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20 Jahre ID Reisewelt – feiern bis zum Umfallen!

20 Jahre ID Reisewelt – feiern bis zum Umfallen!

Wem es bislang vielleicht noch nicht aufgefallen ist oder bekannt war, aber wir haben in diesem Jahr unser 20-jähriges Firmenjubiläum!

20 Jahre in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist schon eine großartige Leistung und darauf sind wir mit Recht stolz. Doch wir müssen auch DANKE sagen, DANKE für die tolle Unterstützung unserer Partner, der Verbundenheit und langjährige Treue unserer Gäste, denn ohne sie hätten wir nicht die Gelegenheit gehabt, ein rauschendes Fest zu feiern.

Auf dem Plan stand, alle Mitarbeiter mit ihren Liebsten, sowie einige enge Partner ins Boot zu holen und einen unvergesslichen Tag zu verbringen. Es wurde also beschlossen, ausnahmsweise lassen wir mal an einem Samstag unser Geschäft zu. Aus diesem sprichwörtlichen einen Boot wurden dann, nach vielen Überlegungen, mehrere Boote, denn nur irgendwo schön Essen zu gehen, war uns dann doch zu langweilig und man feiert ja schließlich nur einmal sein 20-jähriges Jubiläum. Also hieß es zur Mittagsstunde Treffpunkt Elbe, denn ab da sollte der aktive Teil des Tages starten. Eine rund 20 Kilometer lange Kanutour stand auf dem Programm. Die gute Laune stand allen ins Gesicht geschrieben, denn schließlich war uns auch der Wettergott wohlgesonnen.  Mit bangem Blick hatten wir die Tage davor schon immer den Wetterbericht im Auge gehabt, da es für unseren großen Tag keinen Plan B gab und der Regen sich in Wittenberg schon sehr zu Hause fühlte. Strahlender Sonnenschein und traumhafte Schäfchenwolken begleiteten uns jedoch von Anfang an.

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Im seichten Wasser unter der großen Elbbrücke in Wittenberg wurden die Boote zu Wasser gelassen.  Dann schnappte sich jeder eine Rettungsweste, ein Paddel und ab ins Boot. Nach einer kunterbunten Verteilung der Sitzplätze hatten wir alle neunundzwanzig Paddler in neun Kanadier untergebracht und versuchten von der Strömung der Elbe nicht gleich abgetrieben zu werden. Denn schließlich mussten wir noch der Einweisung des Bootsverleihers lauschen. Zum Einstieg erzählte dieser uns dann die Schauergeschichte, das am Vortag eines seiner Boote einen Zusammenstoß mit der Fähre in Coswig hatte. Das klang natürlich nicht so toll, denn schließlich war auch unser Tagesziel Coswig und auch wir mussten an dieser Fähre vorbei. Daher nahm sich jeder die Anweisungen immer schön rechts zu fahren, Motorbooten immer auszuweichen und bei der Fähre speziell Acht zu geben, ganz besonders zu Herzen. Doch die Stimmung konnte uns das nicht trüben und voller Elan stachen wir flussabwärts in „See“.  Unser kunterbunter Haufen mit unseren Partnern der Cicero Design GmbH, Singapore Airlines, Thai Airways und dem Thailändischen Fremdenverkehrsamt hatten sichtlich Spaß und schnell ging es je nach Fahrtempo  und –können Richtung Coswig.

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Doch natürlich sollte die Paddeltour nicht nur „mühsame Qual“ sein ;-), denn wir hatten doch auch einige nicht geübte „Antisportler“ unter uns und daher war nach rund einem Drittel der Strecke ein Picknick-Stopp eingeplant. Das weit auseinander geschlagene Feld an Booten traf sich also kurz vor Apollensdorf  wieder und genoss am idyllischen Elbstrand, in Liegestühlen und Lounge Sesseln,  eine kühle Erfrischung. Einigen konnte man die Anstrengung förmlich im Gesicht ablesen und es wurde gewitzelt, doch den Rest der Strecke lieber mit dem Auto zurück zulegen, doch konnten alle nach einer gemütlichen Pause und ein-zwei Aperol Spritz später, überzeugt werden, wieder ins Boot zu steigen. Hätten so manch einer gewusst, dass der längere Teil der Strecke noch anstand ;-), hätten sie vielleicht doch, wie man so schön sagt, die Segel gestrichen. Doch für die ganzen Strapazen entlohnte ganz sicher die wunderschöne Natur entlang der Elbe, mit Störchen, Reihern, Kühen, saftigen Wiesen, weitläufigen Sandbuchten und dichten, tiefgrünen Wäldern. Vielleicht nicht ganz so abenteuerlich wie eine Abenteuertour im Herzen Kalimantans oder auf dem mächtigsten asiatischen Fluss Mekong, doch fast wie Urlaub, fühlte es sich dennoch an.

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Leicht angeheitert und ohne Crash mit der Fähre kamen dann alle in der Marina in Coswig an. Als Erste im Ziel war das Boot, mit Dietmar von Singapore Airlines, Astrid (Buchhaltung) und ihrem Mann Mike, alle anderen trudelten dann nach und nach ein. Völlig ausgepowert ging es dann in den gemütlichen Teil des Tages über. In der Marina Coswig erwartete uns eine lange Tafel und nach einem ersten Getränk waren auch alle schon wieder etwas fitter, um das Grillbuffet zu stürmen. Doch bevor es das langersehnte Essen gab, stand neben der Ansprache unserer Geschäftsführerin Jacqueline und unserem Inhaber Andre noch ein Punkt auf der Tagesordnung, denn wir hatten ein Geburtstagskind in unseren Reihen. Da ja die große Geburtstagsparty wegen unserer Jubiläumsfeier ausfallen musste, hatten wir uns eine kleine Überraschung überlegt. Wir verblüfften unser Geburtstagskind Angela mit einer super leckeren Geburtstagstorte und trällerten natürlich auch ein Geburtstagsständchen.

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In plauschiger Runde wurde die Stimmung immer ausgelassen und der extra für uns organisierte DJ heizte uns ordentlich ein, sodass die Sohlen auf dem Tanzparkett zum Glühen gebracht werden konnten. Einziges Manko des Abends waren die Stechmücken, die dem einen oder anderen von uns, eine nicht so schöne Erinnerung an diesen Tag einbrachten.  Doch sobald die Nacht komplett hereingebrochen war und der Sternenhimmel über uns leuchtet, war auch der „Fliegenspuk“ vorbei und Romantik pur entflammte, als extra für uns ein riesiges Lagerfeuer entzündet wurde.  Zahlreiche Partyhits und Cocktails später, der Service kam teils gar nicht mit den Bestellungen hinterher ;-), hieß es dann leider Abschied nehmen, denn unser Shuttle brachte uns wieder zurück nach Wittenberg, wo alle ausgepowert, aber glücklich zuhause, bzw. im Hotel, ins Bett fielen.

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Unerwartet vielseitig – Nadines Big 5 auf Sri Lanka

Unerwartet vielseitig – Nadines Big 5 auf Sri Lanka

Das erste Mal Qatar Airways, das erste Mal Sri Lanka, das erste Mal eine Gruppe begleitet – meine Sri Lanka Reise 2017 war eine Reise der Premieren und geprägt von fünf persönlichen Highlights.

Erwartet hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht viel, denn ich hatte mich absichtlich wenig mit Sri Lanka beschäftigt vor meinem Abflug  – dieses Mal wollte ich, genau wie unsere Minigruppen-Reisenden, mit denen ich zwei Wochen unterwegs war, das Land aus der Sicht eines Sri Lanka-Neulings erkunden, um zu testen, ob die Struktur und die Route unserer Minigruppenrundreise Sri Lanka wirklich gut durchdacht und auch zeitlich perfekt geplant wurde.

Allein das war schon sehr ungewohnt, mich einmal ohne vorheriges Reiseführer-Wälzen und genaueren Rücksprachen mit meinen Kollegen aus der Länderabteilung, in ein neues Land zu begeben und dort mit „Urlaubern“ das Land zu entdecken. Umso gespannter war ich natürlich, was mich erwartet.

Mein Flug über Doha nach Colombo

Doch erst einmal auf Anfang. Mit dem Zug ging es nach Frankfurt (Main), von wo aus unsere Maschine der Qatar Airways gen Osten starten sollte. Auch hier war ich ein wenig gespannt, denn schon lange wollte ich mal die mehrfach zur weltbesten Airline gekürte Qatar Airways im Selbsttest ausprobieren. Die Stunden sind wirklich wie im Flug vergangen – ein gutes Buch und eine traumhafte Aussicht auf die unterschiedlichsten Wolkenbilder, Berge und hell erleuchteten Städte lassen die Zeit buchstäblich vorbeifliegen. Nach nicht einmal zwei Stunden Aufenthalt am Flughafen in Doha ging es dann weiter nach Colombo, wo wir sehr lieb von unserem Reiseleiter direkt in der Empfangshalle des Flughafens empfangen wurden.

Colombo, Negombo

Nach der kurzen Begrüßung ging es im klimatisierten Kleinbus direkt nach Negombo, wo wir uns heute noch den Hafen anschauten, in dem farbenprächtige, kleine Holzboote angelegt haben, bereit für den nächsten Fang. Vorbei an den Überresten des holländischen Forts ging es zum Fischmarkt, auf dem wir das erste Mal mit Einheimischen in Berührung kamen. Nicht nur die Händler boten hier Ihre Waren feil, durch die Lage direkt am Strand konnten wir den Fischern bei deren Arbeit zuschauen. Schwere Körbe mit Kleinstfischen wurden aus dem Meer getragen, hunderte Fische lagen zum Trocknen in der prallen Sonne und Kisten wurden verpackt für den Export innerhalb Asiens und nach Europa. Schnell findet man hier jemanden, der Interessierten den Fischfang und die weitere Verarbeitung erklärt und die einzelnen Stationen zeigt. Gegen ein kleines Entgelt erfährt man alles Wissenswerte.

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Am Nachmittag stand für mich ein Besuch in unserem Partnerbüro in Colombo an. An sich nur eine etwa 60-90minütige Fahrt, doch der plötzlich einsetzende, monsunartige Regen setze innerhalb weniger Minuten Teile der zwei-bis dreispurigen Fahrbahnen unter Wasser, sodass wir geschlagene drei Stunden brauchten. Colombo wirkte chaotisch auf mich, was zum großen Teil an dem wirklich schlechten Wetter und andererseits an der Feierabendzeit gelegen hat. Da blieb nach Ankunft im Büro nicht mehr viel Zeit neben einer kurzen Führung durch das mehrstöckige Gebäude und einem Gespräch bei Gebäck und echtem Sri Lanka-Tee.

Nach einer ersten Nacht in Negombo führte uns der zweite Tag unserer Sri Lanka Reise erst einmal zu weiteren Höhepunkten der Stadt – auch wenn ich in dem Moment schon fasziniert war vom charmanten Treiben in den Straßen, den Ausmaßen der St. Marys Church – war es rückblickend nicht zu vergleichen mit den Ausflügen, die mich in den kommenden Tagen noch erwarten sollten.

Dambulla

Es gab fünf persönliche Höhepunkte für mich während dieser Reise – der Aufenthalt in Dambulla sorgte für Nummer 1-3. Nach einem Halt am Ethugala Rock fuhren wir weiter nach Dambulla ins Herz Sri Lankas. Schon auf dem Weg dorthin begegnete uns das erste „Achtung Elefanten“-Schild am Straßenrand. Die ganze Zeit hab ich mir die Nase am Fenster plattgedrückt, immer mit der Kamera in der Hand – in der Hoffnung, einen der frei lebenden Dickhäutern vor die Linse zu bekommen. Die Spannung wuchs mit jedem Kilometer, dem wir uns Dambulla näherten, denn auch die Wahrscheinlichkeit welche zu sehen, wurde immer höher, je näher wir uns dem Nationalpark näherten. Doch leider blieb mir der Blick an diesem Tag verwehrt.

