August 18th, 2016

Indien – Chilliküche und ewiges Grün

Am 26 Juli 2016 ging es für mich nach Indien, genauer gesagt nach Südindien Chennai. Hier haben wir auch eine Rundreise Südindien ganz nach deinem Geschmack. 

Meine Vorfreude war riesig – für euch ein paar Produkte zu testen und natürlich freute ich mich genauso auf Indien, auf das geheimnisvolle Land voller Kultur, Religion und der Chilliküche. Ich flog mit der Abendmaschine von Air India von Frankfurt über Delhi nach Chennai. Der Langstreckenflug von acht Stunden verging sprichwörtlich wie im Flug, ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm an Bord macht es möglich. Selbst die neuen Hollywood Blockbuster kann man an Bord anschauen bis hin zu traditionellen Bollywood Streifen.

In Delhi angekommen musste ich den Dreamliner verlassen und flog weiter nach Chennai, der kurze Flug von knapp drei Stunden war angenehm. So da war ich nun, auf indischem Boden. Angekommen am Flughafen schnappte ich mir meinen Koffer, ich war ehrlich gesagt froh, dass er nicht verschwunden war und verließ den Flughafen.

Der erste Schritt auf indischem Boden, eine unglaubliche Hitze kam mir entgegen und es war laut. Überall hupende Autos, Mopeds die sich überall vorbei schlängelten, ganz viele Menschen die jemanden erwarteten und schreiende Taxifahrer. Da stand ich nun. Aber es dauerte nicht lange, da sah ich schon das große weiße Schild auf dem Stand „Tattva Fam Trip – Ms Sina Rathmann“. Ich stieg in das klimatisierte Fahrzeug, wo bereits eine Mitreisende wartete. Eine ungefähr sechs stündige Fahrt lag nun vor uns, bis wir Tanjore erreichen würden, bis dahin hatten wir aber viel zu erzählen und konnten die ersten Eindrücke und Erfahrungen austauschen.

Spät am Abend erreichten wir das Svatma Hotel inmitten Tanjore. Wie eine andere Welt lag es zwischen der lauten Stadt und strahlte wunderbare Ruhe und Entspannung aus. Wir wurden herzlich empfangen, bekamen kühle, feuchte Handtücher und wurden auf unser Zimmer gebracht. Gespannt auf alles was noch kommt, fiel ich ins Bett.

Der nächste morgen startete mit Yoga und einem leichten Frühstück. Ich lernte die anderen Reiseteilnehmer kennen und war erfreut über den internationalen Mix unserer Gruppe. Hotel Svatma ist dafür bekannt und beliebt, eine spezielle Ayurveda Küche anzubieten. Ayurveda ist eine indische Heilkunst und bedeutet unter anderem nur essen, wenn man Hunger hat und die letzte Mahlzeit verdaut wurde. Sie besagt sich nicht vollständig satt zu essen und die frischen, eigenen, der Jahreszeit angepassten Lebensmittel zu essen. Rundreise Rejuvenation im Kairali Ayurveda Health Resor. 

Für mich war dies alles eine ganz neue Erfahrung, nicht nur da es mein erstes Mal in Indien war, sondern auch wegen der vielen neuen Geschmacksrichtungen. Das Svatma kocht ausschließlich alles organisch ohne Öl und Fett und ist eine rein vegetarische Küche. Hier habe ich zwei Beispiele für euch:

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Der erste Ausflug ging in eine Bronze Manufaktur. Dort stellen indischen Männer Figuren aus Bronze her, alles von Hand versteht sich. Man konnte schon am Eingang eine riesige Shiva Figur bestaunen, die mit ihren vielen kleinen Details wie ein Meisterwerk aussah. Shiva ist übrigens einer der wichtigsten Götter im Hinduismus, man erkennt ihn an seinen vier Armen. Am Abend besuchten wir den Big Temple in Tanjore, der Sonnenuntergang verlieh dem alten Tempel einen wunderbar goldenen Glanz. Charakteristisch ist der Turm des Tempels, der einer Stufenpyramide ähnelt und aus großen Steinblöcken erbaut worden, wie ihr auf dem dritten Bild sehen könnt. Bei Rückkehr ins Svatma Hotel konnten wir das Ayurveda Spa anschauen und Kopfmassagen, sowie Ölmassagen selber testen. Wir ließen den Abend auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen.

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Der zweite Tag begann erneut mit Yoga und einem leckerem Frühstück im Svatma. Gegen neun Uhr morgens verließen wir das Hotel und fuhren nach Pollachi. Pollachi gehört zum Bundesstaat Tamil Nadu und befindet sich in der Nähe von Kochi. Nach ungefähr 5 Stunden Fahrt erreichten wir das Coco Lagoon. Das Coco Lagoon Resort besteht aus Villas und Bungalows, alle um einen See gelegen, der dem ganzen einen tropischen Touch gibt. Das Restaurant des Resorts ist spezialisiert auf Ayurveda Ernährung, es gibt eine organische und leichte Küche, die von dem ansässigen Ayurveda Arzt verordnet wird. Ich testete dort die Ayurveda Massagen und war völlig beeindruckt. Einen Aufenthalt im Coco Lagoon kann ich nur empfehlen, wer viel Wert auf gesunde Ernährung legt, seinem Körper etwas Gutes tun oder einfach mal abschalten möchte, ist hier genau richtig. Ebenfalls wird im Coco Lagoon kein Alkohol ausgeschenkt und das Rauchen ist ebenfalls verboten. Nach dem Abendessen saßen wir in einer kleinen Runde zusammen und ließen die Erfahrungen Revue passieren bevor wir ins Bett fielen. Hier ein Beispeil für eine Ayurveda Rundreise Rundreise Sanftes Ayurveda – Erlebnis für alle Sinne.

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Coco Lagoon

Am nächsten Morgen hieß es dann, zeitig aufstehen und ohne Frühstück ging es schon los. Denn nur am frühen Morgen hat man im Sethmumadal Tiger Reservat die beste Möglichkeit Vögel zu beobachten. Geführt wurden wir von einem Guide der uns die unterschiedlichen Vogelarten erklärte und durch ein Fernglas zeigte. Die Natur war von einem unbeschreiblichen grün, überall hörte man Geräusche und Vögel saßen zu hunderten auf den Bäumen. Für Naturliebhaber ist dieser Ausflug ein absolutes Muss!

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Am späten Nachmittag besuchten wir eine Weberei, in der die Frauen Saris herstellen. Saris sind die langen Schals, die Frauen in Indien als wunderschöne Kleider tragen. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Liebe und Fingerfertigkeit die Frauen an den Webstühlen sitzen. Selbst ich konnte nicht widerstehen und musste mir einen kaufen. Rundreise Südindien – Begegnung mit Natur un Bevölkerung.

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Nach dem Frühstück hieß es dann schon wieder Koffer packen, weiter ging es von Pollachi nach Kollam. In Kollam erwartete uns das Fragrant Nature Resort. Die Busfahrt nahm fast den ganzen Tag in Anspruch, den Kollam liegt ungefähr 8 Stunden von Pollachi entfernt. Auf dem Weg konnte ich allerdings meinen Lieblingsschnappschuss machen, eine Frau die am Fluss Saris und Handtücher gewaschen hat. Das Bild seht ihr unten, gleich das erste. Spät am Abend erreichten wir das Resort und wurden wieder sehr herzlich mit einem Abendessen empfangen. Am nächsten Morgen war ich gespannt die Anlage zu erkunden, denn das Hotel hatte eine wunderschön, grüne Gartenanlage und lag an den Backwaters. Es besitzt eine eigene Bootanlegestelle, ein Ayurveda Spa, einen großen Pool und ein Restaurant welches internationale Küche anbietet. Perfekt geeignet für Gäste die die Ruhe und Natur rund um die Backwaters liebt. Wir durften die Bootfahrt auf den Backwaters testen und ich war einfach nur überwältigt von der atemberaubenden Natur, unten seht ihr die Bilder dazu. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen hier leben Krokodile in den Flüssen. Am Flussrand reihte sich eine Palme nach der nächsten und alles war so unglaublich grün. Erneut eine gute Gelegenheit Vögel zu beobachten, die sich hier unheimlich wohlfühlen. Am Abend wurden wir eingeladen das Spa zu testen. Da ich nun ungefähr wusste was mich bei einer Ayurveda Massage erwartete, war ich gespannt wie diese wohl im Fragrant Nature Resort sein würde. Auch hier gab es nichts zu beanstanden, sehr nettes Personal und es wird auf jeden Wunsch eingegangen. Mir war zum Beispiel die Klimaanlage zu kalt, ohne dass ich was sagen musste wurde diese während der Behandlung ausgeschaltet.

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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück verließen wir Fragrant Nature Resort und brachen auf nach Kaliel Village ins Anantya Resort. Die für Indien relativ kurze Fahrt von drei Stunden war schnell um. Das Hotel befindet sich im Bundesstaat Kerala, im Südwesten Indien. Das Klima in Kerala ist sehr tropisch, überall sieht man Palmen, Bananenbäume und viele Flüsse mit Hausbooten. Im Großen und Ganzen habe ich Kerala so erlebt: grüner geht es nicht! Rundreise Kerala – Land der Gewürze.

Das Anantya ist ein Luxus Boutique Hotel, idyllisch gelegen an einem See. Im Hintergrund sieht man, wie die Berge die Wolken berühren. Ein absoluter Ort der Ruhe. Die Villen sind um den See gebaut, so dass man von jeder Villa einen herrlichen Ausblick genießt. Hier wird Luxus großgeschrieben, die Villen verfügen über einen großen Garten mit Außendusche und teilweise auch mit einem privaten Pool. Der große Infinity Hauptpool neben dem Restaurant lädt zum Entspannen ein. Außerdem wird wieder ein Ayurveda Spa angeboten, dass alle Gäste nutzen können.

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Ich war hin und weg von diesem Teil Indiens. Die Einheimischen waren auch sehr herzlich und freundlich, wollten uns natürlich alles genau zeigen und dabei vergaßen wir schon mal die Zeit und die Tage vergingen wie im Flug.

Am nächsten Morgen standen wir sehr sehr zeitig auf, ich glaube es war gerade so 3 Uhr. Uns erwartete der Sonnenaufgang am südlichsten Punkt Indiens, am Kanyakumari. Ein heiliger Ort für jegliche Art von Pilgerer, die nach dem Sonnenaufgang im Meer badeten um sich für den neuen Tag rein zu waschen. Viele Verkäufer schreien umher und wollten Muscheln, Kaffee oder Souvenirs an den Mann bringen. Für einen Moment war allerdings alles ruhig und die Zeit schien still zu stehen, da kam sie, langsam hinter dem Meer hervor, die Sonne. Stück für Stück erstrahlte sie den Ort und es war einfach nur ein Gänsehaut Erlebnis. Als die Sonne oben war, ging das Gewusel auf den Straßen weiter, jeder wollte irgendwas verkaufen.

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Auf der Rückfahrt ins Anantya Resort machten wir noch halt in der Stadt und kauften typisch indische Souvenirs und besuchten eine Kokosnussfarm. Dort stellen Frauen aus den Fasern der Kokosnuss Seile her. Eine harte Handarbeit, sie lachten aber und schienen ihren Spaß mit uns zu haben. Auch hier zeige ich euch noch ein paar super Schnappschüsse! Wer Lust auf romantische Sonnenuntergänge hat schaut sich die Rundreise mal an Rundreise Romantisches Südindien.

