Lebhaftes, vielfältiges Vietnam – Von Metropolen und Stränden bis hin zu einsamen Bergdörfern – Teil 3

Lebhaftes, vielfältiges Vietnam – Von Metropolen und Stränden bis hin zu einsamen Bergdörfern – Teil 3

Nach spannenden Tagen in Danang und Hoi An ging unsere Reise weiter. Hanoi wartete auf uns. Der Präsident Ho Chi Minh wohnte hier in Hanoi in einem kleinen, gemütlichen Holzhaus, welches extra für ihn erbaut werden musste. Denn das große Haus, welches für ihn vorgesehen war, sagte ihm nicht zu. Er lebt nach dem  Motto klein aber fein und da er ein Fischliebhaber ist, gibt es auf dem Gelände einen riesigen Fischteich mit  hunderten von Kois. Wir schlenderten über das Gelände und bekamen einen kleinen Einblick in das Areal des einstigen Präsidenten. Gleich nebenan befindet sich auch die Ein-Säulen Pagode, die Ho Chi Minh extra für seine Frau erbauen ließ. Eine Legende besagt, dass sie aufgrund eines Traumes des Präsidenten erbaut wurde. Seine  Frau hatte viele Jahre versucht schwanger zu werden. Es wollte und wollte nicht klappen. Eines Tages träumte er von seinem Kind das aus einer Lotusblüte kommt. Er träumte diesen Traum immer und immer wieder. Dann erzählte er seiner Frau von seinem Traum und lies die Pagode bauen die nur auf einer Säule steht, wie eine Lotusblüte. Als sie in dieser Pagode nächtigten, ist seine Frau plötzlich schwanger  geworden. Wir besichtigten auch den Literatur Tempel mit Konfuzius Statue, der früher für Studenten zum Beten und zur Lehre des Konfuzius genutzt wurde.  Die einstige Bücherei des Tempels wird heute als Souvenir und Verkaufsraum für Touristen genutzt.

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Das Areal rund um den Hoan Kiem See ist von Freitag bis Sonntag für Autos gesperrt und ist eine reine Fußgängerzone. Man kann rund um den See laufen und die kleine Naturidylle inmitten der riesigen Metropole erkunden. Dies ist eine neue Regelung seit Anfang September 2016 und ist vom Bürgermeister oder wie die Vietnamesen sagen „ dem Chef“ eingeführt worden. Unsere Reiseleitung Houng sagt: „ der Chef hat immer wieder neue Ideen“. So hat man in der Altstadt nochmal einen angenehmes und ruhiges Flair. Abendessen gab es in einem tollen Restaurant namens „Indochine“. Es gab musikalische Begleitung  von 3 netten Damen. Abends verwandelte sich die Hotelbar in einen Club. So bekamen wir noch einen kleinen Einblick in das Nachtleben von Hanoi.

Der letzte  Tag brach an und wir reisten mit dem Bus um 07:30 nach Mai Chau. Nach einer 4-stündigen Busfahrt sind wir fernab von Tumult und aufregender Metropole in dem kleinen  Bergdorf Buoc Village angekommen. Umgeben von Bergen und vielen Reisfeldern kann man hier atemberaubende Natur erleben. Wir besuchten eine einheimische Familie in einem Thai-Dorf. Im 17. Jhd. sind die Menschen von Laos, Thailand oder China und Indien gekommen und haben sich angesiedelt. In diesem Dorf leben ca. 500 Menschen, die von Reis- und Pflanzenanbau leben. Seit einigen Jahren haben Besucher auch die Möglichkeit, in sogenannten Homestay, direkt bei Familien zu übernachten und können hautnahe Einblicke in deren Alltag erhaschen.  Der Tourismus tut den Menschen gut und sie können von diesem Geld langsam besser leben. Tradition ist es das die Frauen in dem Thai-Dorf lange Röcke tragen. Die Häuser sind meistens Pfahlhäuser und sehr hoch gebaut, um sich vor wilden Tieren zu schützen. Heutzutage nutzen sie diesen Platz für Ihre Wasserbüffel oder Rinder. Strom und Wasser erhalten die Menschen kostenlos vom Staat. Fleisch erhalten die Menschen durch ihre eigenen Tiere und Gemüse bauen sie selbst im Garten an. Einkaufsmöglichkeiten oder Supermärkte gibt es in dieser Region nicht. Nach unserem aufregenden Marsch durch den Regen und durch die Region ging es nun wieder nach Hanoi. Nach einem schnellen Abendessen im Madam Hien Restaurant hieß es Abschied nehmen. Eine schöne aufregende und vielfältige Woche neigte sich dem Ende zu.

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Das waren meine Vietnam Eindrücke für euch und ich hoffe es packt euch jetzt auch das Reisefieber so wie mich.

Cam on und Tam biet Vietnam


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