Highlight 1 von 5: Das Raringiri Dambulla Resort

Ich habe mit keiner Silbe ein so reizendes Hotel erwartet, als wir uns langsam der Toreinfahrt näherten. Bis zum Schluss war ich skeptisch, denn der Großteil des Hotels besteht aus Zelten. Mit einem halboffenen Restaurant, einem Pool mit Liegewiese und einem organischen Garten ausgestattet, ist das kleine Raringiri Dambulla Resort ein wahres Paradies, in dem man sich, nach spannenden Tagen in der Umgebung von Dambulla, perfekt erholen kann.

Das Wetter am Ankunftstag war perfekt, es war kurz nach Mittag – also konnten wir den restlichen Tag am Pool genießen.

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Am kommenden Tag wurde es aktiv, bereits am Morgen brachen wir zu einer Fahrradtour auf, die uns zu den Dambulla Caves führen sollte. Nach etwa 20 Minuten Fahrt entlang der wenig befahrenen Hauptstraße und einem holprigen Seitenweg erreichten wir den Parkplatz, von wo es zu Fuß mehrere Treppen nach oben ging. „Bewaffnet“ mit der Kamera erklommen wir den Hügel und konnten unterwegs schon traumhafte Aussichten auf die Umgebung Dambullas werfen – Grün soweit das Auge reicht. Und dann kam die erste Horde niedlicher Affen um die Ecke, die sollten uns noch während dem gesamten Besuch der Höhlen begleiten. Vier buddhistische Höhlen und eine hinduistische Höhle wurden hier in einen Felsen gebaut. Jede ein wenig anders, eine größer, eine kleiner, aber jede der vier mit Buddhastatuen gespickt. Wichtig zu beachten ist beim Besuch der Dambulla Caves, dass man keine Selfies mit dem Rücken zu den Buddhas macht – darauf droht Geld- und sogar Haftstrafe, nicht nur für den Verursacher, sondern auch für die Reiseleiter, die den Reisenden begleiten. Auch den heutigen Nachmittag könnten wir nach noch einem Besuch am Megalithical Cemetary im Resort genießen.

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Highlight 2 von 5: Der Sigiriya Felsen

Niemand will im Urlaub hören, dass er 5.30 Uhr oder noch eher aufstehen muss, aber für den morgendlichen Besuch am Sigiriya Felsen – als nahezu einzige Touristen – ist es das schon wert. Bereits 6.20 Uhr erwartete uns der Bus, der uns zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas, und einem meiner fünf Highlights, führen sollte. Noch vor der Öffnung des Ticketschalters 7.00 Uhr waren wir da, als erste Besucher des Tages. Kühle Morgenluft, leere Treppen, die uns schnell zum Gipfel brachten, und eine Ruhe, die man hier sonst nicht genießen kann, säumten unseren Weg. Am Anfang war ich geschockt, als von fast 2000 Stufen die Rede war, die es entlang dem Felsen nach oben geht – einige vor Ewigkeiten in den Fels geschlagen, andere mit Stahlgerüsten ergänzt. Auch der Weg bis zu den Wolkenmädchen – DER Attraktion schlechthin auf dem Weg zum Palast auf dem Gipfel, zog sich über steile Felsentreppen. Dort angekommen, wurden wir informiert, dass Fotos von diesen besonderen Wandmalereien verboten sind und bestraft werden. Ein „Aufpasser“ saß die gesamte Zeit an seinem Platz und beobachtete die Besucher. Und so ging es anschließend weiter entlang der Spiegelwand bis zu den nächsten Stufen. Aber als wir an den Überresten der einstigen Löwenstatue ankamen, die den letzten Teil des Aufstiegs markierte, stieg die Motivation, denn der Gipfel war in Sicht. Ganz oben angekommen, hatten wir den Gipfel mitsamt den Grundrissen des einstigen Palastes nun für uns – das war den Morgensport, den uns der Aufstieg verursachte, allemal wert. Geduldig erklärte uns der Reiseleiter gefühlt jeden einzelnen Raum des riesigen Palastes, besonders beeindruckend war der noch vorhandene Steinthron, mit Blick auf den ehemaligen „Ballsaal“.  Über eine Stunde sind wir auf den Spuren des Königs Kasyapa gewandert, haben viel gesehen und die zauberhafte Aussicht fernab des Felsens genossen.

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Highlight 3 von 5: Elefanten pur im Minneriya Nationalpark

Der Nachmittag des gleichen Tages stand im Zeichen der Natur und der lang ersehnten Elefanten. Versprochen wurden uns 70-100 Elefanten von unserem Reiseleiter, gesehen haben wir im Endeffekt mehr als 120. Die ersten Minuten im offenen Jeep führten uns zu einem Wasserloch, einem der beliebtesten Treffpunkte der Dickhäuter – doch keine einziger war in Sicht. Leicht deprimiert setzen wir unseren Weg fort und nach weiteren Minuten, die einem vor Neugier wie Ewigkeiten vorkamen, entdeckten wir das erste kleine Grüppchen Elefanten. Nur fünf Tiere standen zusammen abseits der Wege und genossen den Nachmittag. Spätestens jetzt hab ich nach jeder Kurve mit neuen Elefanten gerechnet, immer die Augen offen gehalten und gesucht – zwischen dem grünen Dickicht der Wälder, am anderen Ufer der Seen… und da war er, nur wenige Meter von uns entfernt. Einen stolzeren Elefantenbullen habe ich nie gesehen – mit riesigen Stoßzähnen schlenderte er in gemütlichem Tempo zwischen den Jeeps entlang und machte damit jedem Hobbyfotografen die größte Freude – denn wir konnten nicht aufhören zu fotografieren. So nah an einem nahezu wild lebenden Elefanten – ein unfassbar schöner Moment. Und um es auf die Spitze zu treiben – und auch noch den letzten Besucher vollends zu begeistern, verweilte er an einem Wasserloch und sorge für zahlreiche Wasserfontänen, mit denen er sich abkühlte und wir unsere Finger kaum noch vom Auslöser nehmen konnten.

Der Jeep setze seine wackelige Fahrt, die im Nachhinein für den einen oder anderen blauen Fleck gesorgt hatte, weiter fort und hinter der nächsten Kurve, am nächsten Wasserloch, erwartete uns eine riesige Herde von sicher 60-70 Elefanten. Ganz ungeniert haben die Tiere gefressen und sich auch von den Besuchern nicht stören lassen. Hunderte Fotos später ging es zurück zum Raringiri Dambulla Resort für eine weitere Nacht im kleinen Paradies.

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Knuckles Mountain Range und Gewürzgarten

Bei unserer Fahrt von Dambulla nach Kandy wurde es unterwegs schon aktiv – eine etwa zweistündige Wanderung durch die Knuckles Mountain Range führte uns vorbei an Reisfeldern, die von den fleißigen Bauern bestellt wurden. Auch durch das tropische Dickicht führte der Pfad, vorbei an einem kleinen Grundstück mit zwei einfachen Holzhäusern, wo wir einen der hier wachsenden kleinen, rosafarbenen Rosenäpfel probieren konnten.  Über eine lange Hängebrücke führte uns der Weg, von der aus wir einen der großen Warane im Wasser beobachten konnten.

Auch das Nationaltier, das Sri Lanka Riesenhörnchen, haben wir unterwegs in freier Natur gesichtet, ebenso wie große farbenfrohe Schmetterlinge und Vögel.

Der anschließende Halt in einem Gemüsegarten mit Mittagessen war nicht nur informativ, sondern auch noch köstlich. Frisch zubereitetes Curry und verschiedene weitere Speisen fanden den Weg auf unseren Tisch und waren damit eine perfekte Stärkung nach der Wanderung.

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Kandy – Zahntempel

In Kandy hatten wir nur wenig Zeit, weswegen mich die Stadt wohl nicht so sehr begeistert hat. Wir sind am Abend in Kandy eingetroffen und haben eine traditionelle Tanzvorführung angeschaut, in der in elf wirklich unterschiedlichen Darstellungen die Erntedanktänze, die Feierlichkeits- und Hochzeitstänze dargestellt wurden. Riesige, bunte Masken, Trommeln und Feuern sorgten für Abwechslung. Bei dem Besuch des heiligen Zahntempels im Anschluss ging es wesentlich gediegener und ruhiger zu, so durften wir bei der Zeremonie im Zahntempel, während der die kleine Holztür, durch die man aus der Ferne einen Blick auf die Schatulle mit dem vermeintlichen Zahn Buddhas werfen konnte, teilnehmen. Nur zehn Minuten wird diese Tür geöffnet, daher herrscht reges Treiben an den Schlangen, an den Opfertischen und auf den Treppen – ein echtes Erlebnis, das den Tag gekonnt abrundete.

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Highlight 4 von 5: Zugfahrt durch das Hochland

Ein Highlight jagte das andere, es gab während der einwöchigen Rundreise, die dem Badeaufenthalt vorausging, kaum einen Tag, an dem ich am Abend nicht lächelnd meine gemachten Fotos noch einmal durchschaute. So viele Eindrücke, in so kurzer Zeit…

Auch heute hieß es zeitig aufstehen, denn bereits 8.45 Uhr verließ der Zug Kandy und nahm Fahrt in Richtung Nanu Oya auf. Aber auf diesen Programmpunkt freute ich mich besonders. Trotz der erste Klasse Tickets im Zug, die uns einen gepolsterten Sitz am Fenster in einem Wagon mit Klimaanlage und verstellbaren Sitzlehnen verschafften, saß ich von der etwa vierstündigen Fahrt wohl nicht mal 30 Minuten auf meinem Platz 🙂

Erst ging es gemeinsam mit dem Reiseleiter in die Waggons der zweiten und dritten Klasse, die sich schon sehr von der ersten Klasse unterscheiden, aber dennoch einen ganz eigenen Charme haben. So ist die dritte Klasse zwar sehr einfach, es gibt keine Klimaanlage oder gepolsterte Sitze, dafür herrscht hier eine ganz andere Stimmung. Die Einheimischen sind unter sich, und so gibt es hier eine Theke, an der man Getränke oder Snacks erstehen konnte (gibt es in der ersten Klasse so nicht) und in unserem Fall, Musik von einer „Band“, die sich scheinbar spontan zusammengefunden hat und Musik machte.

Die Aussicht auf vorbeiziehende Teeplantagen, Bergketten und kleine Städte, die sich zwischen all dem angesiedelt haben, bestaunte ich zwar im Sitzen, aber keineswegs auf meinem Platz. Während der Zugfahrt bleiben die Einstiegstüren komplett auf, sodass man sich direkt auf den Tritt setzen kann und mit heraushängenden Beinen traumhafte Erinnerungsfotos machen kann – und genau das hab ich die komplette restliche Zeit der idyllischen Zugfahrt getan. Bei der Einfahrt in die kleinen Bahnhöfe kann man die Menschen beobachten, einheimischen Verkäufer laufen entlang der Fenster und bieten Snacks zum Verkauf an – eine Zugfahrt in Sri Lanka, und speziell diese zwischen Kandy und Nany Oya ist ein absolutes Muss für Sri Lanka Reisende.

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Passekudah – Strandwoche

Die Fahrt von Bandarawela, wo wir die letzte Nacht verbracht hatten, an den Sandstrand von Passekudah dauerte etwa fünf Stunden und wand sich teilweise die bergigen Straßen hinunter. Wunderschöne Aussichten auf die umliegenden Täler konnten wir während der Pausen werfen und beobachten, wie die tief hängenden Wolken uns nach und nach komplett die Sicht versperrten.