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Nun war ich schon fast am Ende meiner Reise und ich freute mich das letzte Hotel für euch zu testen. Das Carnoustie Ayurveda und Wellness Resort in Marari, Kerala. Das erste Hotel was wir uns anschauten, welches einen eigenen Strandabschnitt besitzt. Das Carnoustie besteht nur aus Villen, manche mit privatem Pool andere mit gemütlichem Teich auf dem Balkon. Ein riesen großes Spa, mit Yoga Dachterrasse und offenen Behandlungsräumen überzeugen jeden Spa Besucher. Offener Behandlunsraum heißt allerdings nicht, dass man jeden beobachten kann sondern es gibt kein Dach und man hört während der Massage die Vögel und die Natur rund um die großzügige Anlage. Für mich war dies mein absolutes Lieblingshotel. Am Nachmittag hatten wir ein wenig Zeit uns den Strand anzuschauen, weißer feiner Sand und Liegen mit Sonnenschirmen luden zum Sonnenbaden ein. Im Anschluss konnte ich an einer Mediation teilnehmen, was wohl für mich das außergewöhnlichste Erlebnis war, da ich sowas vorher noch nie gemacht habe. Für einen Moment war ich in einer anderen Welt und fühlte mich danach wie neu geboren, als wär alle Last von mir abgefallen. Ein wirklich schönes Erlebnis. Hier noch ein Tipp Rundreise Ayurvedakur – Harmonie für Körper und Geist.

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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück hatten wir die Möglichkeit einen Hausbootausflug zu machen, der direkt vom Hotel Carnoustie angeboten wird. Das Hausboot schwimmt auf den Backwaters, es bietet mit zwei Schlafräumen, einer Küche und einem großen Aufenthaltsraum genug Platz. Die Crew verzauberte uns mit typischen indischer Chiliküche und danach konnten wir die Fahrt auf den Backwaters auf uns wirken lassen. Die Stimmung in unserer Gruppe war nun allmählich etwas traurig, weil jeder wusste es würde morgen bereits nachhause gehen. Hier seht ihr meine Eindrücke von dem Hausbootausflug. Ausflug Backwater Cruise.

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Dann hieß es für mich wieder Abschied nehmen und mit Air India ging es zurück nach Frankfurt. Das waren meine Südindien Eindrücke für euch. Ich hoffe euch packt nun auch das Indien Fieber, so wie mich :)

Sina

Juni 4th, 2016

Wir für euch unterwegs

ILA 2016 in Berlin

Diese Woche waren wir für eine kurze Stippvisite am Flughafen Schönefeld, da dort die alle zwei Jahre anstehende ILA stattfand. Mit einer Einladung von Emirates im Gepäck brachen wir auf nach Berlin, um den A 380 live in Augenschein zu nehmen. Trotz sehr schlechten Wetters – es strömte wie aus Eimern – ließen wir uns die Vorfreude nicht trüben. Auf der ILA (International Aerospace Exhibition) findet man alles rund um das Thema Fliegen und Flugzeuge. So stellte neben Airbus mit ihrem A350 auch die Fluggesellschaft Emirates ihren schicken A380 vor.  Emirates ist momentan die Fluggesellschaft mit den meisten A380 Maschinen im Einsatz. Einige von uns sind schon mit dem A380 geflogen und wir können sagen, dass es wirklich ein besonderes Wohlfühlerlebnis ist. Doch nun konnten wir uns dann nochmals ein ganz anderes Bild von der Maschine machen. Denn alleine wenn man nicht durch eine Gangway ins Flugzeug einsteigt, sondern von unten ans Flugzeug heranläuft, sieht man erst die riesige Dimension des A380 in voller Pracht. Da kommt man sich schon etwas klein darunter vor. Über die Treppe ging es dann ins Flugzeug, wo man gleich von einer freundlich lächelnden Stewardess empfangen wurde.

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Im unteren Deck befindet sich hier die Economy Klasse. Mit einem Sitzabstand von 84 cm, großem Flatscreen mit über 2.200 Kanälen mit Filmen, Fernsehshows, Musik und Videospielen, kann man es sich hier schön bequem machen. Durch die Economy hindurch geht es über eine Wendeltreppe hinauf ins Upper Deck, wo die Business Class und die First Class untergebracht sind. Doch nicht nur das tolle Ambiente der Business- und First Class begeistern, sondern auch die einzigartige Bar, an der man in luftiger Höhe gemütlich einen Drink zu sich nehmen kann. Jeder Sitz verfügt hier neben dem 180 Grad Neigungswinkel über eine kleine Mini Bar direkt am Sitz, erhält ein Amenitykit und bietet exzellenten Service. Wer sich ein First Class Ticket gönnt, kommt sogar neben mehr Platz und a la Carte Küche in den Genuss einer eigenen Dusche über den Wolken, die mit reichlich Platz und luxuriösem Interieur zum Staunen bringt.

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Neben Passagierflugzeugen wurden unter anderem viele Fracht und Militärmaschinen aus aller Herren Länder ausgestellt. Auch das war natürlich überaus spannend. Denn es ist schon unglaublich, wie eine so plump wirkende A400 M sich in die Luft erhebt und das auch noch im Steilflug J. Auch kann man sich als normaler Reisender getrost über den Komfort in einer Passagiermaschine erfreuen, denn die zweckmäßige, einfache Ausstattung in einer Militärmaschine lässt auf einem Langstreckenflug ganz sicher keine Freude aufkommen.

Einige Flugshows, Cockpit- und Flugzeugbegehungen später ging es dann mit vielen Eindrücken im Gepäck zurück.

A400M auf der StartbahnA400M auf der Startbahn
Innenraum einer MilitärmaschineInnenraum einer Militärmaschine
IMAG8277Außenansicht des A380 von Emirates
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Sitze in einer Amerikanischen Militärmaschine

 

Mai 28th, 2016

Geheimnisvolle Tempelwelt Angkor

Ganz kurzfristig ging es am 12.05. nach Asien, genauer gesagt nach Siem Reap. Start war in Frankfurt und zu meiner Freude sind wir noch mit dem A380 von Thai Airways nach Bangkok geflogen. Ab 17.05. bis 17.09. fliegt Thai Airways die Strecke zweimal am Tag mit der Boing 777 und ab dem 18.09. wird dann einer der beiden täglichen Flüge wieder mit dem A380 durchgeführt.

Wenn ihr Economy und A380 fliegt – gebt ein wenig mehr Geld aus und reserviert euch unbedingt einen Platz im oberen Deck des A380. Hier gibt es 56 Plätze für die Economy und es ist deutlich ruhiger als unten und man hat auch mehr Platz. Besonders die Reihe 76 ist zu empfehlen. Hier hat man wirklich Beinfreiheit. Ein toller Platz im unteren Deck ist der Platz 60D. Hier ist kein Sitz davor und man kann die Beine ausstrecken ( hier ist der Notausstieg für die Crewschlafplätze und daher ist da kein Sitz ).

Dank Thai Airways hatte ich die Gelegenheit, die Strecke nach Bangkok in der Business Class zu fliegen und den tollen Service zu genießen. Das Essen war super und es ist natürlich wunderbar, während der knapp 10 Stunden auch einfach mal den Sitz ganz flach zu machen und zu schlafen.

20160513_032406Thai Smile, eine Tochtergesellschaft der Thai Airways

Angekommen in Bangkok am 13.05. blieb nicht viel Zeit, denn ich musste zum Anschlussflug nach Siem Reap. Dieser wird jetzt von Thai Smile, einer Tochterfluggesellschaft der Thai Airways, angeboten und das habe ich natürlich gleich ausprobiert. Es ging zum Glück alles recht flott und ich war pünktlich zum Abflug am Gate nach Siem Reap. Der Flug ist wirklich nur ein Hüpfer und dauert gerade einmal 55 Minuten.

Angekommen in Siem Reap erwartete mich Sonne, warme Temperaturen und eine irre hohe Luftfeuchtigkeit. Aber egal, ich wollte schon immer mal nach Angkor und da lass ich mich davon nicht abschrecken. Nach der Ankunft ging es kurz ins Sofitel Angkor Phokeethra Golf and Spa Resort*****, meinem Zuhause für die nächsten 3 Nächte. Das Hotel hat Resortcharakter mit viel Grün und einem tollen Pool und ist ideal, um nach den Tempelbesichtigungen etwas zu entspannen. Das Hotel liegt nicht direkt im Zentrum, aber mit dem Tuk Tuk ist man für ca. 3 USD schnell dahin gefahren. Es ist übrigens zu empfehlen, US Dollar mitzuhaben, da diese hier das bevorzugte Zahlungsmittel sind.

Kurz geduscht und endlich ging es nach Angkor Wat. Die Freude war groß. Schnell noch am Ticket Schalter die Eintrittskarte geholt. Ein Ticket für 3 Tage kostet USD40 p.P.. Von da aus sind es dann noch ca. 10 Minuten bis zum weltberühmten Angkor Wat. Da angekommen geht es dann zu Fuß Richtung Tempel. Die Sonne ist unglaublich und schnell muss ich noch einmal Sonnencreme auf alle nicht bedeckten Stellen sprühen. Ganz wichtig ist – im Tempel müssen die Schultern bedeckt sein und der Rock oder besser noch die Hose muss bis zu den Knien gehen. Also eingecremt, Sonnenhut auf und los geht es. Angkor Wat ist ja nur ein Teil der Gesamtanlage Angkor. Angkor Wat ist das Nationalsymbol Kambodschas und soll das räumliche Universum symbolisieren.  Wenn man vor dem Tempel steht ist man schon allein von der Größe sehr beeindruckt. Überall findet man Flachreliefs, die steinerne Zeugen der bewegten Geschichte der damaligen Zeit sind, und um den ganzen Tempel herum gibt es einen 190m breiten Wassergraben. Ich war natürlich vor allem daran interessiert, auch ein paar tolle Fotos zu machen – vor allem, ohne viele Leute, was gar  nicht so einfach ist, da Angkor ein sehr, sehr beliebtes Reiseziel ist. Aber ich denke, ich habe da ein paar recht gute Bilder hinbekommen.

Angkor Wat TempelanlageAngkor Wat Tempelanlage

Fast bin ich mit der Besichtigung  fertig, zieht ein richtiges Tropengewitter auf und es schüttet wie aus Eimern. Aber ob ich nun vom Schwitzen oder vom Regen nass werde, ist auch egal. Das ist schon auch ein tolles Erlebnis, im Regen durch Angkor zu laufen. Allerdings wurde das Gewitter dann doch recht stark und ich musste mich dann doch geschützt hinstellen und warten, bis es vorbei ist.

Leider war der Himmel danach sehr stark bewölkt und es hat immer wieder geregnet und gewittert. Aber das hat mich nicht davon angehalten, auf den Phnom Bakheng zum Sonnenuntergang zu steigen. Leider war ich da etwas enttäuscht, da überall Baukräne waren und man keinen schönen Blick auf Angkor hat. Aber man kann schon erkennen, wie toll es aussehen kann und die Bauarbeiten dienen ja auch dem Erhalt der Anlagen, damit noch viele Besucher in den Genuss kommen, sich Angkor in voller Pracht anschauen zu können.

Am nächsten Tag standen 3 Tempel auf dem Programm. Zuerst ging es zum Bayon Tempel. Das ist der Tempel mit den vielen Gesichtern. Hier gibt es meterhohe Türme aus Stein mit in Stein gemeißelten Gesichtern. Der Bayon unterscheidet sich u.a. dadurch von den anderen Tempeln, weil die Anlage z.B. über Jahrhunderte immer wieder umgebaut, erweitert und umgebaut wurde. Außerdem ist der Tempel nicht von einer Mauer umgeben, sondern hat offene Säulengänge. Heute gibt es noch 37 Türme und man geht davon aus, dass es mal bis zu 54 Türme waren.

Bayon TempelBayon Tempel

Weiter geht es zum Ta Prohm Tempel, den sicher jeder kennt – der „Tomb Raider“ Tempel, berühmt aus dem gleichnamigen Film in dem Angelina Jolie die Hauptrolle spielte. Man hat fast den Eindruck, der Tempel wird vom Dschungel verschluckt. Überall fällt ein schon fast mystisches Licht durch die Bäume auf die Tempel. Am berühmtesten Wurzelwerk ist selbstverständlich eine lange Schlange, aber da Geduld nicht so meine Stärke ist, hab ich mich mal fix vorgedrängelt und mal schnell ein Foto gemacht. Aber ich bin ehrlich – da gibt es andere Orte in diesem Tempel, die ich viel faszinierender fand. Es lohnt sich hier wirklich, auch immer mal um die eine oder andere Ecke zu schauen.

