erwarten. Mit einem breiten Grinsen erwartete mich bereits der Portier um mir mitzuteilen, dass mein Koffer nun da sei. Somit hatte ich ihn „pünktlich“ für den letzten Tag meiner Reise.

Auch in Bangkok hieß es für uns am nächsten Morgen nun etwas unbekanntere Pfade zu beschreiten und unser Weg führte uns nich zum Königspalast oder Wat Arun, sondern in die Kudee Chin Community, die im Herzen des Distrikts Thonburi (Westufer des Chaop Phraya) einen der ältesten und damit Ursprungsorte Bangkoks darstellt. Diese Community ist ein Paradebeispiel, wie Anhänger verschiedener Religionen und Ethnien auf kleinstem Raum friedlich zusammenleben können. Eine katholische Gemeinschaft von portugiesischen Nachfahren, Buddhisten, Muslime und Chinesen leben hier und wir durften ihre religiösen Stätten besuchen. Neben der katholischen Santa Cruz Church und dem Wat Kanlayanamit war vor allem der chinesische Kuan An Keng Schrein eine besondere Erfahrung für mich. Einen solchen Schrein hatte ich noch nie gesehen und war absolut begeistern von dieser fernöstlichen Architektur und der Detailverliebtheit. Besonders schön war, dass wir von der Leiterin der chinesischen Gemeinschaft als wirkliche Ausnahme dazu eingeladen wurden, den Tempel zu betreten und eine Räucherkerze anzuzünden. Anschließend wurden wir in den etwas Labyrinth-artigen Bereich der Wohnhäuser geführt und durften bei einem Workshop aus einer Art Reisteig kleine Schwäne formen. Außerdem durften wir der Zubereitung der sogenannten „Khanom Farang Kudi Chin“ beiwohnen, eine Art kleiner Rührkuchen, der nur hier zubereitet wird und aus dem Einfluss der Portugiesen enstand. Da dieser in großen Töpfen über offener Glut zubereitet wird, gönnten wir uns in einem kleinen benachbarten Café erst einmal einen Eiskaffee, bevor es weiter in ein eines der kleine Teakholzhäuser ging. Hier begrüßte uns die Besitzerin persönlich, eine quirlige, kleine Omi die uns voller Inbrunst von der Geschichte ihrer Familie und des Hauses erzählte. Voller Stolz, erzählte sie uns die Geschichte eines Speeres, der an der Wand hing. Dieser wurde einst ihrem Urgoßvater vom thailändischen König höchstselbst überreicht. Ein tolles und interessantes Erlebnis, was nun langsam den Abschied von Bangkok und damit auch Thailand bedeuten sollte. Zurück im COMO wurde uns das Hotel noch einmal ausführlich gezeigt und als krönenden Abschluss wurden wir zu einem Essen im hoteleigenen Restaurant „Nahm“ eingeladen, welches übrigens einen Michelin Stern innehat. Tolle Atmosphäre und Essen, welches man so ganz sicher nicht jeden Tag in dieser Form auf den Tisch bekommt. Typisches Thai Essen wird hier mit kreativen Ideen, wie man sie von Sterneköchen kennt gekreuzt und so entstehen zum Beispiel unfassbar leckere Desserts aus Pandan-Blättern. Ein absolut traumhafter Abschluss, doch wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich persönlich jederzeit die kleine Garküche um die Ecke, mit ihren einzigartigen Familienrezepten und den kleinen Plastikstühlen, einer Sterneküche vorziehen.

Ein unfassbar schwerer Abschied als es hieß ab in den Kleinbus, ab in die Bangkoker Rush-Hour und zurück zum Suvarnabhumi Aiport. Thailand, es war zwar mein erster Besuch, aber definitiv nicht mein letzter!

Euer Sven

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