Im Uga Bay Resort angekommen, war ich wirklich überrascht. Das Hotel sah „in echt“ noch besser aus als auf den Fotos, die man im Internet findet. Eine wirklich wunderschön gepflegte Anlage mit mehreren zweistöckigen Gebäuden, in denen sich die großen, komfortablen Zimmer verteilen. Dunkle Holzfußböden, großzügige moderne Bäder mit Walk-in-Duschen und Balkone/Terrassen mit Blick in Richtung Meer sind nur einige der Vorzüge. Die kommenden sieben Tage standen für mich und die Gruppe im Zeichen der Erholung. Wunderschön am breiten Sandstrand gelegen, ist das 5-Sterne Uga Bay eine ideale Adresse für Ruhesuchende, die auf westlichen Komfort gepaart mit traditionellem Charme nicht verzichten wollen. Unterbrochen wurde das Sonnenbaden lediglich von einem zweistündigen Schnorchelausflug zu einem der vorgelagerten Riffe. Mit Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet, konnten wir die verschiedensten Fische beobachten.

Während die Gruppe am Strand die Seele baumeln ließ, war für mich ein Abstecher nach Trincomalee und ein ganzer Tag in Passekudah geplant, während denen ich mir dort die Hotels anschauen konnte. Und nach dem Besuch in nahezu allen Hotels am Sandstrand von Passekudah kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Uga Bay Resort zu einem der schönsten dieses Strandabschnitts gehört.

Leider geht auch die erholsamste Woche einmal zu Ende, und so haben wir uns nach sieben Tagen auf den Rückweg zur Ostküste gemacht. Unterwegs stand dann aber spontan noch ein Stopp in der alten Königsstadt Polonnaruwa an.

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Highlight 5 von 5: Alte Königsstadt Polannaruwa

Wie alle der bekannten Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka, so gehört auch Polannaruwa zu den teuren Höhepunkten. Der Eintritt kostete mich 38 USD, dafür konnte ich mich jedoch ganz frei auf dem Gelände bewegen und mir jedes Bauwerk, jede Ruine genau und solange ich wollte anschauen. Seit 1982 gehört der gesamte Park um Polonnaruwa zum UNESCO Weltkulturerbe, und wie ich finde auch vollkommen zurecht. Wunderschöne Bauten – teils leider nur noch Ruinen und Grundmauern, müssen hier vom 11.-13. Jahrhundert gestanden haben. Wir haben uns natürlich als erstes den einstigen Königspalast angeschaut und auch wenn man nur noch die blanken Mauern erkennen kann, geht ein besonderer Zauber von ihm aus, weiß man doch, das hier der einstige Herrscher Sri Lankas gelebt hat. In manchen Ecken und Nischen konnten wir tatsächlich noch jahrhundertealte Stuckreliefs sehen. Besonders beeindruckend war auch die direkt daneben liegende Council Chamber, der Ort, an dem man sich einst mit den Ministern traf. Heute kann über einige Stufen das Plateau erreicht werden, auf dem noch immer Pfeiler von der einstigen Pracht zeugen, viele kleine Reliefs sind sowohl an den Pfeilern als auch an dem Plateau selbst zu erkennen.

Besucht haben wir außerdem noch die Quadrangle mit dem wunderschönen Rundbau, den man über eine der vier Treppen erreichen kann – das besondere sind allerdings die vier uralten Buddha-Statuen, die man schon beim Betreten der Treppe erkennen kann. Viele weitere Gebäude gehören noch zur alten Königsstadt, ebenso wie der Felsentempel. Für diese besonderen Highlights sollte man einen ganzen Tag einplanen, denn es gibt hinter jeder Ecke etwas zu entdecken.

Nach einer Zwischenübernachtung in meinem „Lieblingshotel“ Raringiri Dambulla Resort ging es am kommenden Nachmittag zurück zum Flughafen Colombo. An Bord der Qatar Airways ging es wieder zurück nach Frankfurt (Main), doch die Stunden bis dahin konnte ich mir mit den neuesten Kinofilmen vertreiben und meinen fast 2000 Fotos von der Reise, die ich mir alle noch einmal anschaute 🙂

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Mein Fazit von meiner ersten Sri Lanka Reise

Auch wenn Sri Lanka bis dahin nie auf meiner Bucket List stand und ich privat sicher nicht so schnell dorthin gereist wäre, kann ich heute ganz ehrlich sagen, dass mich die kleine Insel überrascht hat. Ich bin zurückgekommen mit traumhaften Fotos und wundervollen Erinnerungen. Und kann beruhigt sagen „Ich würde Sri Lanka jedem weiterempfehlen!“ – denn egal ob Strandurlauber, Kulturliebhaber oder Natur- und Tierfreund, so klein die Insel ist, so vielfältig ist sie auch.

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Thailands unbekannte Paradiese

Thailands unbekannte Paradiese

Nach einer gewissen Zeit der Vorfreude ging es für mich am 03.Mai 2017 endlich los. Es war nicht nur meine erste Reise nach Thailand, sondern auch meine erste Fernreise. Umso gespannter war ich auf dass, was mich eine Woche lang erwarten wird. Los ging es in Frankfurt mit der Thai Airways in der Businessclass, der Service war ausgezeichnet und durch das breit gefächerte Unterhaltungsprogramm an Bord verging die Zeit schneller als erwartet. Angekommen in Bangkok überkam uns eine extreme Hitze. Nach einem kurzen Aufenthalt in Bangkok flogen wir auch schon weiter nach Sukhothai mit der Bangkok Airways.

Dort angekommen wurden wir direkt zu unserem Hotel, dem Sukhothai Heritage Resort gebracht, in dem wir freundlich mit ein paar Erfrischungsgetränken empfangen wurden. Doch kaum im Hotel angekommen ging es auch schon direkt zu unserem ersten Ausflug. Wir fuhren gemeinsam in das „Suthep Ceramic House“, ich war beeindruckt davon was diese Familie alles mit Keramik anstellen konnte. Danach ging es zum Changlom Tempel, dort saßen wir bei unglaublichem Unwetter in einer gemütlichen Runde beisammen und ließen den Abend entspannt ausklingen.

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Am nächsten Morgen ging es schon zeitig los, denn auf dem Programm für heute stand „Fahrrad fahren“. Zuerst war es kaum vorstellbar, sich bei Temperaturen bis zu 38 Grad auf ein Fahrrad zu setzen, jedoch war es ein großer Spaß. Trotz des Unwetters am Abend davor, welches für viele umgestürzte Bäume gesorgt hatte, war die Fahrt durch den Srisatchanalai Historical Park ein großartiges Erlebnis. Vorbei an imposanten Tempeln ging es weiter zu beeindruckenden Lotusblumenfeldern. Dort lernten wir auch wie man aus der Lotuspflanze Speisen und Saft herstellen kann. Am Abend stand noch der Besuch des Pasan Marktes an. Herzliche Thais zauberten dort aus den verschiedensten Zutaten die köstlichsten Gerichte, die wir natürlich auch in gerne probiert haben.  Mit den unterschiedlichsten Eindrücken des Tages ging es am Abend zurück in unser Hotel. Wir ließen ihn entspannt an der Bar mit Livemusik ausklingen, bevor wir in den Schlaf sanken.

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Nach einer ausgiebigen Portion Schlaf ging es am nächsten Morgen zu einer riesigen organischen Farm in Sukhothai. Für mich persönlich war es eines der schönsten Erlebnisse der ganzen Reise. Wir sahen wie die Arbeiter alles ganz natürlich herstellten und wie viel Wert sie auf gute Qualität setzen wenn es um Nahrung geht. Kaum angekommen mussten wir uns bei fast 40° in die warmen Arbeitssachen quälen, denn schließlich waren wir nicht zum Spaß da, ab jetzt hieß es – anpacken! Wir pflanzten ganz traditionell mit der Hand jeder unseren eigenen Reis an. Hier erfuhren wir auch das jede Region des Landes eine eigene Legende hat, die sie mit den Reiskörnern verbindet, erstaunlich.  Außerdem fiel mir auch die Aufgabe zu, die weißen Reiskörner von  den braunen zu trennen, da die dunklen um einiges nährstoffreicher sind als die weißen.

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Nachdem wir alles erkundet haben ging es auf zur 4-stündigen Fahrt nach Lampang. Direkt bei der Ankunft stiegen wir auch schon in die Pferdekutschen und machten uns auf den Weg zum Wat Pong Sanook. Ein beeindruckender Tempel mit großartigen Verzierungen aus Gold, imposanten Holzschnitzereien und farbenfrohen Wandbildern. Das Highlight des Tempels ist jedoch der riesige, liegende Bhuddha.

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Zwar nur kurz, aber dennoch, besuchten wir am Abend den Gad Gong Ta old Markt, bevor es zu unserem Papierlaternenworkshop ging. Es machte total Spaß die thailändischen Techniken zu lernen und dabei zuzusehen wieviel Leidenschaft in die Arbeit gesteckt wird. Nach einem arbeitsreichen und spannenden Tag machte sich nun die Vorfreude auf den nächsten Tag breit. Denn… es ging nach Koh Mak.

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Ich war aufgeregt und konnte es kaum erwarten durch puderzuckerweißen Sand zu laufen und durch türkisblaues Wasser zu schnorcheln.Von Lampang flogen wir mit der Bangkok Airways über Bangkok nach Trat. Dort angekommen, wartete auch schon das Speedboot auf uns, welches uns in ca. 45 Minuten nach Koh Mak brachte. Angekommen sind wir im Norden der Insel und unser Hotel, das Ao Kao Beach Resort, befand sich im Süden. Nicht einmal 15 Minuten dauerte es mit dem Auto einmal quer über die Insel zu fahren. Nun blieb uns ein wenig Zeit zur Erholung, bevor wir den Weg zum Koh Mak Museum und dem berühmten Sea Food Restaurant auf uns nahmen.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und war voller Tatendrang denn das Motto des heutigen Tages war: Überleben! Mit dem Speedboot ging es auf die Insel Koh Kradad, ein winziges Eiland inmitten des Golfs von Thailand. Unsere Aufgabe war es nun, selbst Kokosnüsse von den Palmen zu holen, sie zu öffnen, um daraus zu trinken und das Innere zu essen. Außerdem lernten wir, wie man selbst Feuer macht und auf welche Art und Weise man es schafft sich auf einer einsamen Insel Reis zu kochen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht und für den Fall, dass ich nun einmal stranden sollte, was ich nicht hoffe, bin ich gut vorbereitet und würde ganz sicher einige Tage überleben. Auf der Insel leben ca. 1400 Rehe, die der Besitzer dort angesiedelt hat. Es war ein außergewöhnliches Bild auf so engem Raum so viele Rehe auf einmal zu sehen. Sie waren extrem zutraulich und haben keine Scheu gezeigt.

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Am späten Nachmittag ging es zurück nach Koh Mak in einen organischen Garten, wo wir ausgiebig kochen und essen durften. Nach einem spannenden Tag sanken wir alle in einen tiefen Schlaf mit Vorfreude auf den nächsten und vorletzten Tag. Geweckt von der Sonne, machten wir uns mit dem Kayak auf den Weg nach Koh Kham. Ich freute mich riesig, da wir heute die Möglichkeit hatten, die bunte Unterwasserwelt zu erkunden. Koh Kham ist eine kleine Insel auf der man sich gern die Zeit vertreibt. Man kann unglaublich weit in das Wasser hineinlaufen, es ist glasklar und man kann schon von der Wasseroberfläche die verschiedensten Fische sehen. Nun machte ich mich also auf große Entdeckungstour. Ich konnte die buntesten Fische und Meeresbewohner beobachten, es war einfach faszinierend. Wir paddelten zurück und mussten nun wieder auf die Räder steigen, um zu unserem Hotel zu kommen. Wir machten uns also auf den Weg und am Abend ging es zu dem schönsten Aussichtspunkt für Sonnenauf- und untergänge auf Koh Rayang.