Th Phrom TempelTh Phrom Tempel

 

Die nächste und letzte Station für heute ist der Preah Khan Tempel. Preah Kahn bedeutet `Heiliges Schwert´ und man vermutet, dass es ein Relikt einer provisorischen Ankgor Hauptstadt ist. Das interessanteste hier ist sicherlich die beeindruckende, zweistöckige Säulenhalle. Mit vielen Eindrücken, Fotos, geschafft von der Wärme und vom Laufen, aber glücklich geht es wieder ins Hotel.

Heute geht es zum Banteay Srei Tempel, der etwa 20km von Angkor Wat entfernt liegt. Banteay Srei bedeutet „ Zitadelle der Frauen´´ und ist zu meiner Freude eine recht kleine Anlage. Der Tempel ist sehr gut erhalten und zählt daher auch zu den Highlights in Angkor. Der Tempel wurde von Bäumen befreit und verwandelt sich daher auch gern einmal in einen Backofen, gerade jetzt am Ende der Trockenzeit. Daher immer ausreichend Getränke mitnehmen. Der Tempel blieb übrigens nach der Entdeckung Angkor Wats noch einige Jahre verborgen und wurde erst 1914 zufällig entdeckt.

 

Weiter geht es zum letzten Tempel meiner Kurzreise – dem Banteay Samre. Banteay Samre bedeutet „Festung der Samré´´. Die Samré sollen ein
Volksstamm hier gewesen sein. Auch dieser Tempel ist recht klein. Dieser Tempel befindet sich etwas abseits der üblichen Touristenpfade. Die Baukunst,
die man hier bewundern kann, ist schon sehr beindruckend und man bekommt einen Eindruck der handwerklichen Fähigkeiten der Erbauer.

Es geht wieder zurück zum Hotel mit einem kurzen Abstecher zum West Baray Lake – allerdings ohne Wasser, da die Trockenzeit gerade zu Ende ist und
weit und breit kein Wasser zu sehen ist.

Am Abend habe ich noch den Nachtmarkt besucht. Wer allerlei Kitsch, Kram und Mitbringsel sucht, ist hier genau richtig. Und wer noch etwas trinken
möchte, geht noch auf die Pub – Street. Hier ist überall Livemusik und ständig irgendwo Happy Hour.

Heute geht es zurück nach Deutschland. Doch vorher geht es noch kurz ins Angkor National Museum. Hier kann man all das, was man über die Tempel
gehört hat und sich vielleicht auf Grund der Fülle der Informationen nicht merken konnte, noch einmal nachlesen.

Und am Nachmittag geht es dann auch schon wieder zurück zum Flughafen, mit Thai Smile nach Bangkok und von da aus mit Thai Airways ( jetzt mit der Boing777 ) zurück nach Frankfurt. Da ich so geschafft bin von all den Eindrücken der letzten Tage, freu ich mich auf leckeres Essen bei Thai Airways, ein Glas Rotwein und auf ein paar Stunden Schlaf. Und zurück in Frankfurt mit vielen tollen Eindrücken  – 20 Grad weniger als in Angkor….

Bayon TempelBayon Tempel
Tropischer Regen in Angkor WatTropischer Regen in Angkor Wat
Angkor Wat TempelAngkor Wat Tempel
Angkor Wat TempelAngkor Wat Tempel

Mai 25th, 2016

Mit Thai Airways nach Asien – Wie gut sind Economy & Business Class

Hallo Ihr Lieben,

wie wir auf Facebook schon geschrieben haben, sind zwei von uns zu einer großen Entdeckungstour auf Sumatra und später in Thailand und Myanmar unterwegs. Dazu wird es in Kürze einen weiteren Blog geben, hier und heute aber erst einmal alles zu den Hinflügen mit TG 921 & TG 433. Wir hoffen, ihr findet es lesenswert & informativ und für Eure eigene Planung hilfreich. Wenn ja, dann empfehlen wir Euch jetzt schon unsere Thai66 Aktion, die aktuell läuft:

Hier zur Thai66 Aktion . . . [mehr]thai-airways-welcome

 

Hinflug Frankfurt – Bangkok – Jakarta 23.05.2016 / 24.05.2016

Unsere Recherche Reise beginnt mit einem Thai Airways Flug, Flugnummer 921, von Frankfurt nach Bangkok. Von dort – genauer vom Suvarnabhumi Airport, soll es dann auch gleich weitergehen, mit TG 433 nach Jakarta. Auf der Langstrecke nach Bangkok haben wir es mit der „Vertretung“ der eigentlich eingesetzten Airbus A380 zu tun, die bis Herbst wegen des so genannten D-Checks nicht ab / bis Frankfurt zum Einsatz kommt. Wir fliegen mit einer Boeing 777-300 ER (=extended range). Bis vor wenigen Jahren galten diese Maschinen als das Beste, was Boeing auf der Langstrecke zu bieten hat. Etwas zu Unrecht sind sie durch den Hype um den Dreamliner (Boeing 787), der zwar moderner, aber weitaus weniger zuverlässig ist, aus dem Fokus verschwunden. Unser Fazit, ein modernes und super solides Flugzeug. Ganz sicher wird aus der Boeing 777 kein Airbus A380 und auch wir ziehen die A380 insgesamt vor, aber als Vertretung ist sie allemal eine perfekte Option, auch wenn es einige Features, wie W-Lan an Bord oder Außenkamera nicht gibt. Wir haben diese zwei Sachen nicht wirklich vermisst. Lediglich der Geräuschpegel im Flugzeug, besonders, wenn man ihn mit der A380 oben vergleicht, und die Reaktion auf Turbulenzen, sind zwei deutliche Unterschiede. Hier ist die A380 einfach unerreicht gut.

Der Airbus A330-300, in dem wir auf der Strecke Bangkok – Jakarta saßen, ist das viel benutzte, aber wenig beachtete „Arbeitstier“ für lange Mittelstrecken von Airbus. Solide, zuverlässig, bequem bestuhlt, aber ganz klar, schon lange nicht mehr das Innovativste, was es in der Fliegerei gibt.

Die „neue“ Business Class bei Thai Airways -Royal Orchid Service neu erfundenthai-airways-dessert

Das neue Service Konzept in der Business Class – Klingt zwar immer etwas dekadent, aber nichts ist auf einer Recherchereise, die voll mit Terminen und von einem minutiösen Zeitplan geprägt ist, wertvoller, als erholt und komplett entspannt nach einem Langstreckenflug anzukommen. Außerdem dachten wir uns, macht es Sinn, gerade über die Business Class zu schreiben, denn wer würde nicht gern mal . . . Und ob sie es Euch wert ist, könnt Ihr vielleicht mit unserer Bewertung besser beurteilen. Unsere Wertung vorab. Für uns war Sie insgesamt genau die perfekte Möglichkeit, das Schöne mit dem Nützlichen und Notwendigen zu verbinden. Die Business Class in der Boeing 777-300 ER ist identisch mit der in der A380 bei Thai Airways. Das bedeutet, aussen jeweils ein Bett / Sitz, versetzt am Gang und am Fenster und innen dann zwei Betten / Sitze, entweder als „Kingsize“ Variante direkt nebeneinander oder als „Twin“ Variante jeweils am Gang mit Einzelbetten.

Der Vorteil dieses Konzepts: die Airline biete für Einzel- als auch gemeinsam Reisende die passende Option. Zu den technischen Details nur alles kurz und knapp, denn uns geht es dieses Mal um das neue Service Konzept. Ein elektrisch verstellbarer, bequemer, breiter Business Class Sitz, der über Massagefunktion verfügt und stufenlos oder in Standardstellungen verstellt werden kann, bis hin zu einem flachen Bett von knapp 2 m Länge. Viel Stauraum für Smartphone oder Tablet (220 V Steckdose zum Laden vorhanden), extra Stauraum für Schuhe, praktisches amenity kit, großer Lichtstarker Monitor als Touchscreen oder über Fernbedienung ansteuerbar usw. liefern den Business Class Standard, den man erwarten kann.

Seit etwa 5 Monaten ist der berühmte Royal Orchid Service aber um eine Veränderung reicher, denn seit Ende 2015 wird bei Thai Airways in der Business Class am Tisch a la carte serviert. Vorbei sind also die Zeiten der charmanten, aber auch etwas angestaubten Servierwagen, auf denen die Speisen präsentiert und an den Platz geschoben wurde und auf denen sich die „Bar“ wiederfand. Unser Urteil, hervorragend und individuell, auch wenn sich unsere Crew selbst noch an das neue Konzept gewöhnen musste. Denn neben Herzlichkeit, Zuvorkommenheit, Aufmerksamkeit und thai-airways-business-class-2016allen wichtigen Tätigkeiten des Kabinenpersonals, verlangt das neue Servicekonzept erweiterte gastronomische Fachkenntnisse sowie das komplette, handwerkliche Know How einer guten Restaurantfachkraft.

Eine erste Vorstellung der neuen Herausforderungen für die Crew gibt die Karte, in denen sich verschieden Menüideen wiederfinden und darüber hinaus eine echt Flut an Vor-, Haupt- und Nachspeisen, die ganz nach Belieben kombiniert, einem Menü zugeordnet oder zu einem Essen zusammengestellt werden können. Und das Alles dann für die Mahlzeiten an Bord oder als Zwischenmahlzeit. Wir finden, eine wirklich innovative Idee, ein Konzept, mit dem sich Thai Airways wirklich abhebt und das dem Klang „Royal Orchid Service“ wieder ganz neue Qualität verleiht. Um es für alle zu vereinfachen, hätten wir es noch besser gefunden, wenn die Möglichkeiten in der Karte erklärt gewesen wären, so hätte dies nicht bei jedem einzelnen Passagier von der Crew übernommen werden müssen . . . was sehr, sehr zeitraubend für die Crew war. Getränke und jeder Snack wie in einem guten Restaurant serviert, ist herausragend. Dass Thai Airways dabei auch noch auf gutes Geschirr, wirklich hochwertige Gastronomie Gläser, passend zum Getränk setzt, macht das Konzept wirklich rund. Die Qualität der Speisen war bei uns exzellent, die Food Presentation, wie es Neudeutsch heisst, liebevoll. Wenn die Crews das neue Konzept verinnerlicht haben, ist es perfekt.

Eine ganz kleine Neuerung erlebten wir noch ganz am Rande. Die neue „Matratzenunterlage“, für die Zeit der Nachtruhe. Ein echter Gewinn an Komfort. Hier nur ein Verbesserungsvorschlag. Die Unterlage sollte eine Öffnung für den Schultergurt haben, damit ganz Vorsichtige den Dreipunktgurt immer voll nutzen können.

Insgesamt – ein tolles Erlebnis, der Flug in der Business Class von Thai Airways auf Flug TG921. Geringe Abzüge gab es von uns für die nicht ganz zeitgemäße Qualität der Kopfhörer, die schon gut sind, aber da kann deutlich mehr gehen und die Auswahl an Filmen. Echt, neue Blockbuster waren fast keine dabei, die so genannten „New Entries“ an Bord waren nicht mehr so taufrisch. Auswahl insgesamt und Unterhaltungsoptionen im Allgemeinen aber sehr gut.

Thai Airways übernimmt Verantwortung

Einen riesen Pluspunkt gibt es im Bereich der „B“ Note, die leider viel zu oft nicht erwähnt oder einfach vergessen wird. Thai Airways setzt bei der Wahl der Flugroute auf „absolute Sicherheit“ und umfliegt weiterhin alle „kritischen Gebieten, wie die Ukraine und Syrien / Irak / Iran auf dem Weg nach Fernost. Die unsicheren Gebiete in der Ostukraine werden südlich umflogen und es geht über das Schwarze und Kaspische Meer. Dies macht auch Sinn, da Russland keine Marschflugkörper mehr von Schiffen dort abfeuert, bzw. diese noch weiter südlich stationiert sind.
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Das Wetter auf dem Flug nach Thailand

Auch wenn es nichts mit Thai Airways zu tun hatte. Unser Flug war mal wieder einer, bei dem Turbulenzen ihrem, Namen alle Ehre machten und gut zu wissen, wie wenig so etwas Mensch & Technik ausmachen muss.

