Boracay – Zwischen Traumstrand und Nightlife

Boracay – Zwischen Traumstrand und Nightlife

Schon während des Landeanfluges auf den Flughafen Caticlan, auf der Insel Panay gelegen, zeigt sich die Schönheit des exotischen Inseltraumes Boracay. Das grüne Inselinnere wird von weißen Streifen umrahmt. Über dem kristallklaren, blauen Meer, das den Blick auf Riffe frei gibt, schweben die bunten Schirme der Kitesurfer und Parasailer.

Auf dem kleinen Flughafen Caticlan angekommen, geht es für mich zunächst mit einem Tricylce zum Hafen, von wo mit einem Auslegerboot nach Boracay übergesetzt wird. (der Transfer wird je nach gewähltem Hotel mit einem Auto und/oder einem Speedboot durchgeführt). Ab der Anlegestelle Boracays sind es nur noch wenige Minuten Autofahrt bis zum Ziel, dem berühmten vier Kilometer langen White Beach.

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Unzählige Hotels, Restaurants, Bars, Diskos und Geschäfte säumen die den Fußgängern vorbehaltene Uferpromenade und bieten alles, was das Urlauberherz begehrt. Der White Beach wird in 3 Abschnitte eingeteilt: Station 1, Station 2 und Station 3, nach den Bootsanlegern, als die Boote noch am White Beach anlegten. Besonders turbulent geht es an der Station 2 zu, hier finden sich die meisten gastronomischen Einrichtungen und Shops. Aber auch an Station 1 und 3 finden sich Restaurants und Bars, sind aber deutlich ruhiger. Wer sich in den Weiten des Nachtlebens verlieren möchte, spaziert die wenigen Minuten entlang des Strandes zur Station 2, wo sich auch die Shoppingparadiese D´Mall und der Bamboo Market befinden.

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Tagsüber wird am Strand entspannt oder Wassersport betrieben. Besonders fein und hell ist der Strand an den Stationen 1 und 2, an Station 3 ist der Sand zwar etwas gröber, aber dennoch nicht weniger gut für einen Badeaufenthalt geeignet. Ausflüge und Massagen werden an jeder Ecke angeboten.

Ich bin während der Regenzeit nach Boracay gereist und musste so den einen oder anderen starken Schauer während meines viertägigen Aufenthaltes in Kauf nehmen. Überflutete Straßen und ein nasser Koffer waren die Folge. Glücklicherweise war es aber die meiste Zeit trocken, sodass ich Boracay und  die Hotels gut erkunden konnte. Trotz der nicht perfekten Reisezeit war die Insel gut besucht, hauptsächlich von Koreanern und Chinesen.

Der White Beach ist dicht bebaut und die Hotelanlagen befinden sich oft direkt nebeneinander. Wer ausladende Resortanlagen wie beispielsweise in der Karibik sucht, wird diese hier nur schwer finden. Größere Anlagen gehen oft gleichzeitig mit mehr Betten einher, dennoch haben es die Hotels geschafft, einen friedlichen Rückzugsort zu kreieren. Das Henann Regency Resort and Spa, das Discovery Shores, das Pinjalo Resort und das neu eröffnete The Lind sind nur einige Beispiele für solch ein gelungenes Ambiente.

Nach drei Tagen Hotelbesichtigungen war es für mich an der Zeit, etwas  die Insel zu erkunden. Ich unternahm eine halbtägige Bootstour mit einem motorisierten Banca Boot zu einsamen Stränden, Schnorchelplätzen und zur Cove Island, um die beiden dort befindlichen Höhlen zu besichtigen.

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Start der Tour war der Bulabog Beach, der vor allem bei Surfern sehr beliebt ist und Ausgangspunkt für viele Ausflüge zu Wasser ist. Der Ilig-Iligan Beach war mein erster Halt – ein wundervoller, heller Sandstrand lädt zu einem kurzen Spaziergang und zum Faulenzen ein. Das Wasser scheint hier nochmal etwas klarer als am White Beach zu sein und eignet sich wunderbar zum Schwimmen. Anschließend ging es zu zwei Schnorchelplätzen, wobei der zweite Halt vor dem Tambisaan Beach deutlich interessanter war. Die teils sehr großen Korallen sind leider nicht sehr bunt, was die farbenfrohen Fische, die in riesigen Schwärmen um einen herumzutanzen scheinen, aber definitiv wieder gut machen. Anschließend ging es zur Crystal Cove Island, um die beiden Höhlen der Insel zu erkunden, wo ebenfalls geschwommen oder geschnorchelt werden kann, wenn es das Wetter zulässt. Beliebt ist die Insel auch für Hochzeiten und Fotoshootings.

Nach einem leckeren Meeresfrüchtemittagessen ging es dann auch schon wieder zurück zum Bulabog Beach und zurück an den White Beach, wo mein letzter Tag auf Boracay endete.

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