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Es war ein toller Abschluss. Gemeinsam genossen wir das Rauschen des Meeres während die Sonne langsam im blauen Wasser versank. Es war der letzte Abend in Thailand, ich legte mich in mein Bett und ließ alle schönen Momente Revue passieren bis ich in einen tiefen Schlaf sank.

Am Tag der Abreise wurde noch einmal ein kleines Highlight gesetzt. Wir belegten einen 4-stündigen  Kochkurs und wir alle waren begeistert aus welchen alltäglichen Zutaten kombiniert mit außergewöhnlichen  Dingen man die leckersten Gerichte zaubern konnte.

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Anschließend hieß es dann Abschiednehmen. Eine erlebnisreiche Woche ging zu Ende und ich bin mir sicher, diese Reise werde ich so schnell nicht vergessen. Am späten Nachmittag flogen wir mit der Bangkok Airways von Trat zurück nach Bangkok, wo wir noch einige Zeit zur freien Verfügung hatten. Um kurz vor Mitternacht brachte uns die Thai Airways sicher wieder zurück nach Frankfurt.

Ich war um einige Erfahrungen reicher und habe sehr viel mit nach Hause genommen,

Danke Thailand, wir sehen uns wieder.

 

Sonne, Sand und ganz viel mehr – Katharina unterwegs in Südthailand

Sonne, Sand und ganz viel mehr – Katharina unterwegs in Südthailand

Trotz der gefühlt ewig langen Anreise, mit Eva Air und Bangkok Airways von Wien über Bangkok nach Phuket, konnte das meine Vorfreude nicht trüben. Kaum hatte ich den Flughafen verlassen, schlugen mir schon die ersten Wellen des feuchtwarmen Klimas entgegen, doch das störte mich nach dem doch eher regnerisch-kalten Wetter in Deutschland überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich war voller Tatendrang und schon ganz gespannt auf die Woche, die vor mir lag. Von Phuket ging es direkt in das Laguna Resort in Khao Lak. Nach einem sehr herzlichen Empfang hieß es erstmal, die vom Flug müden Muskeln bei einer traditionellen Thai Massage durchkneten zu lassen. Ganz entspannt erwartete mich dann Thai Essen in Hülle und Fülle, bevor ich dann in die Kissen und einen tiefen Schlaf sank.

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Von der Sonne geweckt ging es am nächsten Tag auf Tour nach Takuapa, einem Ort, der ursprünglich durch seine Zinnminen bekannt wurde. Doch heute sind die Minen stillgelegt, es zeugt nur noch das immer noch offene Verwaltungsbüro von der bewegten Zinnabbau-Vergangenheit der Stadt. Auf dem Weg zur Altstadt Takuapas machte ich Stop in einer Cashew-Nuss -Fabrik, einer Mooncake-Bäckerei, auf dem Wochenmarkt und in einer traditionellen chinesischen Apotheke. Direkt in der Backstube den Frauen bei der Herstellung der leckeren Mooncakes über die Schulter schauen zu können, wie sie mit flinken Fingern den Teig portionieren und mit süßer oder salziger Füllung und einem kleinen Stück Eidotter zu einer runden Kugel  formen, ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Ob Bohnenpaste oder Sesamfüllung, die Geschmacksrichtungen sind breit und auch wenn es sich vielleicht nicht so lecker anhört, mir hat es geschmeckt 🙂 .

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In der chinesischen Apotheke erfuhr ich, dass sich auch heute noch viele Menschen nach den überlieferten traditionellen Heilmethoden der chinesischen Medizin behandeln lassen und sich, je nach Krankheit, ihre ganz individuelle Kräuter-Mischung zusammenstellen lassen. Dabei spielt es auch eine Rolle ob man Mann oder Frau ist. Bei Frauen werden in der Regel  immer ein paar getrocknete Blüten mit beigemischt. Mir wurde erklärt, dass Frauen dann beispielsweise ihre Mischung  stundenlang im Wasser aufkochen müssen, während Männer ihre Mischung mit Whiskey zu sich nehmen sollen.  In der Apotheke kaufte ich mir auch Kokosnussöl, denn das soll bei täglicher Einnahme eines kleinen Löffels, besonders gut für die Haut und die Haare sein und zur Not kann man es dann auch zum Kochen verwenden ;-).

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Die Altstadt Takuapas ist beschaulich, ruhig und die kleinen, zweigeschossigen Häuser sind charmant im chinesisch-malaiischen Shopstil erbaut. Durch den einstigen Zinnabbau kamen viele Wanderarbeiter nach Takuapa, was auch den für Thailand eher untypischen Häuserstil erklärt. Die verschiedenen Volksgruppen leben heute aber immer noch in Eintracht miteinander. Nach Besichtigung eines buddhistischen und eines chinesischen Tempels ging es noch ins Saori Foundation Centre.

Das Zentrum wurde nach dem Tsunami, der im Jahre 2004 über die Region hereinbrach, gegründet. Frauen können dort das Weben erlernen und sich somit ein Einkommen sichern. Die in der Saori Werkstatt hergestellten Waren werden dann sowohl direkt,  als auch über Hotels und vereinzelte Touranbieter vertrieben. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe mir auch eine kleine Tasche gekauft.

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Die nächsten Tage ging es dann nach Kuraburi, wo ich in einem Bungalow des Kuraburi Green View Resorts inmitten dichten Dschungels, wohnte. Ziel dort war das Dorf Ban Talae Nok, welches auch vom Tsunami betroffen war. Einst lebten die Dorfbewohner direkt am herrlichen Sandstrand mit Blick auf die vorgelagerten Inseln und die Mangroven, jedoch siedelten sie nach dem Tsunami etwas weiter ins Landesinnere um. Von den Dorfbewohnern erfuhr ich mehr über die Zeit nach dem Tsunami und wie sie alles erlebt haben. Um wieder alles aufbauen zu können, was der Tsunami zerstört hatte, erlernten sie die Herstellung von Seife und wie man batikt. In einem dreitägigen Programm kann man auch bei Gastfamilien im Ort übernachten, sich selbst an der Seifen- und Batikproduktion versuchen, mit den Einheimischen durch die Mangroven fahren und auf den vorgelagerten Inseln Koh Hin Pla und Koh Yi Pun unberührte, idyllische Sandstrände genießen und in den Alltag der muslimischen Dorfbewohner eintauchen.

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Nach spannenden Tagen in Ban Talae Nok hieß es Abschied nehmen, denn es ging zurück nach Khao Lak, ins Ramada Hotel und zur Besichtigung weiterer Hotels. So standen am Abend noch die Inspektion des La Flora Resort und des Schwesternhotels La Vela an. Die Hotels könnten unterschiedlichen kaum sein, denn das La Flora besticht durch seinen traditionellen thailändischen Charakter während das brandneue  La Vela mit moderner, fast schon futuristischer Architektur glänzt. Auch wenn die Anlage des La Vela noch nicht ganz fertiggestellt ist, muss ich sagen, dass mir das Hotel super gefallen hat. Doch nicht nur die Anlage und die Zimmer stießen bei mir auf Anklang auch das überaus üppige Buffet zauberte mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.

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Am nächsten Morgen hieß es dann schon fast Abschied nehmen. Doch bevor es am Abend wieder zum Flughafen nach Phuket ging, war noch einiges an Programm in Sicht. Nach einer kurzen Tour durch das Ramada, ging es weiter in das The Leaf on The Sands Hotel zur Besichtigung. Doch hier stand nicht nur die Besichtigung an, sondern auch ein Treffen mit anderen Reiseanbietern, Vertreten des thailändischen Fremdenverkehrsamtes, Hoteliers aus Khao Lak und dem Gouverneur der Phang Nga Provinz an. Nach sehr leckerem Essen und einigen netten Unterhaltungen später, fand am Strand des Ramada Hotel ein Abschiedsessen an. Vor traumhafter Kulisse, mit Sand zwischen den Zehen, fiel es mir sehr schwer, Abschied von dieser tollen Region zu nehmen und wieder in das kalte Deutschland zurück zufliegen. Doch ein nächstes Mal gibt es ja bestimmt und die Vorfreude auf eine Reise ist ja bekanntlich die schönste J

Lassen auch Sie sich vom Land des Lächelns verzaubern und entdecken Sie hier unsere abwechslungsreichen  Khao Lak Rundreisen.

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Surin Islands – Camping im Paradies und das Leben der Moken

Surin Islands – Camping im Paradies und das Leben der Moken

Tag 1

Nach unzähligen Reisen nach Thailand, die mich in den vergangenen 20 Jahren auch in weniger bekannte Regionen, wie den Isaan oder Sanghklabhuri, geführt haben, standen in diesem Jahr erstmals die Surin Inseln vor der Westküste Thailands auf dem Programm. Sie liegen nur gut 50 Kilometer vor der thailändischen Küste und nahe der burmesischen Grenze. Seit 1981 gehören die Inseln zum Mu Koh Surin Nationalpark.

Ich fuhr mit dem Schnellboot ab Kuraburi, einer kleinen südthailändischen Stadt, die Überfahrt dauerte ca. eineinhalb Stunden. Eine weitere Möglichkeit, die Surin Inseln zu erreichen, bietet sich ab Tab Lamu, dem Pier bei Khao Lak – dann ist man aber gute zweieinhalb Stunden auf dem Meer unterwegs.

Die Surin Inseln können im Rahmen von Tagesausflügen besucht werden, was ich nicht empfehle (später dazu mehr) oder auf Zwei-, Drei- oder Mehrtagestouren. Ich habe mich für zwei Übernachtungen auf den Inseln entschieden und bin froh darüber, denn das Wetter spielt momentan – trotz bester Reisezeit in Thailand – nicht immer mit. So habe ich die Hoffnung, zumindest ein paar tolle Fotos zu schießen.

Ich bin während der Überfahrt an Bord des Schnellbootes gemeinsam mit den Tagesgästen nach Koh Surin unterwegs und als der erste Schnorchel-Spot für diese erreicht ist und etwa 30 Gäste gleichzeitig ins Wasser springen (erster Grund den Tagesausflug zu meiden), werde ich von einem Longtailboat der Nationalpark-Behörde abgeholt und lege so die letzte halbe Stunde bis nach Koh Surin Nuea, der nördlichen Insel, zurück.

Das Wetter meint es gut und so erwartet mich die Bucht Ao Mai Yai bei strahlendem Sonnenschein in den allerschönsten Farben. Die hohen Berge sind von tiefgrünem Dschungel gesäumt und ziehen sich bis zu den schneeweißen und puderzuckerfeinen Sandstränden, die sichelförmig am Horizont erscheinen. Und dann das Meer: ich habe noch nie solch ein Blau gesehen! Es schimmert hier in allen nur vorstellbaren Nuancen im Licht der Sonne und ich kann mich nicht satt daran sehen.

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Ich steige direkt am Strand aus und kann den warmen, weichen Sand unter meinen Füßen spüren. Der Ranger bringt mich zu meiner Unterkunft für die nächsten Tage an der gegenüberliegenden Bucht, wo die Zelte des Nationalparks direkt am Strand stehen – Meerblick ist hier überall inklusive. Zeit dies alles zu genießen bleibt leider noch nicht, denn Khun Nat, meine Reiseleiterin drängelt.