Die Economy Class innerhalb Asiens

Mit Flugnummer TG433 ging es von Bangkok direkt weiter nach Jakarta. Zum A330 haben wir oben alles gesagt. Für einen Flug mit dreieinhalb Stunden Flugzeit völlig ausreichend. Die Economy Class ordentlich bestuhlt, genügend Beinfreiheit für normalgewichtige Personen bis 185 cm Körpergrösse, in jedem Sitz ein Monitor mit „On Demand“ Unterhaltungssystem und derselben Auswahl, wie auf der Langstrecke, was das Weitersehen angefangener Filme möglich macht. Die Crew war hier im Schnitt deutlich jünger, sehr freundlich und Essen & Trinken waren angemessen. Ein ganz solider Flug.

Unser Fazit

Da wir nonstop Langstreckenflüge bevorzugen, um ausschlafen zu können und keine „Raucher“pause benötigen, sindvon uns alle Flüge fernöstlicher Airlines bevorzugt. Aber Thai Airways war dieses Mal wieder ein Genuss und von uns gibt es die volle Weiterempfehlung. Allerdings freuen auch wir uns auf die A380 ab / bis Frankfurt.

 Stand 25.05.2016

Mai 4th, 2016

Traumhafte Inselwelten in Thailand und Abstecher nach Vietnam

Nach Wochen der Vorfreude  ging es für mich am 10.04. endlich nach Thailand, meine erste Reise dorthin. Geflogen bin ich mit der Thai Airways über Bangkok nach Phuket. Dort angekommen empfing uns schon die schwüle Hitze, was eine schöne Abwechslung zum kalten Deutschland war.
Wir wurden in unser Übernachtungshotel, das Sunwing Resort**** in Phuket gebracht. Mit seinem Kinderpool und dem Kidsclub ist es das perfekte Familienhotel…hier dreht sich alles um die Kleinen. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, erkundeten wir die Gegend…von den etwas weniger besuchten Stränden, wie dem Kamala Beach bis hin zum krassen Gegenteil dem Patong Beach. In Thailand fand gerade das Songkran Fest, ein Wasserfest statt, was man uns in Phuket deutlich spüren ließ. Wirklich fast jeder auf der Straße war bewaffnet mit einer Wasserspritzpistole und teilweise sogar mit einem ganzen Eimer voll Wasser. Alle waren klitschnass, denn jeder der einem über den Weg lief, wurde nass gemacht. Wir hatten Glück und sind trocken geblieben, denn wir sind mit dem Bus durch die Straßen gefahren und so musste der Bus das ganze Wasser abfangen. Im Hotel angekommen fielen wir alle todmüde ins Bett.

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Nach einem stärkendem Frühstück mit frischen Früchten sind wir nach Khao Lak gefahren. Ich war sehr gespannt was mich dort erwartete. Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht. Schon von der Fahrt von Phuket nach Khao Lak war ich fasziniert von der üppigen Landschaft mit den dicht bewachsenen Hügeln. In Khao Lak gibt es wunderschöne Sandstrände und kaum ein Mensch ist zu sehen. Ich war wirklich begeistert von der unglaublich schönen Natur. Wir verweilten eine Zeit lang im Pullman Katiliya Resort***** in Khao Lak und ließen es uns gut gehen. Das Hotel ist dafür nämlich bestens geeignet. Aber nicht nur für Ruhesuchende ist das Hotel gut geeignet, sondern auch für Familien mit Kindern. Auf Grund der großen Anlage verläuft sich alles und wir haben teilweise wirklich nach Gästen gesucht.  Anschließend ging es wieder zurück nach Phuket, wo wir mit einem typisch thailändischen Abendessen den Abend ausklingen ließen.

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Auf den nächsten Tag freute ich mich besonders, denn wir fuhren mit dem Schnellboot nach Koh Phi Phi. Von dieser Insel habe ich schon so viele verschiedene Sachen gehört. Aber immer wenn ich an die Insel dachte, kam in meinem Kopf nur ein Gedanke auf: Tagestouristen. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt…zum Glück. Wir kamen der Insel immer näher und das Wasser färbte sich von Meter zu Meter in einen anderen Blauton. Wir wurden direkt an unser Hotel, das Phi Phi Island Village Beach Resort****, gebracht. Als ich das Wasser und den Strand von weitem sah, war ich erstmal sprachlos…ich konnte nicht fassen was ich da sehe. Das Wasser war so türkis, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe und dazu der palmengesäumte Strand mit seinem puderzuckerweißem Sand…einfach unglaublich. Der Strand des Hotels war zwar relativ schmal, aber es war dennoch wie im Paradies. Auch das Hotel hat mir sehr gut gefallen, da es sehr natürlich gebaut war. Kleine Holzbungalows mit Strohdächern, eingebettet in einem kleinen Garten und alles sehr offen gestaltet…genau nach meinem Geschmack. Wir wohnten in einem der neueren Holzbungalows, welche mir persönlich besser gefallen haben. Auch in diesem Hotel wurde das Songkran Fest gefeiert, welches ich am Anfang bereits erwähnt habe. Es wurde nur viel kleiner und gesitteter gefeiert als in Phuket. Hier zog nur eine kleine Gruppe mit fröhlicher Musik und einen riesen Fass voll Wasser und Spritzpistolen durch das Hotel. Bei einer kleinen Abendveranstaltung im Hotel mit einem tollen Buffet ließen wir den Abend ausklingen.

Am nächsten Tag wurden wir zuerst mit einem typischen Longtailboot zur Tonsai Bay auf Koh Phi Phi gebracht und hier wurde mir dann klar, wo sich die ganzen Tagestouristen aufhielten. Wir sind aber nur schnell umgestiegen auf die Fähre nach Koh Lanta. Dort angekommen erwartete uns, in unserem Übernachtungshotel Twin Lotus Resort****, ein gedeckter Tisch und ein Buffet direkt am Strand. Das Hotel ist eher im modernen Stil gestaltet und auch sehr weitläufig. Wiedermal waren kaum Gäste zu sehen, auch der Strand war sehr weitläufig und dadurch auch relativ leer. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben, unternahmen wir einen kurzen Ausflug mit dem Fahrrad in das kleine Zentrum von Koh Lanta. Die Fahrräder haben wir uns im Hotel ausgeliehen und brauchten nur ca. 10-15 min bis einige Geschäfte zu sehen waren. Auf einem kleinen Markt besorgte jeder eine paar Souvenirs, bevor es wieder zurück in unser Hotel ging.

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Ein weiterer Tag auf Koh Lanta stand an und wir wechselten das Hotel. In dieser kommenden Nacht sollten wir im Pimalai Resort und Spa***** in einer Pool Villa übernachtet. Dies war für mich ein echtes Highlight. Von der Villa aus hatten wir einen atemberaubenden Blick über den Dschungel bis hin zum Meer. Die Villen sind so im Dschungel eingebaut, dass es so scheint, als wäre man ganz allein dort.
Am Abend haben wir uns alle unten am Strand getroffen und sind gemeinsam zu einem kleinen Strandrestaurant gelaufen, welches nur ein paar Meter entfernt ist. Das Restaurant kann ich nur empfehlen, es war total charmant und natürlich gestaltet und dazu das Meeresrauschen im Hintergrund…so lässt man den Tag gern zu Ende gehen. Der Name laautet „Same Same but different“.

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Weiter ging es dann nach Krabi. Mit dem Schnellboot des Pimalai Resorts wurden wir zum Hafen gefahren. Wir fuhren durch die vielen verschiedenen Felsformationen und uns wurden unzählige Fotomotive geboten. Jeder Kalksteinfels hat seine eigene Besonderheit. In Krabi übernachteten wir im Beyond Resort Krabi****+, welches direkt am wunderschönen Klong Muang Beach liegt. Hier empfehle ich Ihnen Badeschuhe, da sich kleine spitze Steine im Wasser befinden, was man vor allem bei Ebbe merkt. In Krabi haben wir die Gelegenheit genutzt uns die Insel Koh Hong anzusehen, welche ganz in der Nähe liegt. Auf diesen Punkt der Reise habe ich mich am Anfang am meisten gefreut, da die Bilder einfach traumhaft aussahen. Als wir aber ankamen wurde ich leider etwas enttäuscht. Die Insel war zwar wunderschön mit dem feinen Sandstrand und dem tollen Wasser, aber es war voll mit Touristen. Da die Insel sehr gut zum Schnorcheln geeignet ist, konnte ich im Wasser überall nur orange Schwimmwesten sehen, was etwas schade war und das Gesamtbild nicht gerade verschönert hat. Außerdem waren wir Kajak fahren in Krabi. Hier konnten wir wunderschöne Landschaften mit riesigen bewachsenen Kalksteinfelsen entdecken. Einen Ausflug den ich nur empfehlen kann.
Nach diesen insgesamt 3 Tagen auf Krabi flogen wir weiter nach Bangkok. Hier kamen wir erst spät am Abend an. Nachdem wir uns alle frisch gemacht haben, sind wir sofort los auf den Nachtmarkt Patong, wo ein quirliges Treiben herrschte. Dies war das totale Gegenteil zu der Inselwelt Thailands, die wir vorher erlebt haben. Zurück zum Hotel ging es dann mit einem klassischen TukTuk.

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Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen, denn es ging für uns weiter nach Danang in Vietnam. Dort haben wir einen Ausflug in das landwirtschaftliche Dorf Tra Que gemacht. Wir lernten den Alltag der Farmer kennen, die ihre Felder noch ganz nach traditionellen, jahrhundertealten Methoden, ganz ohne große Maschinen bestellen. Gemeinsam mit einem der Farmer-Familie haben wir eine traditionelle „Tam Huu“ Frühlingsrolle und eine Art Pancake ´“Banh xeo“ zubereitet. Anschließend sind wir in die Altstadt Hoi An gefahren und konnten dort ein bisschen die Stadt erkunden.

Nach diesen unglaublichen 14 Tagen mussten wir dann leider wieder Abschied nehmen und es ging mit Thai Airways zurück nach Frankfurt.

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April 4th, 2016

Perlen der Andamanensee

Mit Qatar Airways ging es für mich und meine Begleitung, mit einer kurzen Umsteigezeit in Doha, nach Phuket , wo ich am Abend landete. Da um diese Zeit leider keine Boote mehr verkehren, hatten wir eine Zwischenübernachtung in Phuket eingeplant. Am nächsten Tag war früh aufstehen angesagt, denn wir wurden 7 Uhr am Hotel abgeholt und zum kleinen und überschaubaren Hafen von Phuket gebracht, von wo aus wir die Fähre nach Koh Phi Phi nahmen.

Fahrt durch die Inselwelt Koh Phi Phi

Fahrt durch die Inselwelt Koh Phi Phi

Auf der Fähre gibt es sowohl ein klimatisiertes Unterdeck als auch ein offenes Oberdeck. Während der Fahrt wurde die Fähre plötzlich langsamer, denn wir kamen Koh Phi Phi immer näher und durchquerten die traumhafte Inselwelt. Falls es für Sie kein Problem ist, dass Sie direkt in der Sonne sitzen und kein Schattenplätzchen haben, empfehle ich Ihnen sich auf das Oberdeck zu setzen. Hier oben weht ein leichter Wind, Sie haben eine traumhafte Aussicht und Sie können viele Fotos schießen. Im klimatisierten Unterdeck sind die Scheiben getönt, weswegen man von hier aus leider keine so schönen Fotos machen kann. Also sind natürlich auch wir auf das Oberdeck gegangen, um ein paar Schnappschüsse von den atemberaubenden Kalksteinfelsformationen zu erhaschen.  Nach 3,5 h kamen wir dann auf Koh Phi Phi an und mussten erstmal lachen, denn uns erwartete ein etwas untypischer Anblick…ein Traktor am Strand. Ja, richtig gelesen, am Strand stand ein Traktor mit einem Anhänger und dieser war auch noch für uns bestimmt. Da es nämlich keine befestigten Straßen gibt, wurden wir mit dem Traktor zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Resort Phi Phi Island gefahren, wo wir 4 Nächte verbrachten.

Abholung mit einem Traktor auf Koh Phi Phi

Abholung mit einem Traktor auf Koh Phi Phi

 

Koh Phi Phi war für mich ein echtes Highlight, da sollten Sie unbedingt hin. Bisher dachte ich immer, dass Koh Phi Phi aufgrund der vielen „Tagesausflügler“ sehr überlaufen ist. Allerdings wurde ich eines besseren belehrt, denn hier findet man nicht nur touristische Ecken sondern auch kleine, entspannte Strände. Koh Phi Phi hat die beste Wasserqualität Thailands, die ich bisher gesehen habe. Das Wasser ist glasklar, sodass wir bis auf den Meeresgrund hinab sehen konnten. Am Strand baumelten Schaukeln von den Ästen der Bäume, von denen man einen tollen Blick aufs Meer hatte. Relaxen konnte man in einer der Hängematten, welche ebenfalls von den Bäumen hingen…Inselfeeling pur.
Das Holiday Inn Resort ist ruhig gelegen, direkt am feinen Sandstrand des Laemthong Beach. Die Anlage ist weitläufig und die Zimmer geräumig, sodass wir genügend Platz für unser Gepäck hatten. Links vom Hotel gibt es ein paar einheimische Restaurants in denen man den Abend gemütlich ausklingen lassen konnte. Rechts vom Hotel gibt es einen kleinen Weg in Küstennähe. Wenn man diesen Weg entlang geht kommt man nach ungefähr 20 min in einer Bucht an, wo sich so etwas wie ein kleines Ortszentrum befindet. Wir haben die Insel hauptsächlich zu Fuß erkundet, da man so die schönsten Ecken entdecken kann. Die meiste Zeit aber haben wir uns an die wunderschönen Strände gepackt und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Auf Koh Phi Phi kann man wunderbar entspannen und ein bisschen die Zeit vergessen.

Strand Koh Phi Phi

Strand Koh Phi Phi

Die Insel Koh Phi Phi

Die Insel Koh Phi Phi

 

Nach dieser entspannten Zeit auf Koh Phi Phi haben wir uns ein Longtailboot inkl. Bootsführer gesucht und sind nach Koh Yao übergesetzt. Während der anderthalbstündigen Fahrt hat uns der Bootsführer ein paar interessante Infos zu den Inseln gegeben. Als wir dann ankamen hat uns ein Taxi in das Koh Yao Yai Village gebracht. Die Insel Koh Yao ist schlichtweg perfekt für Ruhesuchende und Naturliebhaber. Die Anlage ist sehr natürlich und offen gestaltet. Der Strand am Resort ist nichts für reine Badeurlauber, da dieser sehr felsig ist und Ebbe und Flut sehr stark ausgeprägt sind. Als Alternative kann man aber auf die beiden Pools im Resort zurückgreifen. Hier gibt es einen großen Infinitypool, wo sich so ziemlich das ganze Geschehen abspielt und einen kleineren Pool, der etwas abgelegener ist. Wir waren immer sehr früh wach, da die Tiere schon früh am Morgen sehr aktiv waren…echtes Dschungelfeeling also. Da sich nun unser Magen meldete, haben wir uns auf den Weg gemacht und ein Restaurant gesucht und sind dabei auf das Chill@Chill gestoßen. Dieses ist ein ganz kleines Restaurant mit einem top Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Restaurant hat auch einen Mopedverleih. Ohne zu zögern, haben wir uns direkt eins ausgeliehen und sind losgedüst. Wir sind immer der Hauptstraße gefolgt bis dann eine Abzweigung kam, die wir genommen haben, in der Hoffnung wir fahren zum Strand, dem Lam Nok Ok. Anfangs schien es so, als würden wir immer weiter in den Dschungel hinein fahren und wollten schon die Hoffnung aufgeben. Als uns aber zwei andere Mopedfahrer entgegen kamen, konnten diese uns versichern, dass wir belohnt werden, wenn wir noch weiter fahren. Und sie hatten Recht…nach einer steilen Abfahrt leuchtete uns schon das türkisblaue Wasser entgegen und wir kamen in einer einsamen Bucht mit einem goldgelbem Sandstrand an. Hier blieben wir für eine Weile und genossen einfach nur die Ruhe auf dieser idyllischen, ländlichen Insel.

Mangrovenwälder Richtung Koh Yao

Mangrovenwälder Richtung Koh Yao

Einsame Bucht Koh Yao

Einsame Bucht Koh Yao

Koh Yao Yai Village

Koh Yao Yai Village

Nach vier Tagen haben wir alles von der Insel erkundet und sind nach Phuket, besser gesagt nach Patong weiter gezogen. Dies war natürlich das komplette Gegenteil von Koh Yao und Koh Phi Phi. Patong steht für Party und Action…einen Badeurlaub würde ich hier nicht verbringen, da sich total viele Menschen am Strand tummeln und im Wasser musste man aufpassen, dass man nicht von einem Jetski überfahren wurde. Deswegen nutzten wir die Zeit zum shoppen, denn dafür ist Patong super geeignet.  Da wir die Gegend in und um Phuket bereits kannten, haben wir keine Ausflüge gemacht. Tagsüber haben wir am Strand relaxt und am Abend haben wir uns ins Nachtleben gestürzt.
Anschließend ging es für uns ins nördliche Phuket, an den Kamala Beach. Hier wohnten wir im gleichnamigen Kamala Beach Hotel und Resort. In diesem Hotel kann man durchaus zwei Wochen am Stück verbringen. Das Hotel verfügt über eine weitläufige Anlage mit einem großen Poolbereich. Die direkte Strandlage, die Nähe zum Zentrum sowie das super Preis-Leistungs-Verhältnis sind weitere Pluspunkte. Das Kamala Beach Hotel kann ich wirklich jedem weiter empfehlen, der nicht abgeschieden wohnen möchte, aber auch kein Remmidemmi um sich herum braucht.
Nachdem wir einen letzten entspannten Abend in Phuket verbracht haben, mussten wir auch schon wieder Abschied nehmen und den Heimflug antreten.

Strand vom Kamala Beach Hotel und Resort

Strand vom Kamala Beach Hotel und Resort

Kamala Beach in Phuket

Kamala Beach in Phuket

März 31st, 2016

Reiseblog – Koh Phangan – Koh Samui – Ko Tao

Ich war dieses Jahr viel in Thailand unterwegs. Nachdem ich fast ein Jahr in Australien verbracht hatte, zog es mich von Perth nach Asien. Nach einem kurzen Aufenthalt auf Bali freute ich mich riesig, endlich Thailand zu sehen. Das beliebteste Reiseziel schlecht hin.

Ich freute mich auf ein paar Tage auf den traumhaften Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Ko Tao. Ich hatte schon viel gehört über weiße Strände, türkisblaues Wasser und vielen Palmen im Tropenparadies der östlichen Inselgruppe. Dann war es endlich soweit, mein Flug startete von Bali mit der Singapore Airlines über Singapur. Ein paar Stunden später landete ich auf Koh Samui mit der Bangkok Airways.

Die wohl bekannteste samui-paradise-chaweng-beach-2008-hotel (1) - KopieInsel im Golf von Thailand, wenn man sich bei den Deutschen umhört. Mit dem Inseleigenen Flughafen bietet sie perfekte Möglichkeiten, von entspannten Tagen am Strand bis hin zu aufregenden Touren durch das Landesinnere.

Ich checkte im Baan Talay Resort ein, mit seiner perfekten Lage am beliebten Chaweng Beach ist es optimal, sich einen ersten Eindruck von Koh Samui zu verschaffen. Ich konnte von dort aus direkt das Zentrum mit seinen Bars und Restaurants erreichen. Das Resort selber besteht aus charmanten Bungalows in einem wunderschönen tropischen Garten. Mit seiner direkten Lage am Strand ist es für Sonnenanbeter hervorragend geeignet. Auf Koh Samui schien die Sonne, die Menschen hatten alle ein Lächeln auf den Lippen und der Service im Baan Talay Resort war sehr herzlich.

Ich nutze das schöne Wetter und unternahm eine Inseltour auf Koh Samui.

Ich wurde vom Resort abgeholt, die Tour mit deutschsprachigem Guide ging einen halben Tag und wir waren 8 Leute. Wir besuchten das Wahrzeichen der Insel, der riesige, sitzende Buddha auf Koh Farn. Sein Anblick war sehr faszinierend. In der Luft lag der Geruch von Räucherstäbchen und wenn man genau hin sah, sah man die Thais Blumen und Kerzen niederlegen. Eine geheimnisvolle Stille umgab den wunderschönen, spirituellen Ort. Im Anschluss besuchte ich den Großmutter – und Großvaterfelsen, dessen Aussehen wirklich amüsant ist. Die Stimmung der Tagestour war nun sehr entsKoh_Samui_Jeep_Tour_2014_GVT (2) - Kopiepannt und jeder kam mit jedem ins Gespräch. Diese Tour kann ich nur empfehlen und ist mein absoluter Tipp, um die Insel kennenzulernen. Während der Fahrt genoss ich die Natur, beobachtete die Plantagen und ließ mich von der tropischen Landschaft verzaubern. Am Ende habe ich noch den Ort Lamai besucht, und einen wunderbarer Einblick in die Thailändische Kultur erleben können.

 

                                                   Koh Samui Inselsafari im Jeep

Rund um Koh Samui findet man sehr gute Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen, gerade die Region um Koh Taen. Die Insel liegt nur fünf Kilometer südlich von Koh Samui.         

Ein weiteres Highlight sind die Nachtmärkte auf Koh Samui. An einem Freitagabend besuchte ich zwischen dem Fishermans Village und The Wharf Samui eine Walking Street in Bophut. Hier gibt es viele Andenken zu kaufen, einfach alles was das Herz begehrt, angefangen von Kleidung, Souvenirs und ganz vielen thailändische Köstlichkeiten.

Die restlichen Tage verbrachte ich im Bandara Resort und Spa. Dieses liegt in Bophut im Norden der Insel. Ich war überrascht über die wunderschöne Atmosphäre, die das Resort ausstrahlt. Umgeben von einer schönen Gartenanlage bietet das Resort normale Zimmer und Pool Villen.

Ganz gespannt, reiste ich am nächsten Morgen weiter nach Koh Phangan, dort traf ich nach der ca. zwanzigminütigen Überfahrt mit der Fähre am Pier von Baan Tai an. Der Transfer war pünktlich und ich wurde am Chantaramas Resort und Spa abgesetzt. Das Resort machte einen unglaublichen einladenden Eindruck auf mich, mit seiner familiären Anlage und den überschaubaren Zimmern. Überrascht von der wunderschönen, charmanten Lage, inmitten von Palmen und dem weißen Strand, kam ich mir vor wie im Paradies. Ein süßlicher Duft lag in der Luft und ich wusste hier kann man so richtig entspannen. Zu dieser Zeit war gerade Vollmond. Das bedeutet, auf Koh Phangan startet die wohl größte Party im Monat am südlichen Haad Rin Nok Strand, welcher nur ungefähr 30 Gehminuten vom Chantaramas Resort entfernt ist. Entstanden ist die Full moon Party in den 80er Jahren. Damals fanden sich noch Rucksackreisende und einheimische zusammen um im Schein des Vollmondes, der über den Strand strahlt, zu feiern. Man spricht auch oft davon, diese Party sei durch eine eigentliche Geburtstagsparty ins Leben gerufen worden. Heute ist sie ein Massenphänomen, was jeden Monat viele Touristen und Einheimische an den Strand lockt.