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Mit dem Longtailboat geht es weiter in die Bucht von Ao Kang Chat, ins Dorf der Moken, der Seezigeuner von Thailand. Einst lebten Sie als Nomaden auf dem Meer, hatten ihre gesamte Habe in einem einfachen Holzboot, was bis zu sechs Personen ein zu Hause war. Heute sind sie sesshaft auf den Surin Inseln und weitere Gemeinschaften gibt es entlang der Südküste Thailands. Khun Nin, einer der Moken führt mich gemeinsam mit seiner Tochter Tamlueng durchs Dorf und Khun Nat übersetzt fleißig alles Wissenswerte. Wir flechten gemeinsam Armbänder nach alter Tradition und ich unterhalte mich sogar mit einer Lehrerin, die gern ihr gelerntes Deutsch praktizieren möchte.

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Das Leben der Moken ist sehr einfach, aber von einem unerschöpflichen Wissen über die Natur geprägt und so ist es nicht verwunderlich, dass beim Tsunami 2004 nicht ein einziger von ihnen sein Leben verlor. Sie wussten die Zeichen des Meeres zu deuten und flohen in die Berge – die einzig richtige Entscheidung.

Nach dem Rundgang durchs Dorf essen wir gemeinsam zu Mittag, wandern anschließend auf einer Art Naturlehrpfad und ein älteres Ehepaar musiziert und singt traditionelle Lieder. Auf die Frage nach ihrem Alter bekomme ich die Antwort: irgendwas zwischen 50 und 70 Jahren, so genau wisse man es nicht – kaum vorstellbar, dass dies hier überhaupt nicht wichtig scheint.

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Ich kaufe zur Erinnerung ein handgefertigtes Armband und verabschiede mich. Es geht zurück ins Hauptquartier und ich freue mich auf eine kalte Dusche. Zum Abendessen gibt es Fisch, Gemüse und Reis und da nur zwischen 18.00 und 22.00 Uhr Elektrizität per Generator zur Verfügung steht, ist ein traumhafter Tag früh zu Ende. Ich krabbele in mein Zelt, schaue noch einmal aufs Meer hinaus und schlafe dann auch ganz schnell ein, während der Regen nun doch noch auf mein Zelt prasselt.

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Ich wache früh auf, höre die Rufe der Affen im Dschungel und die Vögel zwitschern. Ich treffe Khun Nat zum Frühstück und während sie Toast, Spiegelei und Kaffee genießt, habe ich mich für die thailändische Variante – Khao Thom – entschieden. Das Frühstück wird von einem heftigen Gewitter begleitet und ich sehe den Tag schon im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen. Aber als Khun Nin und sein Tochter mich abholen, ist schon wieder erstes Blau am Himmel zu sehen. Wir brechen heute mit einem der traditionellen Boote der Moken auf, es geht zu diversen Schnorchel-Spots, an denen außer uns kein Mensch ist. Wir schwimmen gemeinsam mit Clown- und Papageienfischen und sogar Korallen wachsen hier schon wieder gut, nachdem die Korallenbleiche 2010 die Unterwasserwelt um die Surin Inseln zerstört hat. Tamlueng zeigt mir ihre Lieblingsplätze und entdeckt meist als erste, eine Moräne in einer Felsspalte oder eine Schildkröte, die langsam an uns vorbei schwimmt. Es ist unglaublich wie gut sie mit ihren 13 Jahren schwimmen kann und mit dem Meer vertraut ist.

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Zwischendurch geht es zum Mittagessen zurück ins Hauptquartier und genau das ist der Moment, wo ich froh bin, allein mit Khun Nin und Tochter Tamlueng unterwegs zu sein. Etwa 100 Tagesgäste essen in verschiedenen Durchgängen zu Mittag (die Ankunft der Boote ist auf die Minute geplant), rennen anschließend für Selfies zum Strand, um dann auf dem Rückweg zum Hotel in Khao Lak oder auf Phuket nochmals zum Schnorcheln ins Meer zu springen – Surin Inseln im Schnelldurchgang…. Das ist nicht die Art des Reisens, die nachhaltig ist und Interesse an fremden Kulturen zeigt.

Nach einem erholsamen Nachmittag am Strand, den ich jetzt ganz für mich allein habe, freue ich mich auf ein ruhiges Abendessen und den morgigen Tag. Dann holen mich Khun Nin und seine Tochter wieder ab und entführen mich zu ihren Lieblingsplätzen: die Bucht der Meeresschildkröten und die Mangroven, in denen sich kleine Haifische tummeln. Außerdem zeigen sie mir, wie geschickt sie stehend ein Kanu rudern oder mit einem Speer nach traditioneller Moken Methode Fische fangen. Und ich soll dann ebenfalls einen Versuch starten – na wenn das kein Spaß wird, zumindest für Khun Nin und Tochter Tamlueng, die ganz bestimmt etwas zum Lachen haben werden…

Wollen Sie das gleiche Moken Abendteuer erleben und das verführerische Paradies Surin erkunden, dann haben wir >>> hier >>> die passende Reise.

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Nadines Laos Abenteuer Part III mit Stopp in Singapur

Nadines Laos Abenteuer Part III mit Stopp in Singapur

Nur drei Wochen vor dem geplanten Abflug nach Laos und Singapur erhielt ich meine Bestätigung für diese Reise, die mich vom 17.03.-24.03.17 nach Asien führen sollte. Nach einer einjährigen Asien-Abstinenz freute ich mich wirklich, wieder zurückzukehren und mal wieder die Freundlichkeit der Asiaten zu erleben.

Auch wenn es bereits mein drittes Mal Laos war, war die Vorfreude groß. Drei Mal im gleichen Land – da kann es nichts Neues mehr zu entdecken geben, denken Sie? – doch weit gefehlt. Das charmante Binnenland hat auch ohne Strände und riesige Metropolen so viel zu bieten. Doch ganz von Anfang…

Begonnen hat alles morgens am Flughafen Frankfurt, von wo aus es mit der Singapore Airlines gen Osten ging. Über elf Stunden Flug bis nach Singapore standen uns bevor, doch wie könnte man diese entspannter verbringen als in der Business Class der Singapore Airlines – zweitbeste im Jahr 2016 (prämiert von Skytrax). Ein flaches Bett, Platz zum Ausstrecken, ein breitgefächertes Entertainmentprogramm, köstliches Essen und sehr bemühte Stewardessen ließen den Flug schnell vergehen.

Nach der Landung in der Weltstadt Singapur war ich schon ganz gespannt, denn es war mein erstes Mal in dieser Metropole und ich hoffte während dem siebenstündigen Stopp so viel wie möglich sehen zu können. Nach einer quälend langen Stunde am Immigration Schalter Singapur ging es als erstes ins Shangri La Singapore, wo wir uns am längsten Frühstücks-Buffet der Millionenstadt austoben konnten. Nach einer kurzen Besichtigung ging es zum Gardens By The Bay. Direkt gegenüber dem modernen Wahrzeichen Singapurs, dem Marina Bay Sands, haben wir bei sonnigen 35°C die verschiedenen Attraktionen der Gardens By The Bay besuchen können. Nach wenigen Stunden mussten wir wieder den Rückweg zum Flughafen antreten, denn der Weiterflug in die laotische Hauptstadt Vientiane stand auf dem Programm.

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Gardens by the Bay mit Blick auf das Marina Bay Sands

Am 18.03.2017 begann dann mein eigentliches Laos-Abenteuer Part III. Begonnen in der Hauptstadt Vientiane. Irgendwo zwischen der tiefen Entspanntheit der Königsstadt Luang Prabang und dem Trubel in anderen Hauptstädten Asiens ist Vientiane wohl einzuordnen, wobei es keinesfalls mit Bangkok, Saigon oder gar Singapur vergleichbar ist. Wer schon in Luang Prabang war, wird sicher ein wenig enttäuscht sein, denn Vientiane versprüht längst nicht den Charme, das königliche Flair und die Wärme, die man bei jedem Schritt in Luang Prabang spürt. Dennoch gibt es faszinierende Bauwerke aus der französischen Kolonialzeit, besondere Konstruktionen wie den Patuxai oder auch den verehrten That Luang. Nach einer Stadtrundfahrt endeten wir auf der Aussichtsterrasse des Patuxai – vorbei an Dutzenden Verkaufsständen führten mehrere Treppen auf die oberste Etage, von der aus man zwar keine Sehenswürdigkeiten erblicken, aber die Weiten der Stadt überschauen kann. Der Nachtmarkt entlang dem Mekong ist wirklich schön und auch die charmanten Bars laden zu einem entspannten Abend ein. Mein Fazit: Vientiane gehört sicher zu einer klassischen Laos-Reise dazu, Höhepunkt wird aber dennoch immer Luang Prabang bleiben.

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Pha That Luang Tempel in Vientiane
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Buddha Statuen im Wat Si Saket in Vientiane
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Der Patuxai in Vientiane

Am 19.03.2017 fuhren wir dann weiter nach Vang Vieng, das Naturparadies, das etwa auf halber Strecke zwischen Vientiane und Luang Prabang liegt und bisher vor allem Rucksackreisenden bekannt war.  Ich war wirklich gespannt, ob diese Backpacker-Mentalität auch heute noch zu erkennen ist und ob sich im Ortskern wirklich nur noch alles um Bars, Drogen und Tubing dreht. Schon die Fahrt war faszinierend – wenn auch recht wackelig im Bus, denn befestigte Straße konnte man nicht während der kompletten, etwa vierstündigen Fahrt erwarten. Aber genau solche Überlandfahrten machen für mich die Reise in einem Land aus, man kann abseits der bekannten Touristenwege schauen, beobachtet das alltägliche Leben der Menschen die außerhalb der bekannten Städte wohnen. So konnte ich authentische Momentaufnahmen machen – die aufgrund der unebenen Straßen nur teilweise auf der Kamera festgehalten werden konnten :-), aber im Kopf bleiben sie sicher ewig. In Vang Vieng angekommen, bezogen wir unser Hotel Riverside Boutique Resort, ein gar traumhaftes Fleckchen in Laos. Verglichen mit vielen anderen Unterkünften in Vang Vieng ist unser Resort sicher eine wahre Oase der Ruhe mit atemberaubenden Aussichten auf den benachbarten Fluss und die dahinter aufragenden Karstberge, die man vom Pool aus fantastisch beobachten kann – vor allem am Morgen, als sich der Nebel dann noch in den Bergen verhangen hatte – einfach traumhaft. Vang Vieng als Ort selbst hat noch eher den Backpacker-Charme, ist aber dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – authentisch und gemütlich.

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Landschaftsidylle auf der Fahrt nach Vang Vieng

Spontan haben wir uns dann entschieden am zweiten Tag in Vang Vieng eine Ballonfahrt zu unternehmen, also hieß es früh aufstehen – aber was macht man nicht alles für gelungene Bilder und unvergessliche Eindrücke 🙂

Mit einem farbenfrohen Heißluftballon ging es mit sechs Leuten pro Korb in den Morgenhimmel des charmanten Naturparadieses. Während der etwa 30-minütigen Fahrt konnten wir nicht nur den Sonnenaufgang bestaunen, auch der Morgennebel, der sich zwischen den zahlreichen Karstfelsen verhangen hatte, bot ein wahres Naturspektakel. Jede einzelne Straße und den Fluss Vang Viengs konnten wir aus luftiger Höhe mit dem Finger nachfahren wie auf einer Landkarte. Ein wirklich traumhaftes Erlebnis, das uns sicher allen im Gedächtnis bleiben wird. Leider sind diese Ballonfahrten nicht ausreichend lizensiert, um sie auf dem deutschen Markt anzubieten, daher kann man diese nur auf eigene Verantwortung vor Ort buchen, für gerade einmal 85 USD (Stand März 2017).