Als ich dort ankam, leuchtete der Vollmond über das Meer und verwandelte den ganzen Strand zu einer eindrucksvollen Location. Ich sah über den ganzen Strand Menschekoh-phangan-chantaramas-resort-deluxe-zimmer-1 - Kopien fröhlich tanzen und lachen. Jeder leuchtete auf seine eigene Art und Weise und die bunten Neonfarben machten den Anblick zu einem magischen Erlebnis. Als auch ich mir die Füße müde getanzt habe, war ich dann aber froh, wieder im Resort zu sein. Ich ließ im Bett das ganze Spektakel in meinem Kopf noch einmal Revue passieren.                                                  Chantaramas Resort und Spa

Am nächsten Morgen wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und hatte nun Zeit mir die Insel Koh Phangan genauer anzusehen. Ich frühstückte im offenen Restaurant des Resorts, es war noch nicht zu heiß und ein leichter Wind weht vom Meer herüber.

Ich wollte wissen, ob Koh Phangan mehr als nur eine Partyinsel sein kann. Ich lieh mir einen Roller und eine Karte aus und fuhr los. Mir fiel sofort auf, dass die Landschaft einfach atemberaubend war, das Meer glitzerte in der Sonne an den weißen Stränden. Die Fahrt mit dem Roller war sehr entspannt, der wenige Verkehr auf der Insel Koh Phangan macht es möglich und sehr angenehm. Jedoch musste ich meine Augen nach Schlaglöchern und unbefestigten Straßen offen halten

Wer es ruhig und erholsam mag, ist auf Koh Phangan genau richtig. Die Mischung aus atemberaubenden Aussichten und leeren Stränden macht Koh Phangan zu einem perfekten Ort. Man bekommt einen Einblick in das wirkliche Leben der Thais, so wie es vor Jahren noch gewesen sein muss.

Zurück im Hotel ließ ich mir eine Thai Massage geben, zufrieden und durchgeknetet ließ ich den Abend entspannt im Resort ausklingen.

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Am nächsten Tag fuhr ich auf die kleine, tropische Insel Ko Tao mit der Fähre. Sie bietet unglaubliche Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen. Mit ihren Palmengesäumten Stränden ist sie Erholung pur. Ko Tao heißt wörtlich übersetzt „die Schildkröten Insel“. Mit Touristenmassen wie auf seinen Nachbarn Inseln, muss man hier nicht rechnen. Ich war überrascht von der Ruhe, inmitten des kleinen Dschungels.

 

                                                                  Ko Tao Resort

Im Süden der Insel befindet sich das Ko Tao Resort und Spa. Es liegt am wunderschönen Strand der Chalok Bay, lokale in der Nähe gelegene Restaurants kann man zu Fuß erreichen.

Ich verbrachte einen Tag am Strand Chalok Baan Kao unter der thailändischen Sonne. Der Strand ist eingebettet zwischen der Taa Toh Lagune im Osten und dem Saan Jao Strand im Westen. Mit seiner Anzahl an Restaurants, Bars und Clubs bietet die Bucht viele nette Möglichkeiten zum Schlendern, was mir dort sehr gut gefallen hat. In den Bars kam ich mit einigen Leuten ins Gespräch und so wurde ich spontan zu einer kleinen Geburtstagsparty in einem Club eingeladen. Am Nächsten Tag habe ich mir einen Motorroller ausgeliehen, die wohl beste Möglichkeit die kleine Insel zu erkunden. Auf der Ostseite der Insel empfiehlt sich ein Besuch der Tanote Bay, ein wunderbarer Ort zum Schnorcheln. Generell sind aber alle Strände auf Ko Tao sehr empfehlenswert. Das Wasser ist so klar und Türkis wie kaum wo anders.

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen und ich fuhr mit der Fähre zurück nach Koh Samui. Von dort aus ging dann auch schon der Flieger mit Emirates nach Hause. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok und Dubai landete ich nach 16 Stunden wieder im kalten Frankfurt. Meine Gedanken kreisten aber immer noch um die traumhaften Strände auf Thailands Inseln. :-)

 

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Big Buddha auf Koh Samui

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Blick auf eine Bucht auf Koh Samui

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Affen ernten Kokosnüsse auf Koh Samui

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Strandverkäufer auf Koh Samui

März 17th, 2016

Paradisisches Bali

Heute ist es endlich soweit und es geht nach Bali. Dank Rail and Fly komme ich schnell und komfortabel zum Frankfurter Flughafen. Von dort aus geht es mit Singapore Airlines erst nach Singapur und nach einem kurzen Stopp von nur 2 ½ Stunden weiter nach Bali. Auf Bali angekommen ist es bereits 20:50 Uhr. Zum Glück werde ich abgeholt und direkt zu meinem Hotel in Ubud gefahren. Auf meiner Fahrt zum Hotel erzählt mir mein deutschsprachiger Guide, welcher auf der Fahrt dabei ist, allerlei Wissenswertes über Bali und das was ich in den kommenden Tagen noch erleben werde. Meine Vorfreude auf die kommenden Tage wächst noch mehr an. Am Alaya Ubud, meiner Unterkunft für die kommenden Tage, angekommen falle ich tot müde ins Bett. Inzwischen ist es schon nach fast 23Uhr.

Am nächsten Morgen fällt es mir nicht schwer lange auszuschlafen und so ist es bereits 11Uhr als ich mir das Frühstück à la carte von der Speisekarte des Restaurants Petani, welches zum Hotel gehört, aussuchen kann. Für den heutige Tag hatte ich mir vorgenommen Ubud auf eignen Faust zu erkunden. Und so schlenderte ich, leicht Berg ansteigend, Richtung Zentrum. Zahlreiche Shops, Läden und Restaurants erstrecken sich entlang der Straßen. Die Stadt welche schon seit den 30ern Jahren Künstler aus aller Welt anlockte, konnte sich zum Glück bis heute ihren Balinesen Charme bewahren. Auf Grund dessen ist hier auch noch heute die Künstlerzehne stark aktiv. In den engen Gängen des Marktes drängten sich die Menschenmassen.

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Frauen auf dem lokalen Markt in Ubud

Auf meinem Weg zurück durfte für mich als Affenliebhaber, ein Besuch des Affenwaldes Ubuds natürlich nicht fehlen. Zahllose Primaten hüpfen hier rum und lassen sich aus der Nähe beobachten. Lockt man sie mit etwas Futter nehmen sie sogar auf der Schulter oder dem Kopf Platz. Man sollte jedoch stets beachten die Tiere nicht zu streicheln, da sie dann gerne auch mal zubeißen – selbst habe ich diese Erfahrung leider auch schon gemacht.

Im Anschluss ging ich wieder zurück in mein Hotel, um eine erste balinesische Mahlzeit zu genießen. Also probiere ich einen Klassiker der Indonesischen Küche – Nasi Goreng. Das Gericht welches aus Reis, verschiedenen Gewürzen und Fleisch besteht schmeckte hervorragend.

Am nächsten Tag ging es früh los. Nach dem Frühstück was wie am Vortag verlief, heute aber bereits um 6:30 Uhr stattfinden musste, wurde ich vom Hotel abgeholt. Im Minibus warten bereits andere Touristen welche ebenfalls an der anstehenden Kübelwagen Tour teilnehmen sollten. Am Ausganspunkt der Tour angekommen, warteten bereits die bunt bemalten Volkswagen auf uns. Unseren ersten Stopp machten wir an der Elephantengrotte Goa Gajah. Im Anschluss ging die Fahrt weiter entlang herrlich grüner Reisterrassen zur heiligen Quelle von Tirta Empul. Auch ich wollte mir die Change nicht entgehen lassen in das kalte Wasser zu steigen und so reite ich mit zwischen den vielen Gläubigen ein.

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Mit dem Kübelwagen auf Bali unterwegs

Im Anschluss ging es weiter in Richtung Kintamani. Entlang Kaffeeplantagen und Reisfeldern ging es über geschlängelte, enge Straßen in den Vulkankrater welcher sich fast 1500 Meter über den Meer befindet. Der Daunau Batur, ein See, welcher sich ebenfalls im Vulkankrater liegt zog eine kühle Prise. Im Hintergrund erhoben sich eindrucksvoll die Vulkane Batur und Gunung Agung der mit 3142 Metern höchster Berg Balis ist. Es ging weiter durch eine herrlich grüne natürliche Landschaft. Die Fahrt endete viel zu früh. Völlig reizüberströmt saß ich wieder im Minibus zurück ins Hotel. Was für ein Tag, was für einen atemberaubende Landschaft dachte ich mir. Jetzt schon hatte ich mich etwas in Bali verliebt. Im Hotel wurde ich von den immer freundlich lächelnden Damen an der Rezeption begrüßt. Abends zog ich nochmal los und aß in einem kleinen netten Restaurant namens „Warung Siam“ zu Abend. Der Geschmack war einfach ein Traum und das tolle Ambiente lud zu einem längeren Verweilen ein.

Auch am nächsten Tag wurde ich nach dem Frühstück abgeholt. Diesmal jedoch nicht ganz so früh. Auf dem Plan stand eine Wanderung durch die Reisterrassen bei von Jatiluwih. Mit ein paar gleichgesinnten Naturliebhabern ging es wieder bergauf und bergab. Als wir ankamen begeisterten mich sofort, wie bereits am Vortag, das herrlich frische Grün sowie die einzigartige Abstufung der Reisterassen und die Palmen, welche den Anblick komplettierten. Mehrere Stunden wanderten wir durch die Landschaft. Bei einem kleinen einfachen Restaurant machten wir eine Pause und stärkten uns mit einer leicht schärflichen Nudelsuppe. Als wir am Nachmittag wieder das Hotel erreichten, lies ich mich erstmal bei einer Massage verwöhnen, welche im Hotel angeboten werden.

Am Tag darauf war fast schon mein letzter Tag in Ubud angebrochen. Heute Stand das Tempelhighlight Balis auf dem Programm. Mit einer Kleingruppe ging es wieder los. Den einen oder anderen der Gruppe hatte ich wärend meiner letzten Ausflüge schon kennen gelernt und so kam man schnell ins Gespräch. Zunächst machten wir jedoch an der Gerichtshalle Kerta Gosa halt wo früher einmal Brahmanenpriester Verbrecher verurteilten. Nach einem weiteren Stopp an der Höhle Goa Lawah, welche tausende von Fledermäusen beherbergt, kamen wir endlich zum Muttertempel Pura Basakih. Dort angekommen reiten wir uns in die Reihe der vielen anderen Touristen ein. Wie an allen Tempeln auf Bali gab es auch hier einen Sarong, ein Tuch welches man sich umbindet um die Ehrfurcht vor den hinduistischen Gottheiten zu zeigen. Als wir die zahllosen Stufen, zum höchsten Punkt der Tempelanlage hinter uns hatten, blickten wir über eine atemberaubende Tempellandschaft, aus zahlreichen Tempeltürmchen und Gebäuden. Alle Tempel auf Bali zeigen im Übrigen in Richtung des Muttertempels welcher zudem der größte Tempel auf Bali ist. Bei der Rückkehr machten wir noch einen Halt im Dorf Celuk. Dort brachte man uns die Kunst des Silberschmiedens näher. Zum Kauf eines Souvenirs lasse ich mich jedoch nicht hinreissen.

Als wie wieder am Hotel ankommen waren, ziehe ich noch einmal los, um in den Gassen von Ubud ein paar Souvenirs zu finden. Am nächsten Tag wurde ich wieder von einem deutschsprachigen Guide samt Fahrer abgeholt und wir fahren nach Permuteran, an der Nordwestseite Balis gelegen. Hier hatte ich für die kommenden Tage einen Schnorchel Ausflug, sowie einen Wanderausflug in den West Bali Nationalpark geplant. Für Permuteran hatte ich mir das Pondok Sari Beach Bungalow Resort ausgesucht. Die kleine Anlage liegt direkt inmitten von Bananenstauden und andrem Grün. Zudem kam auf Grund der nur 28 Zimmer sofort eine familiäre Atmosphäre auf. Nachdem ich meinen Bungalow bezogen habe, stellte ich fest, dass die Anlage zu dem direkt am schwarzen Lava Sand Strand liegt. WOW.