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Vor dem Start der Ballonfahrt
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Blick über die Dächer Vang Viengs
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Brücke über den Nam Song River in Vang Vieng

Mit einem wirklich durchweg positiven Eindruck musste ich dem Naturparadies am 20.03.2017 schon wieder den Rücken zukehren. Sicher kann man hier mehrere Tage verbringen, mehrere Höhlen besuchen, durch das grüne Hinterland wandern und auch Extremsportarten nachgehen wie Zip-Lining, Rock-Climbing und vielem mehr.

Doch heute sollte es zur letzten Station unserer Laos-Reise gehen, der alten Königsstadt Luang Prabang. Schon vor dem Abflug in Deutschland freute ich mich, zum zweiten Mal durch die Gassen der Königsstadt zwischen Mekong und Nam Khan zu spazieren, den Anblick der Tempel zu genießen und in der entspannten Atmosphäre Luang Prabangs den Tag vergehen zu lassen. Denn auch neben dem straffen Programm, dass wir uns für die vier Tage Luang Prabang gesteckt hatten, findet man immer noch ein wenig Zeit am frühen Morgen oder am späten Abend das Ambiente hautnah zu erleben. Die kommenden Tage sollten mich zu den bekanntesten Tempeln wie dem Wat Xiengthong führen, aber dieses Mal auch in das Nationalmuseum und in das ethnologische Museum, in dem man alle wichtigen Fakten über die einzelnen Minderheiten des Landes erfahren kann. Auch das Beiwohnen einer morgendlichen Almosensammlung der Mönche darf natürlich nicht fehlen, und so haben wir uns in einer der Seitenstraßen aufgereiht, um ungehinderte Blicke auf dieses Ritual werfen zu können – ganz ohne andere Touristen und vor allem ganz ohne die Mönche und Novizen zu stören.

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Almosensammlung der Mönchen in Luang Prabang

Nach dem sehr zeitigen Aufstehen konnten wir uns bei dem Besuch der Kuang Si Wasserfälle am gleichen Tag bei einem Bad in den türkisen Pools wieder erfrischen. Noch immer sind diese Wasserfälle dank ihrer besonderen Farbgebung ein wahres Naturschauspiel und ein Muss für Luang Prabang Reisende. Auch wenn man hier zu bestimmten Stichzeiten (vor allem Mittag und frühen Nachmittag) keineswegs mehr allein ist, sondern sich die Aussicht mit vielen anderen Touristen teilen muss, geht nur wenig des natürlichen Charmes verloren. Wir haben es uns bei einem gemütlichen Mittagessen auf den Bänken direkt neben dem türkisschimmernden Wasser gemütlich gemacht und das rege Treiben bei gutem laotischen Essen beobachtet, bevor wir den Rückweg angetreten haben. Unterwegs haben wir am Ock Pop Tok Center (Ost trifft West) angehalten, um detaillierte Informationen über die Arbeit der Seidenraupen und die Verarbeitung der gesponnen Seide zu erhalten – was sehr trocken klingt, wird hier von geschulten Mitarbeitern sehr gut und lebendig erklärt.

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Kuang Si Wasserfälle
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Ock Pop Tok Craft Centre in Luang Prabang

Der letzte Tag unserer Reise führte uns zur Bamboo Experience, eine Unternehmung am Rand Luang Prabangs, in der spielerisch, kulinarisch und sachlich alles über den Bambus und seine verschiedenen Verarbeitungen vermittelt wird. Neben einer allgemeinen Einführung in die Nutzung der Bambuskörbe, dem Weben und dem Laufen auf Bambusstelzen, dem Schießen mit Pfeilen – zum Schluss der Verkostung des gekochten Bambus und weiterer Köstlichkeiten – ist diese Tour wirklich spaßig und abwechslungsreich.

Im Großen und Ganzen verging die Woche viel zu schnell und ich freue mich schon auf meine nächste Reise nach Laos.

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Morgenmarkt in Luang Prabang
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Nachtmarkt in Luang Prabang mit dem Nationalmuseum im Hintergrund

 

12 kuriose Traditionen rund ums Küssen aus aller Welt

12 kuriose Traditionen rund ums Küssen aus aller Welt

Der Valentinstag steht kurz vor der Tür – die perfekte Gelegenheit,  verschiedene Kusstraditionen vorzustellen.

Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands prägten den uns bekannten „Eskimokuss“. Dieser wurde vielfach abgewandelt, ob mit Kuriositäten versehen oder doch ganz schlicht gehalten, ein Knigge ist immer gut. Vielleicht auch für den nächsten Urlaub.

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  1. Im Land des Amazonas: In Brasilien verteilt man Küsschen am Telefon

In Lateinamerika unterscheiden sich die Bräuche sowohl nach Geschlecht als auch nach Region. In Rio de Janeiro werden die Frauen zur Begrüßung einmal auf die rechte und einmal auf die linke Wange geküsst. Fährt man ins 430 Kilometer entfernte São Paulo, wird man nur einmal geküsst. Die Männer begrüßen sich mit einem festen Händedruck, bei dem Augenkontakt gehalten wird. Ein freundlicher Klaps auf die Schulter wird unter Freunden angewandt. Wenn man wiederum telefoniert, verabschiedet man Freunde und Bekannte mit „Beijo“ oder „Beijinho“, was so viel wie „Küsschen“ bedeutet. Der Gesprächspartner antwortet darauf mit „outro“.

  1. In China setzt sich der Händeruck durch

Noch in den 70er- und 80er Jahren galt das Küssen von Paaren in der Öffentlichkeit als verpönt und wurde als „Unmoralisches Verhalten“ betitelt. Man bekam Schwierigkeiten mit der Polizei, musste sich Erziehungskurse unterziehen oder sogar ins Gefängnis. Erst vor 20 Jahren wurde das Gesetz abgeschafft. Heute wird Küssen als etwas ganz normales angesehen.

Trotz dessen wird die traditionelle Verbeugung als Begrüßung immer mehr zurückgedrängt, vor allem in den touristischen Regionen, und durch den Händedruck ersetzt.

  1. Respektvolle Verbeugungen im Land des Lächelns

Thailand wird aufgrund der vielen Partys, wie beispielsweise den Vollmond-Partys auf Koh Phangan, von vielen als sehr locker und offen angesehen, doch dieser Anschein stimmt nicht. Ganz im Gegenteil. Bei der Begrüßung sind sowohl Anfassen als auch Küsschen auf die Wangen untersagt und auch unerhört. Dafür setzt man lieber auf eine Verneigung mit einem „Wai“. Damit wird der Respekt ausgesprochen und kommt ursprünglich von den Buddhisten. Bei dem „Wai“ werden die Handflächen aneinander gelegt und irgendwo zwischen Oberkörper und Kopf leicht berührt. Doch je höher man die Hände vor das Gesicht hält und je tiefer man sich verbeugt, desto größeren Respekt spricht man seinem Gegenüber aus.

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  1. Die Begrüßung „Hongi“ in Neuseeland

Im Land der langen, weißen Wolken unterscheiden sich die Begrüßungen ebenfalls. Bei den Maori, dem indigenen Volk Neuseelands, werden die Stirn und die Nase aufeinander gepresst. Die Begrüßung heißt deshalb „Hongi“, weil der „Atem des Lebens“ („Ha“) ausgetauscht und die Seelen der beiden Begrüßenden in Berührung gebracht wird. Typischerweise gibt man sich in Neuseeland aber nur die Hand und begrüßt den anderen mit einem schlichten „Hello“ oder „Hi“.

  1. Äthiopien – ein komplettes Ritual

Küsschen auf die Wange sind zur Begrüßung ein Muss. Gute Bekannte werden mindestens dreimal auf die Wange geküsst, allerdings wird dies auch, je nach Bekanntheit, angepasst, sodass es auch nicht selten vorkommt, dass zehn oder mehr Küsschen verteilt werden. Allerdings ist der Händedruck die Begrüßung des formalen Rahmens. Doch damit ist die Begrüßung nicht beendet. Es folgen viele Fragen zum Wohlergehen des Gegenübers und auch seiner Familie. Diese werden stets positiv beantwortet.

  1. Frankreich, viele Unterschiede sind zu beachten

Frankreich ist zwar als Land der Küsse bekannt, jedoch gibt es auch einige Unterschiede. Der berührungslose Kuss wird gern benutzt. Dabei ist der Kuss eben kein richtiger Kuss, sondern nur ein Hauch dessen. Dieser wird aber eher unter Menschen ausgetauscht, die sich kennen oder einem gleichen Stand angehören. Ist der Gegenüber eher unbekannt, reicht zur Begrüßung auch ein Händeschütteln. Es ist zwar eher unüblich, trotzdem sollte der Händedruck nicht allzu kräftig sein. Dazu setzt man das altbewährte Bonjour ein, denn dass Salut nutzt man eher unter Bekannten.

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  1. Die Begrüßung in der Schweiz

Auch in der Schweiz verteilt man vielfältige Küsschen. Unter guten Freunden, meist aber nur noch von jungen Menschen benutzt, wird die Wange links, rechts und wieder links geküsst. In der französischsprachigen Region wird man allerdings nur zweimal geküsst. Trotz dessen begrüßt man sich meist per Handschlag, was grundsätzlich der Begrüßung in Deutschland ähnelt.

Sicherlich haben Sie auch schon einmal das typische „Gruezi“ gehört. Die Verwendung diesen sollte man sich allerdings gut überlegen. Von dem einen wird es als Anbiederung betrachtet, von dem anderen als nette Geste.

  1. Belgien – ein schwieriges Verhältnis

Der angedeutete Wangenkuss dient zur Begrüßung zwischen guten Bekannten. Man beginnt auf der linken Seite und küsst dreimal in die Luft. Wer im Urlaub in Belgien unterwegs ist, sollte aber auf regionale Eigenheiten Rücksicht nehmen. Das Verhältnis von Flamen und Wallonen ist nämlich alles andere als entspannt. Deshalb sollte man stets drei Regeln beachten: Nie mit einem Flamen französisch sprechen, mit einem Wallonen nie niederländisch sprechen und nie deutsch sprechen, es sei denn Ihre Reise führt in die deutschsprachige Enklave im Osten des Königreiches. Allerdings macht man mit einem sanften Händeschütteln auch nichts falsch.

  1. Umarmungen statt Küsse im Land der Superlative

Klar, wer sich benehmen kann macht sich Freunde. Dies gilt auch für die USA. Das erste Kennenlernen fällt oft herzlich und locker mit einem kräftigen Händeschlag und einem freundlichen „Hello, how are you?“ aus. Allerdings sollte man darauf nur kurz und bündig antworten. Den üblichen Wangenkuss sollte man aber grundsätzlich vermeiden. Er ist unüblich und bringt zu viel Nähe mit sich. Gängig ist dagegen zur Begrüßung stattdessen die Umarmung.

  1. Begrüßungen im freundlichen Griechenland

Typischerweise begrüßt man sich per Händedruck im Land der Götter, gute Freunde nutzen auch gern mal eine Umarmung mit Wangenküsschen, unabhängig vom anderen Geschlecht. Allerdings grüßen die Griechen auch viel und herzlich. So sollte man auch als Besucher die wichtigsten Begrüßungen kennen, denn es kommt gut an und entlockt den Menschen ein lächeln. Diese sind zum Beispiel „ja sas“ – hallo; „kalimera“ – guten Tag und „kalispera“ – guten Abend.

  1. Einfache Regeln in der Slowakei

Wie auch in Deutschland reicht man sich in der Slowakei die Hand zur Begrüßung. Wenn mehrere Personen begrüßt werden, sollten sich dabei die Hände aber nicht überkreuzen. Bei der Verabschiedung umarmen Männer und Frauen sich oft oder küssen sich auf die Wange. Häufig begrüßen ältere Herren die Damen mit einer abgewandelten Form des „Küss die Hand“, welches übrigens aus Österreich kommt. Dabei wird allerdings nur noch der Anfang des Satzes „bozkavam“ („Ich küsse“) ausgesprochen. Das dazugehörige „Ihre Hand“ wird weggelassen und auch der Handkuss an sich wird nicht mehr ausgeführt.