Als es am nächsten Morgen zum Schnorcheln losgeht, kann ich es kaum erwarten. Schon vieles hatte ich über die sagenhafte Unterwasserwelt in Indonesien und Bali gehört. Doch nun wollte ich sie auch selbst entdecken. Als ich abgeholt wurde, ging zu einem Hafen der rund eine halbe Stunde außerhalb lag und von dort aus, mit einem kleinen Boot, weiter auf die unbewohnte Insel Menjangan. Mit der Leihausrüstung, welche ich auf dem Boot bekam und aus Taucherbrille, Schnorchel und Schwimmflossen bestand, konnte es losziehen. Während das Boot auf uns wartete schnorchelte ich umher und konnte so einen hervorragend Eindruck von der Unterwasserwelt bekommen. Neben zahllosen Fischen, in allen erdenklichen Farben, war die Sichtung einer Schildkröte mein persönlicher Höhepunkt der Schnorchel Gänge. Denn Fische hatte ich schon viele in meinem Leben gesehen aber eine Schildkröte in freier Wildbahn bis jetzt nur an Land. Nach vier Stunden war der Ausflug dann auch leider schon viel zu früh zu Ende. Zurück in meiner Bungalowanlage nahm ich mir ein Buch und verbrachte den Nachmittag am Pool.

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Deluxe Bungalow im Pondok Sari

Tags drauf machte ich einen Ausflug in den West Bali Nationalpark. Neben Affen, Schweinen und Rehen sah bzw. höre ich allerlei Vögel die um die Wette sangen und kreischten. Durchgeschwitzt und hungrig kam ich an frühen Nachmittag wieder zurück. Nach einer dusche welche sich wie eine Befreiung anfühlte schnorchelte ich noch eine Runde im Meer direkt vor der Bungalow Anlage. Diesmal war es jedoch weit nicht so eindrucksvoll wie am Vortag.

Heute war es dann soweit und ich musste Permuteran verlassen. Wieder wurde ich von einem Fahrer samt deutschsprachigem Guide abgeholt und an den Badeort Nusa Dua im Südwesten Balis – also auf der komplett gegenüber liegenden Seite, gebracht. Um die Fahrt nicht allzu lang und monoton werden zu lassen hatte ich zuvor abgeklärt, dass wir auf dem Weg nach Nusa Dua zwei Stopps, an zwei Tempeln, machten. Unseren ersten machten wir am Tempel Rambut Siwi welcher direkt am Meer liegt. Danach folgte der Tanah Lot Meerestempels, welcher nur bei Ebbe erreichbar ist und auf Grund seiner Nähe zu den Haupttouristenorten Kuta und Legian entsprechend stark frequentiert ist. Nachdem eine Vielzahl von Verkaufsständen durchquert wurde, könnte man auf ein paar Stufen hinabsteigen und stand auf der bei Flut vom Wasser überschwemmten Fläche. Gegen eine kleine Spende, konnte man sich die Segnung durch eines Priesters abholen. Den Tempel selbst konnte ich, so im Übrigen auch alle anderen Touristen, nicht betreten und so blieb lediglich ein Foto von außen übrig. Als auf dem Rückweg wieder alle Verkaufsstände mit Souvenirs, Essen und sonstigen Krimskrams, durchquert waren ging es weiter. Nach rund 90 Minuten erreichten wir Nusa Dua. Es war schon später Nachmittag und so bezog ich mein Zimmer im Ayodya Resort und ging anschließend an dem direkt am Hotel liegen Strand.

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Strand von Nusa Dua auf Bali

Der weitläufige feine Sandstrand lässt mich gar nicht mehr los. Für mich ein absolutes Highlight unter Balis Stränden. Ich schaue raus auf das Meer. Die goldgelb verfärbten Wolken lassen denn Sonnenuntergang erahnen. Bei einem gekühlten Bintang Bier lasse ich bei einer angenehmen Prise den Tag ausklingen.

Der nächste Tag beginnt nach vielen Tagen des frühen Aufstehens erst einmal mit ausschlafen. Als ich das Frühstücksbuffet aufsuche könnt ich auch fast schon Mittag essen. Im Anschluss lege ich mich an den Strand. Herrlich – einfach nur herrlich hier, denke ich mir. Das Meer hat eine angenehme Temperatur welche trotzdem noch erfrischend wirkt. Und so gönne ich mir einige Abkühlungen an diesem Tag.

Der nächste Tag verläuft ähnlich entspannt wie am Vortag, doch tags darauf unternehme ich nochmal einen Ausflug auf die Insel Nusa Lembongan. Am Morgen werde ich von meinem Hotel abgeholt und nach Sanur gefahren. Von dort geht es im Speedboot, in nur 30 Minuten, auf die kleine Insel. Auf der Insel angekommen leihe ich mir einen Roller sowie Taucherbrille und Schnorchel und fahre los, auf der Suche nach einsamen Stränden und tollen Schnorchelspots. Und ich werde nicht enttäuschst. Neben Mangrovenwäldern und Felsabbrüchen mit hohen Wellen, deren Gischt mir ins Gesicht schlägt, finde ich auch wunderschöne Korallenriffe welche zum Tauchen einladen. Besonders einladend sind auch die vielen kleinen und einfachen Restaurants welche oft mit Terrassen direkt am Meer zum Meer ausgestattet sind. In einem solchen esse ich auch zu Mittag. Das absolute Strandhighlight ist für mich „Dream Beach“ im Süden der Insel, der Name ist hier Programm – dunkelblaues Wasser und heller, feinkörniger Sand. Als ich am Abend wieder auf dem Weg zurück bin, spüre ich den Sonnenbrand in meinem Nacken. Auf Grund des Fahrtwindes wärend meiner Rollerfahrt muss ich das Eincremen wohl ganz vergessen habe…

Die kommenden Tage lasse ich ruhig angehen. An einem Nachmittag mache ich einen Ausflug zum Tempel Ulu Watu, welcher an der Südostküste Balis eine wunderschöne Aussicht garantiert und einen noch schöneren Sonnenuntergang. An einem anderen späten Nachmittag mache ich einen Ausflug nach Kuta. Der als Mallorca der Australier bekannte Ort macht seinem Ruf alle Ehre. Neben gefühlt hunderten von Shops, die allerlei Surfer Kleidung und Krimskrams anbieten, reit sich hier auch ein Restaurant an das andere. Und wie sollte es anders sein, findet man einige australische Restaurants. Als der Abend schon zur Nacht geworden war, statte ich dem Sky Garden noch einen Besuch ab. Auf mehreren Stockwerken lassen hier junge Reisende aus aller Welt die Nacht zum Tag werden und den Alkohol in Strömen fliesen.

Wenige Nächte später war es soweit. Es hieß Abschied nehme. Aber eines steht jetzt schon fest. Bali ich komme wieder. So wie ich auch am Flughafen erwartet wurde, wurde ich dieses Mal auch wieder vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. Über Singapur ging es wieder zurück ins kalte Deutschland.

Februar 27th, 2016

Weihnachtliche Genüsse in tropischem Ambiente

Ab München fliege ich mit Etihad Airways via Abu Dhabi nach Singapur. Besonders der zweite Flug ab Abu Dhabi, in einem neuen Dreamliner, vergeht dank modernstem Multimedia Angebot wie im Flug. In Singapur angekommen empfing mich am Flughafen sofort ein altbekannter Geruch, denn hier hatte ich zuletzt für acht Monate gelebt und startete von hier etliche Mal in die umliegenden Länder. Nachdem ich von Freundin und einem Freund empfangen wurde fuhren wir mit der MRT, der dortigen Metro, in die Nähe der Sultan Mosche um dort Mittag zu essen. Den Abend verbrachten wir im Christmas Wonderland am Gardens by the Bay, direkt hinter dem weltbekannten Singapur Bay Sands Hotel. Schon von weitem leuchteten die sogenannten, leicht bizarr anmutenden „Superbäume“ der Parkanlage und wer dachte er könne all den weihnachtlichen Trubel in Deutschland hinter sich lassen, der wurde hier eines besseren belehrt. Neben Karussell und Waffeln gab es hier auch, bei immer noch 28 Grad, die Möglichkeit unter einer gekühlten Zeltkuppel Schlittschuh zu laufen oder sich vergnügt mit Schneebällen zu bewerfen. Anhand der Menschenmassen hatte man den Eindruck, dass ganz Singapur auf den Beinen war…

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Christmas Wonderland am Gardens by the Bay

Tag zwei begann wie der erste endete – Schwülheiß. Zwar hatte sich mein Körper während meinen 8 Monaten in Singapur auf die anderen Klima Bedingungen eingestellt, doch schien es so als müsste er sich wieder aufs Neue daran gewöhnen. Zum Mittag aßen wir Dimsum, was aus dem chinesischen übersetzt so viel heißt wie „das Herz berühren“. Bei Dimsum handelt es sich um kleine Gerichte die in der Regel frittiert oder gedämpft werden. Wir ließen uns unter anderem Golden Egg Yolk Lava Buns munden, deren Geschmack mit dem von Germknödeln zu vergleichen ist. Während in den gigantischen Shopping Malls Weihnachtslieder Auf und Ab gespielt wurden und man den Eindruck bekam jede Shopping Mall wolle die andere mit der Größe des Weihnachtsbaumes übertreffen absolvierte ich einen Marathon des Essens. Ob koreanisches Barbecue in der Nähe China Towns oder die besten Schrimps meins Lebens bei einem Freund mit indisch stämmigen Eltern. Weihnachten warf seine Schatten in Form vieler „Einladungen“ voraus…

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Singapurs Küche

Apropos, bei der Vielfalt an Essen und Restaurants macht Singapur so schnell kein anderes Land was vor. Es gibt nichts was es nicht gibt – sogar Maultaschen. Das gilt leider auch in Hinsicht auf den Preis – 2014 trank ich hier das teuerste Bier meins Lebens, 0,33 Liter für 12 €… Auf Grund der hohen Alkohol Steuer sind in Singapur alkoholische Getränke meist sehr teuer. So muss man in Restaurants für ein Glas Bier ab acht Euro aufwärts rechnen. Neben Läden, wo man eine Dose 0,33 Bier ab 1,5 Euro bekommt sind Hawker Center eine günstige Alternative, wo man eine gekühlte 0,66 Liter Flasche Bier ab vier Euro bekommt. Darüber hinaus ist der öffentliche Alkoholkonsum in Singapur eingeschränkt. Ab 22:30 Uhr (in manchen Bezirken auch schon früher) gilt ein striktes Verkaufsverbot in Läden, so wie ein Trinkverbot außerhalb von Restaurants, Bars und Clubs.

Der 25 Dezember ist in Singapur, wie beispielsweise auch in den USA, der Hauptweihnachtstag. Am Morgen ging es, mit Freundin und einem Teil ihrer Familie in die Kirche. Wie wahrscheinlich überall auf der Welt, war sie auch hier an Weihnachten bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch der Gottesdienst verlief ähnlich wie bei uns. Im Anschluss ging es zu einem Freund wo es mal wieder viel zu viel gutes Essen gab. Am Abend das gleiche Spiel nur bei einem anderen Freund und mit extra für diesen Abend einberufenen Barkeeper. Im Vergleich zu den eher traditionellen Weihnachtsfesten im kalten Deutschland, bei denen meist bedächtig und ruhig im Kreise der Familie gefeiert wird, ist es hier doch etwas anders. Bunt, quirlig, mit reichlich Essen und Trinken, unabhängig von Religion und Nationalität wird hier ausgelassen mit Freunden und Familie gefeiert. So haben auch nicht wie bei uns in Deutschland die Geschäfte über die Feiertage geschlossen. In Singapur können das ganze Jahr hindurch ab morgens um zehn bis abends um zehn die Geschäfte unsicher gemacht werden.

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Weihnachten mit Freunden und Familie

Als Weihnachten hinter mir lag gab es endlich Zeit den „Tisch“ zu verlassen und neue Dinge in Singapur zu erkunden. Im Nordosten des Landes öffnete Coney Island vor wenigen Wochen seine Pforten für die Bevölkerung. Also mieteten wir uns Fahrräder, was übrigens in den meisten Parks Singapurers möglich ist, um die Insel zu erkunden. Viel ursprüngliche Natur welche man in Singapur nicht erwartet begegnet einem hier. Man könnte gar vergessen das man in Singapur ist, wird von dieser Illusion aber schnell wieder eingeholt wenn man an einem kleinen Strand steht und Schilder auf die Gefahr von Insekten hinweisen und dazu raten lange Hosen und geschlossenes Schuhwerk zu tragen – bei über 30 Grad im Schatten… Fast schon ein wunder das keine Strafgeld bei nichtbefolgen verlangt wurde ;-). Neben jeder Menge wunderschöner Natur beherbergt die Insel auch eine freilaufende Kuh. Was in Singapur schnell zum Highlight einer Insel werde kann lies mich doch wieder einmal den Kopf schütteln.