  1. Handküsse in Österreich

Österreich ist als „Land der Berge“ und „Land der Strome“ bekannt. Berühmt ist es aber für den formvollendeten Handkuss. Seinen Ursprung hat er allerdings in Spanien, wo er Teil des Hofzeremoniells war. Die Habsburger brachten ihn nach Österreich, wo er auch heute noch recht verbreitet ist, vor allem in der Wiener Ballsaison, und mit einer gewohnheitsgemäßen Grandezza (würdevolle Eleganz der Bewegung) in allen Ständen vollzogen wird.

Ein Tag mit Vietnam Airlines am Frankfurter Flughafen

Ein Tag mit Vietnam Airlines am Frankfurter Flughafen

Ich musste mich zwar zu wirklich unchristlicher Zeit aus dem Bett quälen um nach Frankfurt an den Flughafen zu kommen, doch kann ich getrost sagen: Es hat sich gelohnt! Denn der neue Dreamliner B787 von Vietnam Airlines ist schon ein wahres Schmuckstück.

Das war auch der Grund für meine Fahrt nach Frankfurt, denn  Vietnam Airlines und der Flughafenbetreiber Fraport haben zu einem spannenden Programm geladen, bei dem sowohl die Besichtigung der neuen Maschine, dem Dreamliner B787, als auch eine Tour über den Flughafen lockte.

Angekommen am Flughafen in Frankfurt, erwartete mich schon das quirlige Gewusel der Passagiere und der Angestellten, was mir immer so ein schönes Gefühl der Vorfreude auf eine Reise gibt. Doch heute hieß es mal nicht wegzufliegen. Vorbei an schick gekleideten Stewardessen ging ich zum Treffpunkt im Terminal 1, zum Besucher-Empfang in Abflughalle C. Dort traf sich unsere kleine Gruppe und nach einer herzlichen Begrüßung konnte es auch direkt losgehen. Wie wenn es auf Reisen geht musst wir natürlich auch erst mal durch die Sicherheitskontrolle, bevor wir mit der eigentlichen Tour starten konnten. Dann wurde jeder mit einer schicken gelben Warnweste ausgestatten und die Fahrt im Bus über das Gelände bei strahlendem Sonnenschein konnte beginnen.  Vorbei am Terminal 1 und zahlreichen geparkten Flugzeugen ging es auf Tour über das Vorfeld und einmal rund um den Flughafen. Natürlich haben wir auch viele spannende Dinge zum Flughafen und den Terminals erfahren.  So sollen beispielsweise die zwei bisherigen Terminals durch ein drittes Terminal erweitert werden. Für den Bau des künftigen Terminals 3 sind schon die Vorbereitungen im Gange und so sind wir schon an einigen Bauabschnitten vorbeigekommen, doch der eigentliche Bau an sich ist erst für das Jahr 2023 geplant. Das neue Terminal wir dann gegenüber der zwei Terminals entstehen und durch eine Bahn verbunden sein.

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Auf dem Vorfeld angelangt, sahen wir schon von weitem das leuchtende Türkis der Vietnam Airlines Maschine blitzen. Natürlich hieß es dann Stop und ab ins Flugzeug. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn ohne einen Genehmigung, beziehungsweise ohne ein gültiges Flugticket ist es Verboten auf dem Vorfeld aus dem Bus auszusteigen. Aber es war ja für alles gesorgt, denn extra für unsere Gruppe hatten wir eine Sondergenehmigung und konnten dann unter den strengen Augen der Flughafensecurity über die Treppe ins Flugzeug einsteigen. Oben angekommen nahmen wir den Dreamliner hautnah unter die Lupe. Schlichte Eleganz in zarten Beigetönen erwartete uns in der Business Class, die in Fischgrätenmuster bestuhlt ist und so eine komfortable Ruhezone schafft. Wie bei anderen Airlines auch, ist die Business Class mit Full-Flat Sitzen ausgestatten, hat 15,4 Zoll Bildschirme, Audio/Video on Demand und kostenfreies WLan. Gleich nach der Business Class schließt dann die getrennt durch eine Küche und die Toiletten die Premium Economy Class an. Ganz in Blau gehalten zeigt die 2-3-2 Bestuhlung einen wirklichen Mehrwert gegenüber der Economy Class. Der Sitzabstand ist mit 107 cm und 18 cm Sitzneigung sehr komfortabel. Zudem darf man wie in der Business Class auch anstelle von 30 kg Freigepäck 40 kg mitnehmen. Außerdem sind die Preise für die Premium Economy nicht exorbitant teuer, sodass man sich den Aufpreis gerne mal gönnen kann. Die Economy Class ist durch eine extra Wand von der Premium Economy Class getrennt, jedoch in denselben Farbtönen gehalten. Die Bestuhlung ist 3-3-3 und der Sitzabstand beträgt hier 82 cm. Ein besonderes Highlight bei Vietnam Airlines sind die dimmbaren Fenster. Jeder Passagier mit Fensterplatz kann sich so je nach Belieben die Fenster in verschiedenen Farbschattierungen tönen und hat mehr Möglichkeiten als zwischen Jalousie unten oder oben. Super cool fand ich, dass wir einen Blick ins Cockpit werfen durften, wo Knöpfe, Schalter, Regler und Bildschirme das Bild dominieren.

Business Class
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Über die Treppe nach unten und kurz noch ein Bild von draußen gemacht, hieß es wieder einsteigen und die Bustour ging weiter vorbei an der Start- und Landebahn, an den Gebäuden zahlreicher Speditionen und am Frachtzentrum Nord. Hier werden die täglich unzählige Tonnen Waren be-und entladen, denn Frankfurt ist, nach Paris, Europas zweitgrößter Frachtflughafen.

Von Obst, Gemüse über Pharmazeutische Produkte bis hin zu lebendigen Tieren wird hier alles angeliefert.  Um die verschiedenen Waren auch Produktgerecht zu lagern gibt es zahlreiche verschiedene Bereiche, so findet man in den riesigen Lagerhallen Kühlkammern in unterschiedlichen Kältestufen sowie Räume die beheizbar sind, das sogenannte Perishable Center mit rund 9.000 Quadratmetern, sowie eine Tierstation und ein Gefahrgutlager. Wir erfuhren beispielsweise auch, dass erst vor einigen Tagen eine junge Eisbärdame aus Russland eingeflogen wurde um dann von Frankfurt ihre Weiterreise per LKW in den Zoo nach Hannover anzutreten.

Wir fuhren auch an den riesigen Tanklagern vorbei, in denen unzählige Tonnen von Kerosin gelagert ist, um die Flugzeuge in Windeseile wieder mit Treibstoff für den Weiterflug versorgen zu können. Dann hatten wir noch das Glück, das gerade der Siegerflieger,  mit dem die deutsche Nationalelf, sowie zahlreiche Olympioniken geflogen sind, am Gate stand und wir einen kurzen Blick darauf werfen konnten. Einen absolut spannenden Moment erlebten wir bei einer Lufthansa Maschine, die gerade enteist wurde. Denn normalerweise bekommt, man als Passagier von dieser Prozedur so gut wie nichts mit und wir konnten aus nächster Nähe miterleben, wie alle beweglichen Teile der Maschine mit einem speziellen Enteisungsmittel eingesprüht wurden. Wie Nebel waberte das Mittel dann über die Tragflächen und hinterließ einen rosaschimmernden Film. Diese Prozedur muss kurz vor dem Start durchgeführt werden, denn falls die Maschine noch zu lange stehen würde, besteht die Gefahr, dass einzelne Teile der Maschine wieder eingefrieren können.

Auch erfuhren wir vielen Zahlen und Daten rund um den Flughafen, wie beispielsweise das im Jahr 2016 rund 61 Millionen Passagiere abgefertigt wurden, das es am Flughafen rund 81 km Gepäckband gibt, 221 Flugzeugabstellpositionen, der Flughafen von 24 Airlines angeflogen wird, das die Spedition Schenker einen riesigen Bereich ihres Lagers nur für Boeing Ersatzteile hat und noch vieles mehr.

Wieder am Terminal 1 angekommen, gingen wir in einen der zahlreichen Konferenzräume, die man auch mieten kann. Dort wartete bereits eine Stärkung auf uns, es gab eine leckere Suppe, die super lecker nach Kokosnuss geschmeckt hat und Hühnchen süß-sauer mit Reis. Bevor ich meine Heimreise nach Wittenberg antrat erfuhren wir noch in kurzen Präsentationen mehr zum Flughafen, zu Vietnam Airlines und zu Vietnam.

Mein Fazit: Es war ein super spannender Tag, mit tollen Einblicken hinter die Kulisse des größten Flughafens des Landes.

Wer auch gerne mal ein Blick hinter die Kulissen des spannenden Flughafenbetriebes werfen möchte, hat die Chance an einer Flughafenführung teilzunehmen. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

 

Unser Fan – Marcel K. auf den Philippinen

Unser Fan – Marcel K. auf den Philippinen

Die Philippinen, ein Land mit unzähligen kleinen und großen Inseln begeistert, nicht nur uns von Asiamar sondern, auch unsere Gäste. Daher haben wir dieses Mal einen ganz besonderen Bericht für euch. Unser Top Fan Nummer 1, Marcel K. erzählt von seinen Erlebnissen, Begegnungen und Eindrücken auf den traumhaften Eilanden der Philippinen.

Und los gehts…

Vom NAIA Airport flog ich zusammen mit meiner Freundin zu einer Tour auf die Insel Palawan, ganz im Osten des Archipels. Eine sehr bergige Landschaft erwartete mich schon beim Landeanflug, dominiert von sehr dichtem Wald. Der Check-out klappte auf dem kleinen gemütlichen Flughafen zügig und ohne größere Probleme. Die Fluggesellschaft Cebu Pacific Air erwies sich auch dieses Mal als echter Geheimtipp. Sehr angenehmer Flug an Bord einer A319. Dass man gegen einen kleinen Aufpreis ein richtig leckeres Menü bekam finde ich in Ordnung. Es ist halt Low-Cost und dafür war das Essen richtig lecker.

 

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Am Flughafen selbst erwartete uns schon der Bustransfer. Zusammen mit weiteren Passagieren ging es für mich und meine Freundin, welche eine gebürtige Philippina ist, in einem Van Richtung El Nido. Die Fahrt dauerte 6 Stunden über eine kurvige und gebirgige Hauptstraße, die in teils hervorragendem, teils baufälligem Zustand ist. Der Zwischenstopp an einem kleinen Restaurant namens El Frecos bot die Möglichkeit zur Stärkung an. Eine koreanische Suppe aus leckerem Geflügel und Gemüse sowie ein Kokosnuss-Shake gaben mir die Kraft für die restliche Weiterfahrt. Die Ankunft in El Nido selbst beeindruckte mit seiner bergigen Insellandschaft und dem wunderbaren Strand. Meine Freundin und ich stiegen im Hotel Angelic ab. Einem kleinen Hotel mit mehreren kleinen, aber feinen Zimmern. Air-Con inklusive. Insgesamt sehr sauber und mit heiß Wasser, was hier keine Selbstverständlichkeit ist. Das Frühstück im philippinischen Stil ist reich an Kohlenhydraten, bei der Menge an Reis. Dazu Rindfleisch und ein Spiegel-Ei. Nun warteten wir auf das Inselhopping und freuten uns auf die malerische Inselwelt von El Nido.

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El Nido

Als erstes nahmen meine Freundin und ich an Tour C teil. Wir fuhren vier verschiedene kleine Inseln an (El Nido selbst besteht aus 54 kleinen Eilanden). Begonnen wurde mit Helicopter Island. Ein wunderbarer, weißer Strand lud zum Entspannen ein. Nach ca. 40 Minuten setzten wir unsere Bootstour fort Richtung Hidden Beach. Eine kleine felsige Landschaft an der das Wasser brandet. Ein wenig schnorcheln bot die Gelegenheit mit einer Action Kamera beeindruckende Unterwasserfotos zu schießen. Wir hatten einen sehr fürsorglichen Tour-Guide der uns das Anlegen der Schwimmweste perfekt erklärte und wirklich jeder das azurblaue Wasser im Schwimm-Modus genießen konnte.

Für das leibliche Wohl wurde auf der 3. Etappe gesorgt. Eine Mischung aus exotischen Früchten, Salat, gegrilltem Huhn und Schwein sowie genügend Reis stillte jeden Hunger. Unsere international zusammen gestellte Reisegruppe aus Asiaten und Europäern genoss es fürstlich. Es war generell sehr unterhaltsam an Bord. Das Highlight mit einer Vielfalt an Leben unter Wasser, und an die Disney Landschaft von Arielle-die Meerjungfrau erinnernde Unterwasser-Landschaft, bot der Secret Beach. Eine sportliche Angelegenheit, da man gegen Strömungen schwimmen muss aufgrund der in alle Himmelsrichtungen liegenden Felsen. Aber man wird belohnt mit einer wunderbaren Lagunen-Idylle. Im Anschluss dessen, nachdem einige Sportsfreunde noch schwimmen durften, ging es zurück zum Festland-El Nido. Das Wetter verschlechterte sich nun auch. Nach dem Anlegen am Strand ging es müde zurück ins Hotel.

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Nun haben wir Tour 3 hinter uns gebracht und waren erneut von der traumhaften Inselwelt mit seinen versteckten Lagunen begeistert. Da dies zuvor ausführlich beschrieben wurde und all dies noch durch Bilder perfekt illustriert ist, möchte ich mal lobend erwähnen, wie lustig es doch in so einer Gruppe zugehen kann. Auch dank der Leitung, die sich alle Mühe gab die Stimmung locker zu halten und sich jeder im Rahmen der wirklich schönen Küstenlandschaft absolut integriert und wohl fühlen konnte. Anschluss findet man schnell. Was einem immer wieder auffällt, wie schüchtern doch Europäer und weltoffen unsere asiatischen Genossen sind. Meine Freundin und ich hatten richtig Spaß mit 2 Damen aus Japan, bzw. Taiwan mit denen wir auch weiterhin Kontakt halten werden. Die Philippinos an Bord erfreuten sich des Fotografierens, speziell an Gruppenfotos vor cooler Kulisse. Franzosen und Dänen bevorzugten Mitreisende mit der entsprechenden Heimatsprache. Immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie Leute sich verhalten. Besonders stolz bin ich, dass ich es in heftiger Meeresströmung schaffte, ein Kajak sicher zu fahren.

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„Texte & Bilder wurden uns mit freundlicher Genehmigung von Marcel K. überlassen“

Kambodscha und Thailand – Franciska on Tour

Kambodscha und Thailand – Franciska on Tour

FAM TRIP THAI Airways und Marriott Hotels

Begleiten Sie mich auf meine Reise nach Kambodscha und Thailand und erleben Sie hautnah die Magie Südostasiens.

Gemeinsam mit 7 weiteren Teilnehmern ging es in Frankfurt Main los. Unsere Reise begann vielversprechend, denn wir flogen im A380 der Thai Airways in der Business Class. Der Service war zuvorkommend und durch das vielfältige Entertainment-Programm vergingen die 10 Stunden sprichwörtlich wie im Flug. Angekommen in Bangkok hieß es rennen, denn wir hatten einen Anschlussflug der Thai Smile nach Siem Reap zu erwischen. Trotz des kurzen Fluges nach Kambodscha serviert die Thai Smile noch einen kleinen Snack und Getränke.

Mein Tipp:
Es ist empfehlenswert das  Flugticket als 1 Ticket, immer bis zur Enddestination, zu buchen, denn so besteht die Möglichkeit, das Gepäck durchchecken zu lassen und somit braucht man nur noch zu seinem neuen Gate laufen.

A380 der Thai Airways am Flughafen in Bangkok

Da waren wir nun in Siem Reap, Kambodscha. Man kann vor Ort bequem sein Visum erhalten, so spart man sich die 7$ Bearbeitungsgebühr, muss aber unter Umständen bei der Einreise anstehen sowie etwas Zeit und Geduld mitbringen. Oder man beantragt dies online im Voraus und kann so direkt zum Schalter und ins Land einreisen.

Wir fuhren nun zu unserem Hotel, dem Le Meridien. Die Zimmer sind komfortabel  und geräumig eingerichtet. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter zum ersten Höhepunkt der Reise, dem berühmten Angkor Wat, wo uns eine lange und ausführliche Besichtigung bevorstand. Die weitläufige Anlage, mit seinen steinerneren Zeugnissen einer längst vergangenen Ära, zieht einen in den Bann.

Mein Tipp:
„Morgenstund hat Gold im Mund“ –  in den frühen Morgenstunden sind die Tempel noch nicht von den Massen der Touristen überlaufen und man kann sich in aller Ruhe von der Magie der Tempelanlage berauschen lassen. Um Angkor Wat ausgiebig erkunden zu können, sollten rund 2-3 Stunden eingeplant werden.

 

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Weiter ging unsere Tour  in der Angkor Area zum Triple K Restaurant. Dort gab es eine Stärkung, bevor es am Abend weiter zum Preah Rup Tempel ging. Dort konnten wir einem herrlichen Sonnenuntergang beiwohnen.

Zurück im Hotel erhielten wir eine Führung durch das Hotel, bevor wir im italienischen Restaurant des Hauses ein genüssliches Abendessen genossen. Um einen Eindruck vom Nachtleben Siem Reaps zu bekommen, ging es noch zur Pub Street. Dort findet man neben unzähligen Bars auch kleine Nachtmärkte, auf denen Souvenirs und Handwerkskunst feilgeboten werden. Auch zur späten Stunde erlebt man hier den Trubel der Stadt und langweilig wird es garantiert nicht :-).

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Am nächsten Morgen hieß es schon wieder Abschied nehmen. Früh ging es zum Flughafen, von wo aus es zurück nach Bangkok ging. Dort angekommen wartete unser Reiseführer bereits auf uns und brachte uns zum Renaissance Bangkok Ratchaprasong Hotel. Nach einem ausführlichen Rundgang durch das Hotel konnten wir unsere eigenen Zimmer unter die Lupe nehmen und uns erstmal frisch machen.

Die Lage des Hotels ist für Shopping-Begeisterte perfekt. Durch die zentrale Lage direkt am Sky Walk kann man entspannt oberhalb der Straßen zu den verschiedensten Malls gelangen. Den Nachmittag nutzen wir, um uns das beliebteste Shopping Center der Einheimischen anzuschauen, das MBK. Auf 7 Etagen verteilt, wird von Souvenirs und Elektronik bis hin zu Kleidung alles, was das Herz begehrt, angeboten.

Am Abend fuhren wir zum Courtyard Bangkok, wo unser Abendessen stattfand. Natürlich dürfte eine Besichtigung des Hotels nicht fehlen. Am nächsten Morgen wurde unser Gepäck zum JW Marriott in Bangkok gebracht, während wir mit unserem Guide zum  Amphawa Distrikt fuhren. Dort angekommen ging es mit einem Motorboot direkt zum schwimmenden Markt am Damneon Sudak. Unzählige Händler treiben auf den kleinen Kanälen und verkaufen ihre Waren direkt aus dem Boot. Ob Kleidung, Souvenirs, Lebensmittel oder frisch zubereitetes Essen, ein bunter Mix aus allem ist hier zu finden.  Spannend ging es dann weiter bei unserer Radtour durch die Palmenoasen der Umgebung. Dabei konnten wir Kokosnussfarmern bei der Verarbeitung der Nüsse über die Schulter schauen.

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Zurück in der Stadt besichtigten wir das JW Marriott Hotel, das nicht nur mit seiner modernen Ausstattung, sondern auch mit einer perfekten Lage glänzt. Ideal, mit direkter Anbindung an den Sky Train, ist das Hotel für alle, die auf eigene Faust die Sehenswürdigkeiten und das Nachtleben der Stadt erkunden möchten. Das Hotel verfügt über eine Bäckerei und stellt alle Gebäcke und Marmeladen selbst her. Falls man dieses Hotel ohne Verpflegung gebucht hat, kann man morgens einfach einen kurzen Stopp in der Bäckerei machen und sich an den Köstlichkeiten erfreuen.

Am nächsten Morgen ging es zur BTS Station Saphan Taskin.  Dort trafen wir unseren Guide Mod. Sie führte uns durch enge Gassen zu kleinen lokalen Straßenrestaurants, um uns einen Einblick in die Vielfalt der thailändischen Küche zu geben. Natürlich durften wir auch die eine oder andere Köstlichkeit probieren. Von scharfer Suppe bis hin zu frischem Papaya-Salat mit Lemongras und frittiertem Fleisch oder gar Sticky Rice mit Kokoscreme, war alles dabei.

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Am Nachmittag ging unsere Reise dann weiter ins königliche Seebad Hua Hin ins Marriott Hua Hin Resort and Spa. Das Hotel hat erst im März dieses Jahres wieder eröffnet. Es wurde komplett neu gebaut und ist wunderschön geworden. Mit viel Liebe zum Detail ist die moderne Anlage Anlaufpunkt für alle Altersklassen. Und es ist so konstruiert, dass es einem, selbst bei einer vollen Auslastung, nicht zu voll vorkommt. Nach einer interessanten Führung durch das Hotel lud der General Manager des Hotels zum Abendessen im hoteleigenen Restaurant The Big Fish ein.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus in die Hua Hin Hills zu einer Weinverkostung. In den Bergen, ca. 40 km hinter Hua Hin, wird Weinforschung und -anbau betrieben. Wir konnten dort eine kleine Rundfahrt durch die Weinberge machen, ein Anblick, den man so von Thailand noch nie gesehen hat. Und tatsächlich, trotz des Klimas, ist der Anbau dort möglich und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und abends ging es dann zu einem neuen, stylischen Restaurant in Hua Hin, dass erst kürzlich einen Design Award erhalten hatte. Das Essen war sehr lecker und das Personal sehr zuvorkommend und freundlich. Ein Besuch, allein der Location wegen, ist auf jeden Fall empfehlenswert. Danach ging es noch für einige von uns zum Nachtmarkt. Denn eine Tuk-Tuk Fahrt am Ende des Abends durfte natürlich nicht fehlen –  Aufregend  🙂

Am nächsten Morgen regnete es, es war der Abreisetag. Wir fuhren mit unserem Reisebus wieder nach Bangkok, wo wir noch ein Hotel besichtigten, welches aber noch in der Bauphase war. Das Bangkok Marriott Marquis Queen’s Park. Sehr riesig und prachtvoll, mit bester Lage in der Sukhumvit Road.

Dann hieß es Abschied nehmen, eine schöne und erlebnisreiche Woche neigte sich dem Ende zu. Wir flogen mit der Nachtmaschine im A380 im Upper-Deck nach Frankfurt. Im Upper-Deck hat selbst die Economy Class viel Platz und Beinfreiheit.

Nach 12 Stunden Flug sind wir am nächsten Morgen ausgeschlafen in Frankfurt gelandet und dort trennten sich unsere Wege.

Bis zum nächsten Mal – Thailand, ich komme wieder 🙂