Ein weiterer abendlicher Besuch stand im East Coast Park an, um dort die allzu köstlichen Sate Spieße (gegrilltes Fleisch auf Holzspießchen) des dortigen Hawker Centers zu genießen, die ich so vermisste. Hawker Center sind generell in vielen asiatischen Ländern sehr beliebt. Man kann sich darunter kleine Markthallen vorstellen in denen ein Essensstand an den anderen gereiht ist. Sozusagen ein wahres kulinarisches Eldorado. Bevor ich aber in deren Genuss kam ließen wir uns noch vom traumhaften Sonnenuntergang am Bedok Jetty verzaubern. Von dort kann man auch im Minutentakt die Flugzeuge, welche aus aller Welt einfliegen, hervorragend beobachten. Nachdem die Sonne am Horizont versunken war ging es in den Hawker Center. Nach dem ein Platz gefunden war gab es hervorragende Sate Spieße mit einer Erdnusssoße bei welcher man mit dem essen gar nicht mehr aufhören mag. Als krönenden Abschluss gönnte ich mir noch einen Black Carrot Cake (Chai Tow Kway), der wieder einmal ein Genuss war. Aber Achtung, man sollte sich jedoch keinen Kuchen darunter vorstellen. Vielmehr sieht er eher aus wie brauner Kaiserschmarrn und schmeckt auch danach.

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Coney Island & Sate Spieße 

Auch hatte ich mir vorgenommen im Meer baden zu gehen, denn Singapur ist schließlich von Meer umgeben. Am besten eignet sich hierzu Sentosa Island. Auf der Insel welche mehrere Strände hat und als „Vergnügungsinsel“ errichtet wurde besuchten wir heute den Tanjong Beach. Der feine Sand und das angenehm warme Wasser lässt einen schnell das hektische Treiben in der nur wenige Kilometer entfernten Millionenmetropole vergessen. Wer auf Sentosa Island nicht nur faul in der Sonne liegen möchte kann hier auch den Universal Studios oder dem S.E.A. Aquarium einen Besuch abstatten.

Silvester feierten wir bei einem Freund im 43. Stockwerk. Der Blick auf die Skyline Singapurs versetzt mich hier jedes Mal aufs Neue in Staunen. Vom Hauptfeuerwerk welches jährlich am Marina Bay Sands abgefeuert wird bekamen wir aber leider nicht viel mit, da der Neubau eines andern Hochhauses exakt den Winkel versperrte und so nur die farblichen Schemen des Feuerwerks sichtbar war. Aber auch dies ließ uns die Gute Laune nicht verderben.

Leider neigte sich nach reichlichen Gaumenfreuden, jeder Menge Besuchen bei Freunden und Ausflügen die Reise schon wieder dem Ende zu. Daher gingen wir um meinen Abschied gebührend zu feiern zu meinem Lieblings Thailänder in der Nähe der MRT Station Kovan. Wie üblich steht man dort an, um einen der begehrten Tische zu ergattern, so auch heute wieder. Anstehen für Tische scheint in Singapur übrigens ein Volkssport zu sein. Noch in keinem anderen Land habe ich erlebt was hier Alltag ist. Menschen die teils über eine Stunde vor Restaurants anstehen um dort einen Tisch zu bekommen… Doch wie immer lohnte sich das warten, den das Essen war einfach super und ein krönender Abschluss bevor es wieder zurück ins kalte Deutschland ging.

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Marina Bay Sands Hotel

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Sentosa Island – Tanjong Beach

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Gardens by the Bay & Skyline Singapurs

Oktober 28th, 2015

Bangkoks Großstadtdschungel und Inselparadiese im Golf von Thailand

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Bangkoks Garküchen

Mit Qatar Airways ging es über Doha direkt in die Stadt der Engel, nach Bangkok. Dort angekommen und eine herzliche Begrüßung später fuhr ich mit meinem Guide ins Bandara Suites Hotel. Das zentral im Herzen der Stadt gelegene Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der Stadt. Im Stadtteil Silom herrscht durch die vielen dort angesiedelten Firmen geschäftiges Treiben und am Abend verwandeln sich die Straßen in ein wahres „Food Eldorado“. Kleine Garküchen drängen sich dicht an dicht auf dem Gehsteig und bieten die unterschiedlichsten Köstlichkeiten. Mein absoluter Favorit ist ein frisch gepresster Granatapfelsaft und dazu ein paar noch warme frittierte Bananen – einfach traumhaft.

Wat Pho Tempel (2)

Wat Pho Tempel

Da ich bisher noch nicht so viel von Bangkok gesehen hatte, war jeden Tag knallhartes Sightseeing Programm angesagt. Dabei durften natürlich der Königspalast sowie die bekanntesten Tempel Wat Traimit und Wat Pho nicht fehlen. Besonders beeindruckend ist der über 46 Meter lange liegende Buddha im Wat Pho Tempel. Da bin ich aus dem Fotoschießen gar nicht mehr rausgekommen. Zum Abschluss des Tages ging es zur gemütlichen Loy Nava Dinner Cruise auf den Chao Praya Fluss. An Bord einer traditionellen Holzbarke wurde ich mit allerlei thailändischen Köstlichkeiten verwöhnt. Während man genüsslich vor sich hin schmaust tuckert das Boot langsam am aus dem Film Hangover II bekannten State Tower mit seiner goldenen Kuppel, dem Wat Arun und dem Königspalast vorbei. Doch nicht nur der Blick vom Boot aus war gigantisch, sondern auch der Blick aus meinem Hotelzimmer im 26.Stock. Bei einem nächtlichen Gewitter zuckten die Blitze nur so über die vor Lichtern glitzernde Skyline und boten ein beeindruckendes Schauspiel, das ich auf dem Sofa verzückt durch die riesigen Zimmerscheiben auf mich wirken ließ.

Schwimmende Märkte (2)

Damnoen Saduak Markt

 

Quirliges treiben erwartet mich am nächsten Tag beim Besuch des Damnoen Saduak Markt. Der so genannte, schwimmende Markt liegt ca. 100 Kilometer außerhalb von Bangkok. Hier tummeln sich auf engstem Raum unzählige Händler in Booten auf den Klongs, wie die Kanäle genannt werden. Hier fand ich es besonders spannend, dass an jeder Ecke immer etwas Neues, Faszinierendes auf mich einströmte. Über und über mit Obst beladene Boote wechseln sich mit kleinen Garküchen und Händlern ab die allerlei Krimskrams verkaufen. Auch wenn dieser Markt mit Sicherheit nicht mehr der Ursprünglichste ist, einen Besuch, gerade für Thailand Neulinge, ist er in jedem Fall wert. Bei den Garküchen ist es einfach eindrucksvoll wie Thaifrauen auf ihren Booten auf engstem Raum, über offenem Feuer die leckersten Gerichte zubereiten.

 

 

 

 

Koh Mak (2)

Sonnenuntergang auf Koh Mak

Nach spannenden Tagen in Bangkok war ich schon sehr gespannt auf die drei traumhaften Inseln, die die mich die nächsten Tage erwarteten. Insel Nummer eins war die Elefanten Insel Koh Chang. Auf dieser extrem bergigen und an der Ostküste auch sehr schroffen Insel, die bis heute noch mit über 75 Prozent dicht mit tropischem Wald bewachsen ist, liegen die kleinen Orte und die schönsten Strände an der West- und Südküste. Schon bei der Fahrt zum Hotel kamen wir an einem Elefanten Camp vorbei, jedoch stammt der Name der Insel nicht von den auf der Insel lebenden Dickhäutern, sondern auf Grund der an einen Elefanten erinnernden Form. Die nächsten Tage wohnte ich im modernen Awa Resort am Ende des Kai Bae Beacht. Gänzlich unvorbereitet lies ich mich treiben und beschloss, eine Tour über die Insel zu unternehmen. Dabei besuchte ich neben einem kleinen chinesischen Tempel die satt grünen Mangrovenwälder im Osten der Insel. Hier kann man bequem über Stege durch die Mangroven spazieren und erfährt auf Schautafeln mehr zur Flora und Fauna. Als nächstes standen dann der Khlong Mayom und der Khlong Phlu Wasserfall auf dem Programm. Besonders gut hat mir der Khlong Mayom Wasserfall gefallen. Hier war schon der Weg abenteuerlich, da man sich an einem Seil über die glitschigen Steine im Flussbett hangeln muss um zur Kaskade zu kommen. Jeder Ausrutscher und jeder Schlammfleck waren die Mühen wert, da man dort relativ alleine ist und genüsslich im Becken unterhalb des Wasserfalls baden kann.

Kaum hatte ich mich auf Koh Chang eingelebt, ging es auch schon zur Insel Nummer zwei – Koh Mak. Die Insel ist kleiner, ruhiger und flacher als Koh Chang, aber deswegen nicht minder schön. Alleine die Fahrt mit dem Speedboot war überwältigend. Wenn einem der Wind die Haare zerzaust und man bereits in der Ferne die Silhouetten der umliegenden Inseln erkennt. Auf Koh Mak geht es ganz gemütlich, familiär zu und jeder kennt jeden. Ich war im Good Time Resort untergebracht, das eingebettet in einen traumhaft schönen Garten, zentral auf der Insel liegt. Die einzige Qual ist hier zu entscheiden, zu welchem der beiden idyllischen Strände man geht. Bei beiden Stränden geht es sehr beschaulich zu und man hat das Gefühl im Paradies zu sein, speziell wenn Abends die Sonne im Meer versinkt, kommt man aus dem verzückten Seufzen nicht mehr heraus.

Away Resort Koh Kood (2)

Away Resort Koh Kood

Um Koh Kood ausführlich zu erkunden, habe ich mir dann einen Motorroller gemietet. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zum Siam Beach, der meiner Meinung nach der schönste Strand der Insel ist. Die Bucht, die nur durch einen langen Holz-Pier unterbrochen wird, teilte ich mir ausschließlich mit ein paar einheimischen Kindern, die vergnügt im Wasser herumtollten. Von dort ging es an den äußersten Zipfel der Insel in das kleine beschauliche Fischerdorf Ban Ao Yai. Alle der kunterbunten Holzhäuser sind auf Stelzen direkt ans Ufer gebaut und durch zum Teil sehr wackelige Holzstege miteinander verbunden. Besuchermassen gibt es hier gewiss nicht und die Bewohner sind Interessierten gegenüber sehr herzlich, auch wenn Sie kaum ein Wort Englisch verstehen. Besonders die Kinder beäugen einen „Farang“ neugierig und verfolgen einen über die Stege. Von Ban Ao Yai ging es wieder zurück auf die andere Seite der Insel zum Ao Thapao Strand. Hier kann man von einer an den Palmen baumelnden Holzschaukeln den Blick über das türkisfarbene Wasser und die Bucht schweifen lassen und vor malerischer Kulisse Wort sprichwörtlich die Seele baumeln lassen. Doch leider hieß es dann so langsam auch schon wieder Abschied nehmen vom Paradies, denn mein Heimflug sollte schon in zwei Tagen starten. Aber davor verbrachte ich noch eine Nacht im chillig-modernen Pullman G Hotel in einer ganz anderen Welt, zurück im pulsierenden Bangkok, bevor ich die Heimreise nach Deutschland angetreten habe.

Ao Yai Fischerdorf auf Koh Kood (1)

Ao Yai Fischerdorf auf Koh Kood

Kajak Tour (3)

Kajak Tour durch die Mangroven auf Koh Kood

Siam Beach auf Koh Kood (1)

Siam Beach auf Koh Kood